Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb - Seite 2
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Thema: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von Froschschenkelchen
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Ich glaube hier wird einfach verharmlost. Wir hatten im betrieb das gleiche Problem. Der Kollege war ebenfalls Sachse. Er wurde ebenfalls aufgezogen. das ging dann soweit, dass er psyschologisch behandelt werden musste und seinen Arbeitsplatz verloren hatte. Und hinterher tats jedem leid, so weit gegangen zu sein. Soviel zu dem Thema Überreagieren und zu empfindlich sein.
    Danke Erdenmensch! Da fühle ich mich verstanden. Ich denke auch nicht, dass es zu spät ist hier was zu machen, auf der anderen Seite will ich ja auch keine beleidigte Leberwurst sein. Aber wenn man nicht früh was macht dann schleicht sich's ein und da habe ich ja beim besten Willen keine Lust drauf!!


    Die Seele eines Jeden menschen ist unergründlich. Die einen Leiden mehr die anderen weniger. Das sollte so akzeptiert werden und versucht werden Hilfestellung zu geben. Früher hieß es immer: Stell Dich nicht so an! Was ist heute daraus geworden? Und was ist die nächste Stufe des Hänseln? Übrigens kann dadurch der leidensdruck so groß werden, dass man sich schon für Kleinigkeiten vom Arzt arbeitsunfähig schreiben lässt. Nur um nicht im Betrieb zu sein. dadurch entstehen den Arbeitgebern jährlich enorme Ausfallkosten.

    Während ein deutscher Arbeitnehmer durchschnittlich 17 Tage im Jahr fehlt, sind es, wenn eine psychische Belastung als Ursache für die Arbeitsunfähigkeit diagnostiziert wird, statt 17 Tagen 25 Tage. Nun könnte man sagen, dass es dafür aber nur ein kleinerer Prozentsatz aller Krankheitsursachen psychischer Natur sind. Doch Arbeitsunfähigkeit aufgrund von "psychischen und Verhaltensstörungen", wie die formelle Bezeichnung dafür lautet, sind schon lange keine zu vernachlässigende Größe mehr. Während im Jahr 1976 noch lediglich 2% der Krankheitsursachen auf die Psyche zurückzuführen waren, waren es im Jahr 2009 fast 10% aller Ursachen - Tendenz weiter steigend. Das bedeutet, dass jede 10. Arbeitsunfähigkeit auf die Auswirkungen psychischer Belastung zurückzuführen ist und der Mitarbeiter aufgrund dieser Erkrankung durchschnittlich 25 Tage im Jahr gefehlt hat bzw. in den nächsten Jahren weiterhin fehlen wird. (Kostenberechnung bei Arbeitsausfall aufgrund psychischer Erkrankungen vom 14.02.2010)


    Dann ist ja auch den Vorgesetzten daran gelegen, hier mal aktiv zu werden! Bzw. wenn ich mich an die Wende dann kann ich denen ja auch sagen, dass es für den Betrieb besser ist, nicht nur im Arbeitsklima sondern auch finanziell/wirtschaftlich!


    Wenn z.B. jemand sagt "Frag mal den Ossi" sag im besten sächsisch das du drauf hast "Ja, komm frag mal den Ossi" oder so.
    Ei verbibbschd nochema, wieso bin ich denn da nicht selbst drauf gekommen? Finde ich eine lustige Idee, aber ich will ja nicht, dass der Schuss nach hinten los geht!

    Ich bin hier gerade im Büro und werde mit meinem Vorgesetzten zu Mittag essen und da werde ich das mal mit ihm besprechen, danke für die Hilfe! ZUerst dachte ich, ich wäre kleinlich, aber dann habe ich gemerkt, dass da ja schon was dahinter ist und es noch schlimmer werden kann.Vorallem auch dass es durch Gesetze geregelt ist dass der Arbeitnehmer gut behandelt werden muss, das finde ich schon gut!

  2. #12
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Zitat Zitat von Froschschenkelchen Beitrag anzeigen
    ZUerst dachte ich, ich wäre kleinlich, aber dann habe ich gemerkt, dass da ja schon was dahinter ist und es noch schlimmer werden kann.
    Mit kleinlich hat das ja nichts zu tun. Wie Erdenmensch schon geschrieben hat, ist da jeder anders. Manchen wär sowas vielleicht vollkommen egal, manchen geht es einfach auf die Nerven und andere leiden richtig darunter. Dementsprechend geht auch jeder anders damit um und wenn es dich stört solltest du auf jeden Fall zusehen, dass sich da was ändert Halt uns auf dem Laufenden.

  3. #13
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Tolkien_2010
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Naja, also es kann ja auch auf eine gewisse Art und Weise nett gemeint sein, wenn man sich gegenseitig mit Spitznamen betitelt. Ich will jetzt nicht sagen, dass das bei dir der Fall ist, denn der Ton macht ja die Musik. Aber ich finde es eigentlich nicht so schlimm, wenn man sich gegenseitig Spitznamen gibt.
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  4. #14
    Status: keine Angabe Array Avatar von Pumpkin
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Zitat Zitat von Tolkien_2010 Beitrag anzeigen
    Naja, also es kann ja auch auf eine gewisse Art und Weise nett gemeint sein, wenn man sich gegenseitig mit Spitznamen betitelt. Ich will jetzt nicht sagen, dass das bei dir der Fall ist, denn der Ton macht ja die Musik. Aber ich finde es eigentlich nicht so schlimm, wenn man sich gegenseitig Spitznamen gibt.
    Das stimmt schon Tolkien, aber es ist eben immer die Frage wie man es sagt/meint bzw. wie es bei dem anderen ankommt. Sowas kann natürlich nur eine Neckerei und dann auch lustig (für beide Seiten) sein, wenn sich aber eine Seite dadurch gestört fühlt geht es eben zu weit und man sollte versuchen etwas dagegen zu tun. Ich hatte einen ähnlichen Fall im Freundeskreis. Wir haben einen Freund immer mit etwas aufgezogen, natürlich nicht böse gemeint, für uns war es wirklich nur ein Spaß. Irgendwann hat er uns aber sehr deutlich gesagt, dass er das gar nicht mehr lustig findet, also haben wir es dann auch bleiben lassen.

  5. #15
    Status: keine Angabe Array Avatar von Froschschenkelchen
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Mein Vorgesetzter hat mir versprochen, mal mit den Kollegen zu reden. Er hat mich auch ermuntert und gesagt, dass es eigentlich kein Problem sein sollte in unserem Betrieb mit einem Akzent zu reden, weil das machen alle bei uns. Aber niemand sollte dafür ausgeschlossen werden oder sich zurückgesetzt fühlen. Danke für die moralische Unterstützung!

  6. #16
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    AW: Diskirminierung als Ostdeutcher in Westdeutschem Betrieb

    Finde ich gut, dass dein Chef da so verständnisvoll dir gegenüber ist. Kann mir schon virstellen, dass manch einer das eher abgetan hätte, so nach dem Motto, ach stellen Sie sich doch nicht so an, das ist doch nicht schlimmes. Hoffentlich bringt es dann auch was!

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