Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein - Seite 2
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Thema: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    Oh weh so viele hintereinander.

    Es geht um beides: Privates und auch um die Arbeit.

    Meine Aufgabe als stellvertretende Teamleitung ist eigentlich nur Meetings führen wenn unser Teamleitung nicht hier ist. Aber ich finde darüber hinaus sollte die Hierarchie doch klar sein, oder nicht?
    Für Verbesserungsvorschläge bin ich nicht zuständig, aber ich finde schon, dass ich die geben kann, immerhin bin ich mit am längsten bei dem Unternehmen. Und ich wurde ja auch mal verbessert, das gehört halt dazu.

    GAZ: Es ist ja nett gemeint, aber ich denke nicht, dass Prinzipien aus der Schule hier greifen, ich bin ja doch schon 20 Jahre älter...
    Dennoch will ich ein bisschen darauf eingehen denn das WIE entscheidet wirklich:
    Ich gehe zu den Mitarbeitern und schaue wie sie etwas machen. Ich spreche dann direkt den Fehler an und sage, wie sie ihn vermeiden. Ich motiviere zusätzlich durch sanften Druck, indem ich darauf hinweise, dass ich einen guten Draht zum Teamleiter und zur Abteilungsleitung habe. Da wird schon meist gespurt.


    Ich fand es auch etwas hart mir das einfach so ins Gesicht zu sagen, denn einmischen ist dann doch etwas anderes. Das ist mehr wenn man sagt "du sollltest mit deinem Freund schluss machen" oder "du solltest abnehmen" und solche Sachen. Das mache ich nur wenn es wirklich sein muss. Eine Mitarbeiterin kam immer mit roten Augen und gestresst in die Arbeit, sie hatte Probleme mit ihrem Verlobten. Da ist es durchaus normal dass die Kollegen sagen sie solle erst ihr Leben in den Griff kriegen. Hat sich wieder keiner getraut außer mir.
    Hmmm, also, ehrlich gesagt fehlen mir fast ein bisschen die Worte.

    Vorab: Ich finde es fast schon amüsant, dass du es "etwas hart" findest dir das zu sagen, wenn man hier liest, was du deinen Kollegen so mitten ins Gesicht sagst teilweise.

    Ansonsten: Du musst dir mal überlegen wie dein Verhalten bei deinen Kollegen bzw. (stellvertretend) bei deinem Team ankommt. Das wirkt sehr nach bossing und so als seist du etwas besseres als die anderen.
    Stell dir mal vor dein Teamleiter (also der eigentliche) sagt zu dir "Hey, ich habe bessere Connections zum Boss und wenn du nicht spurst, dann gehe ich mal zu ihm und sage ihm das." Fändest du das toll? Genau das machst du nämlich, nur eine Ebene weiter unten.

    Was die Verbesserungsvorschläge angeht, ist es sicherlich so, dass man das machen kann, auch "nur" als Kollege kann man sowas machen. Nur man muss das halt auch nett und freundlich machen und die anderen dabei nicht aussehen lassen als wären sie zu dumm ihren eigentlich Job zu machen. Es ist irrelevant wie lange du im Unternehmen bist, auch jemand neues kann einen guten Job machen ohne, dass er deine Verbesserungen braucht. Aber klar, wenn du einen Vorschlag hast, dann kannst du das sagen. Aber mach es vernünftig und als Vorschlag und nicht so als sei es ein Muss für dein Gegenüber.

    Und als letztes noch etwas zu den privaten Sachen: Wenn jemand dich konkret um Rat fragt, klar, dann sagtst du dazu auch was. Aber du kannst doch nicht einfach nur sagen "Krieg dein Leben in den Griff". Damit stößt du jemanden einfach nur vor den Kopf.

    Ich finde du solltest deine Einstellung und vor allem deine Art und Weise der Kommunikation mit deinen Kollegen mal überdenken.
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    GAZ Vodnik (06.05.2014)

  3. #12
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Zitat Zitat von skars Beitrag anzeigen
    Aber du kannst doch nicht einfach nur sagen "Krieg dein Leben in den Griff". Damit stößt du jemanden einfach nur vor den Kopf.
    Ja, das ist nicht grad übermäßig konstruktiv in der Lebenshilfe.
    Aber vielleicht wurde alles ja auch gar nicht so hart formuliert, wie es hier dargestellt wird.
    Wir sollten fairerweise einfach auf den TE warten.
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  4. #13
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Als Teamleiter geht es nicht nur um Deine Mitarbeiter. Auch Du und Dein Verhalten als Führungskraft hat entscheidenden Einfluss auf die Arbeit und den Erfolg des Teams. Dabei kommt es darauf an, bei jedem einzelnen Mitarbeier genau das Verhalten an den Tag zu legen, welches bei diesem Mitarbeiter das geeignete ist. Du kannst nicht wie ein Rasenmäher durch das Team fegen und denken, Du könntest alle gleich behandeln. Jeder ist auch als Mitarbeiter anders. Manche empfinden Vorschläge als Verbesserung und Hilfe, andere fühlen sich gegängelt und wieder andere kritisiert - und wer lässt sich schon gerne kritisieren.

    Einer amerikanischen Studie zufolge kann man Mitarbeiter in vier weit gefasste Gruppen zusammenfassen:

    FachmannS
    Spielmacher
    Integrator
    Dschungelkämpfer

    Innerhalb jeder Gruppe unterscheidet man noch zwischen

    wenig fähige und schlecht motivierte Mitarbeiter
    fähige und schlecht motivierte Mitarbeiter
    wenig fähige aber motivierte Mitarbeiter
    fähige und motivierte Mitarbeiter

    Ich denke es wird Dir einleuchten, dass diese Unterscheidungen Sinn machen.

    Zusätzlich besitzt jeder auch noch persönlich eine vollkommen andere Mentalität und dann kommst Du und bist der Meinung, alle sollten mit Freuden Deine Optimierungsvorschläge aufnehmen - das kann nur in die berühmte Hose gehen!

    Du bist gleichzeitig Führungskraft und Kollege, deshalb solltest Du Dich dringend über Mitarbeiterführung, Teamarbeit und kollegialen Umgang informieren, beispielsweise in "Mein Beeruf und Ich" von Axel Alechsander.

  5. die folgenden 3 Benutzerbedanken sich bei trommler für den nützlichen Beitrag:

    Darky (07.05.2014), GAZ Vodnik (08.05.2014), skars (07.05.2014)

  6. #14
    Status: Super GAZ 64 Array Avatar von GAZ Vodnik
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Au weia...

    Ich warne jetzt schon mal vor, es wird nicht gerade nett, was ich sagen werde. Wenn jemand anschließend meint, mein Post sei zu aggressiv, kann ich ihn gerne entfernen, kein Problem. Ich sehe mich leider nicht dazu in der Lage, es freundlicher zu formulieren. Manchmal braucht es deutlichere Worte.
    Hoffen wir, dass ich deinen Post nur falsch interpretiert habe und es keinen Grund für die harschen Worte gibt.

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    Oh weh so viele hintereinander.

    Es geht um beides: Privates und auch um die Arbeit.

    Meine Aufgabe als stellvertretende Teamleitung ist eigentlich nur Meetings führen wenn unser Teamleitung nicht hier ist. Aber ich finde darüber hinaus sollte die Hierarchie doch klar sein, oder nicht?
    Für Verbesserungsvorschläge bin ich nicht zuständig, aber ich finde schon, dass ich die geben kann, immerhin bin ich mit am längsten bei dem Unternehmen. Und ich wurde ja auch mal verbessert, das gehört halt dazu.
    Diese Logik mit "Ich bin mit am längsten im Unternehmen" möchte ich verstehen. Nur weil man seit langer Zeit im Unternehmen beschäftigt ist, ist das kein Freibrief für alles. Und noch lange kein Beweis dafür, dass man die Weisheit für sich selbst gepachtet hat.
    Allmählich kommst du mir wie einer dieser Forenveteranen der unangenehmen Art vor: Sie bilden sich auf ihre Mitgliedszeit und Beitragszahl etwas ein und denken, sie wären die Größten und könnten alle anderen maßregeln. Nur dass das hier im echten Leben stattfindet.

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    GAZ: Es ist ja nett gemeint, aber ich denke nicht, dass Prinzipien aus der Schule hier greifen, ich bin ja doch schon 20 Jahre älter...
    Dennoch will ich ein bisschen darauf eingehen denn das WIE entscheidet wirklich:
    Ich gehe zu den Mitarbeitern und schaue wie sie etwas machen. Ich spreche dann direkt den Fehler an und sage, wie sie ihn vermeiden. Ich motiviere zusätzlich durch sanften Druck, indem ich darauf hinweise, dass ich einen guten Draht zum Teamleiter und zur Abteilungsleitung habe. Da wird schon meist gespurt.
    Ähm... okaaaaay...

    Jetzt wo ich das Wie weiß, nehme ich so langsam das mit dem "Leute wie dich sollte es wesentlich öfter geben." zurück...

    Das ist keine Motivation, das ist Bossing (Ich wollt's ursprünglich Treiberei nennen). Böse Zungen sprechen möglicherweise schon von Drohung. Damit bewegst du dich auf sehr dünnem Eis.
    Ich kann dir jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass du damit dein Kollegium gegen dich aufbringen wirst. Du erzeugst nichts anderes als Angst, unnötigen Druck, der zu noch mehr Fehlern führt und Frust. Harmonie sieht GANZ anders aus. Was verstehst du unter Harmonie? Ganz sicher nicht "Alle sollen so arbeiten wie ich es will und wer aus der Reihe tanzt, kriegt schnell Besuch von oben"

    Fehler ansprechen ist vollkommen in Ordnung, auch wenn hierbei wieder das Wie zählt. Aber die Sache mit der Druckerzeugung geht gar nicht.

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    Ich fand es auch etwas hart mir das einfach so ins Gesicht zu sagen, denn einmischen ist dann doch etwas anderes. Das ist mehr wenn man sagt "du sollltest mit deinem Freund schluss machen" oder "du solltest abnehmen" und solche Sachen. Das mache ich nur wenn es wirklich sein muss. Eine Mitarbeiterin kam immer mit roten Augen und gestresst in die Arbeit, sie hatte Probleme mit ihrem Verlobten. Da ist es durchaus normal dass die Kollegen sagen sie solle erst ihr Leben in den Griff kriegen. Hat sich wieder keiner getraut außer mir.
    Das nennst du hart? Wenn du wüsstest, was man so als Hobbyautor zu hören bekommt, wenn jemandem dein Geschriebenes nicht gefällt...
    Einmischen hat viele Facetten und einmischen ist es meines Erachtens auch, wenn man die Arbeitsweise der Kollegen mithilfe der "Vorgesetzten-Keule" beeinflusst. Du magst vordergründig gutgemeinte Ratschläge geben und deine Kollegen werden sie immer ausführen, auch wenn sie ihnen nicht gefallen - weil sie ansonsten Besuch von oben kriegen. So werden deine Verbesserungsvorschläge schnell zum Zwang und erreichen die beabsichtigte Wirkung auf Kosten deiner Sympathie und des Betriebsklimas.

    Und das mit der Mitarbeiterin - ohne Worte.
    Einfach nur zu sagen "Krieg dein Leben erst in den Griff" ist herzlos und zeugt nicht gerade von sozialer Kompetenz. Von jemandem, der sich selbst als harmoniebedürftig bezeichnet, hätte ich mehr erwartet. Du bist kein Psychologe, klar, aber du hättest wenigstens deine Hilfe anbieten können. Aber wenn schon deine Kollegen so ticken, will ich nicht wissen, wie es um euer Betriebsklima bestellt ist.

    Wie Theo Retisch sagte, solltest du auch mal loben. Ständig kritisiert zu werden, kann einen Menschen über längere Zeit hinweg kaputtmachen. Lob ist wichtig, sonst stellt sich eine "Ich mache sowieso alles falsch"-Denkweise ein und aus fröhlichen Mitarbeitern werden Wracks. Keine schöne Vorstellung.

    Tut mir leid für meine harten Worte, aber du bist dabei, deinen anfänglich guten und professionellen Eindruck zu verspielen und zum Vorschein kommt jemand, der seine eigene Vorstellung von Harmonie mit fragwürdigen Mitteln durchsetzen will. Wie würdest du es denn finden, wenn jemand dasselbe mit dir macht, wenn du Untergebener wärst?

    Ich schließe mich an der Stelle den anderen an: Überdenke bitte schleunigst (!!!) deine Einstellung, sonst wird sich früher oder später alles gegen dich wenden.
    Geändert von GAZ Vodnik (07.05.2014 um 13:35 Uhr)
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    skars (07.05.2014)

  8. #15
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    GAZ Vodnik, was Du geschrieben hast ist nicht bösartig oder so, sondern Du hast so geschrieben, wie es ist. Es wäre aggressiv oder so wenn ich jetzt schreiben würde, sie ist einfach überheblich und stellt sich über Ihre Mitmenschen. Das macht auch SIE nicht auf Dauer glücklich.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  9. #16
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Zitat Zitat von GAZ Vodnik Beitrag anzeigen
    sonst wird sich früher oder später alles gegen dich wenden.
    Das ist eine gute Ergänzung zu dem Satz, mit dem ich meinen Beitrag ja auch abgeschlossen hatte.
    Du musst auch bedenken, dass durch dieses Verhalten ggf. dein Chef einen negativen Eindruck von dir und deinen Führungsqualitäten bekommt. Damit würde der Schuss dann leider ganz schnell nach hinten losgehen.

    Ich denke niemand hier will dir etwas böses, auch wenn manch ein Beitrag vielleicht im ersten Moment ziemlich heftig klingt (meiner sicher auch), wir wollen dir denke ich alle nur aufzeigen, dass der Weg, den du momentan einschlägst nicht unbedingt der richtige ist.
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  10. #17
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Wenn man so liest was ihr schreibt könnte man regelrecht denken ihr wärt hier und würdet mir über die Schulter schauen... Denn ihr erlaubt euch hier schon ein Urteil über jemanden der hier her kommt und nach Hilfe fragt. Auch die Vergleiche mit Hobbyautor und Schüler vs. stellvertretende Teamleitung finde ich etwas... Arg weit her geholt. Auch ein "ohne Worte" hilft mir nicht weiter aber belassen wir es dabei, da ist der Altersunterschied und der Unterschied im Reifegrad sicher ausschlaggebend (ich bin mir sicher nach deinen direkten Worten störst du dich auch nicht an meinen direkten Worten). Woher kennst du das Betriebsklima hier? Warst du schon mal in diesem Betrieb? Warst du schon mal in irgendeinem Betrieb für einige Jahre eingestellt?


    Ich denke es geht hier um philosophische Unterschiede an der Herangehensweise. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen und habe mein Leben lang mit den Ellbogen für mich Sorgen müssen. Ich kenne diese Form des Anpackens mit zaghaften Samthandschuhen nicht. Ich erwarte von dem Team in dem ich bin das Maximum und von mir selber noch mehr. Wenn ich etwas falsch mache dann will ich das auch wissen und mich verbessern, nur so komme ich nach vorne.

    trommler und skars: Was ihr schreibt macht durchaus Sinn. Grade die verschiedenen Typen von Mitarbeitern sehe ich so auch. Mir ist die Harmonie mit meinen Mitarbeitern sehr wichtig. Ich sehe mich auch nicht unbedingt als Alphawolf oder Dschungelkämpfer, sondern eher als ersten (oder zweiten) unter gleichen. Ohne Hierarchie geht es nun mal nirgendwo, nur durch Aufgaben- und Verantwortungsverteilung können wir das Maximum aus dem Team rausholen.



    Kann mir jemand erklären was Bossing ist? Ich habe davon bisher noch nie gehört.

  11. #18
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Hallo Strahl,


    wenn Mitarbeiter nicht von Kollegen sondern vom Chef drangsaliert werden, spricht man von Bossing. Dazu gehört beispielsweise, dass Mitarbeiter vom Chef vor Kollegen lächerlich gemacht werden, wichtige Informationen an alle Mitarbeiter geleitet werden, nur an einen nicht, der Mitarbeiter Aufgaben zur Erledigung zugeteilt bekommt, die er aufgrund seiner Qualifikation unmöglich ordentlich erledigen kann oder er wird auch von Aufgaben ausgeklammert, man lässt ihn ganz ohne sinnvolle Arbeit herumsitzen usw usw....

    Grundsätzlich ist es ja jedem Chef selbst überlassen, wie er seinen Laden führt. Manche sind cholerisch oder ungerecht, andere bemühen sich um korrektes Sozialverhalten, dazwischen gibt es die verschiedensten Abstufungen. Alles was über dieses Selbstbestimmungsrecht des Chefs hinausgeht wird zur Schikane und darüber hinaus wirds eklig und heisst dann Bossing

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    GAZ Vodnik (08.05.2014)

  13. #19
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Stimmt. Möchtest Du dass man mit Dir auch so umgeht @Strahl? Wie wäre es wenn Du ständig beobachtet und verbessert wirst? Wenn es Dir zu viel ist, würde Dir der Kragen platzen, denn irgendwann wird es unerträglich. Und wenn sie dann zum Chef gehen, weil sie sich gemobbt fühlen?

  14. #20
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    AW: Kollegin findet ich mische mich zu sehr ein

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    Wenn man so liest was ihr schreibt könnte man regelrecht denken ihr wärt hier und würdet mir über die Schulter schauen... Denn ihr erlaubt euch hier schon ein Urteil über jemanden der hier her kommt und nach Hilfe fragt. Auch die Vergleiche mit Hobbyautor und Schüler vs. stellvertretende Teamleitung finde ich etwas... Arg weit her geholt. Auch ein "ohne Worte" hilft mir nicht weiter aber belassen wir es dabei, da ist der Altersunterschied und der Unterschied im Reifegrad sicher ausschlaggebend (ich bin mir sicher nach deinen direkten Worten störst du dich auch nicht an meinen direkten Worten). Woher kennst du das Betriebsklima hier? Warst du schon mal in diesem Betrieb? Warst du schon mal in irgendeinem Betrieb für einige Jahre eingestellt?
    Deine Worte stören mich überhaupt nicht, da habe ich schon "Schlimmeres" erlebt. Du verhältst dich trotz deines Ärgers noch sehr sachlich und gelassen.

    Es geht aber ums Prinzip, an der Kritik an einen selber. Von einem Leser durch die Blume zu hören, dass das Fabrizierte (sein "Baby") ein unfassbar in die Hecke gepisster Scheißdreck ist, trifft wesentlich mehr als von einer Kollegin zur Seite genommen zu werden und diese sagt "Hör mal, ich finde, du mischst dich zu sehr ein...". Das hat auch nix damit zu tun, dass ich erst 22 bin und durch meine Defizite kaum Chancen bei den Arbeitgebern habe. Die "Du bist noch zu jung und zu unreif, um mitreden zu können"-Keule ist übrigens ein Totschlagargument und es gibt viele Jüngere, die so manch ältere Herrschaften weit überflügeln. Damit sind nicht Videospiele und Internet gemeint.

    Und ich habe dir wegen der Mitarbeiterin gesagt, dass du ihr hättest deine Hilfe anbieten können. Wenn sie jetzt nicht wegen der Abfuhr beleidigt ist und glaubt, sie sei mit ihrem Problem alleine, kann man noch was retten.

    Richtig, ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht. Aber mit Logik und Menschenkenntnis kann man sehr gut anhand deiner Aussagen ableiten, wie der dortige Zustand zu großer Wahrscheinlichkeit ist. Jetzt liegt es an dir, uns das Gegenteil zu beweisen.
    Derzeit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich jeder gegen dich stellt.

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    Ich denke es geht hier um philosophische Unterschiede an der Herangehensweise. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen und habe mein Leben lang mit den Ellbogen für mich Sorgen müssen. Ich kenne diese Form des Anpackens mit zaghaften Samthandschuhen nicht. Ich erwarte von dem Team in dem ich bin das Maximum und von mir selber noch mehr. Wenn ich etwas falsch mache dann will ich das auch wissen und mich verbessern, nur so komme ich nach vorne.
    Das du als Waisenkind aufgewachsen ist, ist tragisch, aber beileibe keine Entschuldigung dafür, es an anderen Leuten auszulassen; damit hat man noch nie bei anderen Sympathien geweckt. Zudem kommt man ausschließlich mit Samthandschuhen auch nicht weiter, sonst sehen einige Mitarbeiter Möglichkeit darin, ungestraft eine ruhige Kugel zu schieben. Der ideale Weg ist im Grunde eine Kombi aus beidem: Zu Anfang noch mit Samthandschuhen anfassen und wenn es nicht besser wird, die schweren Geschütze auffahren. Wie es die Engländer machen.
    So freuen sich einerseits diejenigen Mitarbeiter, die ohne Druck ihr Bestes geben können und andererseits merken die Faulenzer, dass sie nicht ohne Konsequenzen rumhängen können und klotzen ran. Außerdem: Für einen Vorgesetzten, den man wirklich gern hat, tut man sowieso alles.

    Nun, jeder erwartet von seinen Mitarbeitern das Beste, aber viele erreichen das auf effektiveren Wegen, als jedem gleich Besuch von oben "anzudrohen".

    Dem letzten Satz stimme ich vorbehaltslos zu und finde ich auch gut so.

    Zitat Zitat von strahl Beitrag anzeigen
    trommler und skars: Was ihr schreibt macht durchaus Sinn. Grade die verschiedenen Typen von Mitarbeitern sehe ich so auch. Mir ist die Harmonie mit meinen Mitarbeitern sehr wichtig. Ich sehe mich auch nicht unbedingt als Alphawolf oder Dschungelkämpfer, sondern eher als ersten (oder zweiten) unter gleichen. Ohne Hierarchie geht es nun mal nirgendwo, nur durch Aufgaben- und Verantwortungsverteilung können wir das Maximum aus dem Team rausholen.
    Du hast immer noch nicht gesagt, was du unter Harmonie verstehst. Das was du momentan anstrebst, ist auf jeden Fall keine.

    Was Bossing ist, hat ja schon trommler sehr gut erklärt.
    Geändert von GAZ Vodnik (08.05.2014 um 22:09 Uhr)
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