Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?
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Thema: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

  1. #1
    Status: Arbeitnehmer Array
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    Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Hi,


    ein paar Angaben zu mir: ich arbeite in einem Start-Up, bin bald 30, und bin seit zwei Jahren im Unternehmen. Wir haben flache Hierarchien und unklare Strukturen. Pläne die sich stets ändern gehören zum Alltag, dass es chaotisch und stressig ist, wird von jedem im Kauf genommen. Ich merke aber dass es immer schlimmer wird mit meiner Kollegin und fürchte das ganze Problem von der Hierarchie untergeschätzt werden könnte.

    Wir stammen beide nicht aus Deutschland und sind tatsächlich sehr anders, wobei sich das Gespräch von der Kollegin-Seite aus immer wieder sich um das Thema ''wir sind anders und Du bist so'' dreht. Anfangs waren wir auf der selben Ebene in der Hierarchie, dann ist sie als Leiterin genannt worden. Zwei Monate lang ist diese Veränderung weder kommentiert und erklärt worden noch hat sich etwas im Team konkret geändert- wir wussten einfach nicht was Ihre Rolle war und was unsere Rolle war. Das hat mich komplett verwirrt. Um erfahren zu dürfen, wie ich jetzt mich im Bezug auf ihre Hinweise verhalten sollte, habe ich direkt nachfragen sollen. Ich bin unter dem deutlichen Eindruck dass sie mich als Wettbewerb sieht und sich immer wieder von mir davon gefährdet fühlt, diese Position zu verlieren.


    Was mir so letzten passiert ist:


    - ich werde aus dem Nichts angegriffen. Vorwürfe sind mir gelegentlich in einem Gespräch über ein Analyse Tool gemacht worden. Die Botschaft war, ich war ein sehr gemeiner Mensch
    - den Hintergrund von dieser Aussage und was mir genau vorgeworfen wird habe ich an der Stelle nicht wissen dürfen. ''Es gibt kein Bedarf darüber zu reden''. Meine fragende Entschuldigung ist mit Ironie beantwortet worden
    - Obwohl ich vor ihr wegen dieser aggressiven Aussage geweint habe ist ihre Entschuldigung erst nach zwei Wochen gekommen. Und die habe ich selber suchen sollen.
    - Mir ist gesagt worden, ich sollte in der Zukunft nicht mehr lachen. Auch und besonders in den Fällen wo dieses ''Lachen'' aus Verlegenheit entstanden ist. Obwohl ich deutlich gesagt habe, es war nicht realistisch und für das Team nicht erwünscht, meine Persönlichkeit komplett zu unterdrücken, bleibt das fest.
    - ''wenn es nicht möglich ist, werden wir neue Auswege suchen müssen'' habe ich schon hören dürfen
    - die Arbeitszeiten wechseln je laut ihrer Lust mich zu kritisieren. Ursprünglich dürften wir bis halb zehn. Jetzt dürfen wir plötzlich nur noch bis 9:15 ins Büro. Eine klare Kommunikation dazu gab es an dem gesamten Team nicht. Mein Standard hatte sich gegen 9:20 festgelegt. Erstens habe ich gehört, ich sollte sie über SMS informieren. Tat ich auch, als ich es nicht für 9:15 schaffte. Dann kam eine Mail dass ich es im Vorhinein planen sollte. Da ich von der gesamten Situation überfordert bin habe ich sie also im Vorhinein informiert, dass es möglich wäre, dass ich die nächsten Tagen ein paar Minuten später sein würde. Den Grund kennt sie. Es kam eine bedrohliche und aggressive Mail die mir vorwarf, sie nicht im Vorhinein gefragt zu haben, und dass wir es mit der oberster Chefin und das Team sprechen würden. Dass sie das selber anders formuliert und vorgestellt hatte, ist natürlich nicht die Rede. Manchmal ist sie selber spät, und das zählt anscheinend nicht.
    - ich werde systematisch vor anderen Vorgesetzen als emotional beschrieben, so dass man mir im Endeffekt sagt, darüber zu arbeiten. Von mir aus gibt es gute Gründe emotional zu sein, das wird aber kaum betrachtet.


    Es wird mir regelmäßig vorgeworfen, keine Initiative zu begreifen und nicht rechtzeitig sie über Probleme zu informieren. Wenn ich das aber tue, rede ich stets mit einer Wand. Fragen oder Nachfragen für ein Approval im Bezug auf eine Vertragsverhandlung muss ich bis zu 5 Mal wiederformulieren, bevor sie angeschaut werden und passend beantwortet werden. Unrealistische Erwartungen werden gemacht und jedesmal wiederholt, obwohl ich dagegen ordentlich argumentiere (Selber schließt sie Verträge ab, die diesen Regeln überhaupt nicht folgen). Projekte, die ich selber machen soll, werden mir zugedrängt und so chaotisch kommuniziert, dass ich im Endeffekt nicht weiß, was genau zu tun ist. Es vermittelt mir den Eindruck dass ich nicht denken soll, aber auch dass ich es eben genug machen soll, um die Aufgabe ohne klare Ansage genau laut ihrer Erwartungen selber schaffen zu können. Wenn ich nachfrage, werden mir Dinge gesagt wie ''Vielleicht Notizen nehmen'' oder abwertende Blicke geschickt. Wenn ich nicht nachfrage meint sie sie ist doch immer da und ich kommuniziere nicht genug. Dinge die ich tue oder sage werden systematisch überinterpretiert. U.a. wird zum Beispiel mir seit Monaten gesagt, ich respektiere sie nicht. Das stimmt nicht und ich habe es mehrmals deutlich gesagt. Ich kriege dazu nur Anweisungen von was ich nicht tun darf/ soll. Anweisungen bleiben immer sehr breit. Meine Arbeit wird regelmäßig abgewertet und ich bin unter dem Eindruck dass das einzige richtige Problem das es gibt ist dass es nicht perfekt ist und sein kann. Meine Ergebnisse sind gut, ich mach nur kleine Fehler und wenn dann, dann bereite ich mich auch nach und lässt es wissen. Fehler die ich vor einem Jahr gemacht habe sind immer noch in unseren Gesprächen aktuell und werden als Argumente benutzt um zu zeigen dass ich es ohne Hilfe alleine nicht schaffen kann. Ich kriege häufig keine Antwort von ihr auf meine Begrüßungen morgens oder abends. Häufig werde ich nicht in wichtigen Gespräche mit anderen Mitarbeiter für meine Projekte integriert, obwohl ich schon mehrmals gesagt habe, ich war der AP und sollte zumindest dabei sein.


    Da die Situation letzter Zeit sehr schmerzhaft für mich geworden ist, bin ich zweimal in diesem Monat zu HR gegangen- wir haben keinen Betriebsrat. Das erste Mal war ich in Tränen und habe einfach gesagt, wie viel Misstrauen mir letztens vermittelt worden ist, trotz meiner Mühe um gute Arbeitsbeziehungen zu haben. Nichts ist passiert. Das zweite Mal war vor zwei Tagen, ich habe ein paar Punkte erwähnt von dem ganzen Mist, aber das Problem nicht mit seinem Namen genannt. Dass es sich um Mobbing handelt, wage ich irgendwie jetzt noch nicht sagen.
    Meiner Kollegin habe ich klar gesagt, dass mir die Situation zu viel ist, dass ich unter dem Eindruck bin nicht zugehört zu werden, dass sie überinterpretiert und dass ich nichts dagegen tun kann. Dass es mich psychisch und körperlich krank macht (akuter Schlafmangel, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Tränen...), dass wir realistische Lösungen damit unsere Arbeit nicht leidet brauchen und nicht mehr die ganze Zeit aus kleinen Sachen Elefanten machen sollen, hat sie von mir auch direkt gehört. Nun wählt sie ganz klar weiter in diese Richtung zu gehen und ich muss mich wehren.


    Ich möchte mir gut überlegen, wie ich das Thema an weiteren Ebenen und Vorgesetzten vermittle damit ich möglichst nicht kranker von der Sache werde und meine Arbeit möglichst gut leisten kann. Ich bin weit nach dem Punkt wo ich mir vorstellen kann, von dieser Frau angehört zu werden.


    Also: wie kommuniziere ich von jetzt? Soll ich doch das Wort ''Mobbing'' nutzen? Es scheint mir erstmal unwahrscheinlich dass wir separat mit anderen Vorgesetzten meeten werden. Ich bin am Ende meiner Kraft und wirke wahrscheinlich total emotional. Ich bin mir nicht sicher dass ich in diesem Zustand einen Chef überzeugen kann, ich spinne nicht, wenn sie bereits im Raum sitze und anfängt zu meckern.


    Hat jemand hier einen guten Ratschlag für mich? Sorry für die Länge dieses Beitrags, ich habe es nicht geschafft kurz zu bleiben.


    Vielen Dank im Voraus :)

  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Hallo Paulette, willkommen im Forum.
    Du schreibst ja ganz schön viel, und einige Sachen sind mir noch nicht ganz klar. Ich bin manchmal etwas langsam oder schwer von Begriff. Vielleicht kannst du mir auf die Sprünge helfen.
    Vorneweg ein paar Fragen:
    Es gibt über dieser vorgesetzten Dame noch weitere Chefs in der Hierarche der Firma, ist das so richtig? Wissen diese von dem Arbeitsverhältnis zwischen dir und deiner Kollegin?
    Wie lange geht diese Sache jetzt schon?
    Wo kommt ihr beide eigentlich her, und sind eure Arbeitseinstellungen wirklich so anders voneinander und anders zum Rest der Firma?
    Ganz wichtig: Wie sehen Kollegen diese Situation? Wie verhält sich diese Vorgesetzte gegenüber anderen?


    Hier ein paar Ideen:
    Führe ein Mobbingtagebuch. Schreibe auf, wann du dich vernachlässigt oder gemobbt fühlst.
    Bleibe stets bei der Wahrheit, versuche Freundlichkeit auszustrahlen auch wenn nichts zurückkommt oder du unfreundlich behandelt wirst. Lass dir nichts zu Schulden kommen.

    Mittelfristig solltest du damit zu deinen Vorgesetzten.
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  3. #3
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Hallo Paulette,

    wenn eine vorgesetzte mobbt, nennt man das auch Bossing.

    Wie District sagt, mache ein Mobbingtagebuch.
    Um aber in der Arbeit auch korrekt handeln zu können, solltest du dir tatsächlich bei jedem Gespräch Notizen machen. Wenn du das ein paar Tage lang machst, wirst du sicher so gut darin werden, dass du alle Punkte erfassen und auch nach zwei Monaten noch wiedergeben kannst.
    Sollte dann die Auskunft kommen "Ich habe das ganz anders gesagt!", dann das Büchlein zücken und genau die Aufgaben, Kriterien, Beschränkungen vortragen und klar sagen, dass andere Aussagen gelogen sind!

    Ein weiterer Punkt, wenn du Rückfragen zu einem Projektvertrag stellst die erst einmal liegen bleiben, schreib es per E-Mail oder wenn Ihr eine Nachrichtenfunktion habt (Lync, Jabber, ICQ, ...) mit Speicherfunktion, dann schreib die Frage darüber, mit der Bitte um Antwort bis.
    Zum einen kann Sie nicht sagen Sie wäre nicht gefragt worden, weil du die Nachricht ja im Postausgang / Speicher hast, und zum anderen ist dann die Frage ganz klar nachlesabar und kann eigentlich kaum missverstanden werden.
    Sollte dann keine rechtzeitige Antwort kommen, nochmal nachmahnen und dann wahlweise den vertrag zurück an die Chefin, dass Sie es selbst tut oder eine höhere Stelle leiten, um einen akzeptabele Antwort zu erhalten.

    Ich hoffe ich habe es etwas besser verstanden, als District 9, dass es über der Dame weitere Vorgesetzen gibt, du aber wahrscheinlich nicht allein mit denen reden kannst, bzw. die Dame dann schon vor dir da war und ihre Version zum Besten gegeben hat.

    Insgesamt sehe ich deine Situation so, dass du schon körperliche und seelische Beschwerden wegen der Arbeit hast.
    Das Wichtigste ist deine Gesundheit, also gehst du bitte zum Arzt und schilderst deine Beschwerden und durchaus auch dein Problem.
    Ich kan mir gut vorstellen, dass dieser dich eine Zeit lang krankschreiben wird, was dir ermöglich Luft zu holen und denen zeigt, was passiert, wenn du deine Arbeit nicht erledigen kannst.
    Evtl. hat der Arzt auch die Möglichkeit dich weiter zu vermitteln.
    Es mag sein, dass etwas gibt, was dich emotional stärker werden lässt, was dich ganz klar zwischen Beruf und "Leben" unterscheiden lässt, etc.

    In der Arbeit solltest du deinen Weg zu einem nächsthöheren Vorgesetzten gut vorbereiten, geht auch während einer Krankschreibung.
    Welcher Vorgesetzte steht über der Dame und ist wohl nicht grundsätzlich auf ihrer Seite.
    Hast du vielleicht ein gutes Verhältnis zu einem entsprechenden Vorgesetzten? Ist einer eher fürsorglich gegenüber den Mitarbeitern?
    Für das Gespräch selbst nochmal die Punkte die du nanntest reflektieren.
    Vielleicht hast du auch schon das oben erwähnte Mobbing / Bossing - Tagebuch.

    Und dann sollte es ein Termin sein, der vielleicht so liegt, dass SIe keine Chance mehr hat dem zuvor zu kommen. Vielleicht in ihrem Urlaub? Vielleicht morgens fragen, wenn die Geschäftslage ruhig ist und eine halbe Stunde später oder direkt reinkommen dürfen?

    Und als Zweitlösung sich ganz entspannt mit der Option vertraut machen, was könnte ich in einem anderem Unternehmen tun.
    Wir raten hier gerne zu einem Betriebsrat, aber in deiner Situation ist es wohl etwas viel verlangt, dass du einen BR aus dem Boden stampfst. da ist es vielleicht besser, dass man eine zweite Option in der Hinterhand hat. Wenn denn die Gespräche mit dem nächsthöheren Vorgesetzten nichts bringen, sich über kurz oder (nicht allzu) lang verabschieden.
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  4. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Hallo Paulette, ich habe auch zwischen Deinen Zeilen gelesen, wenn ich das mal so formulieren darf. Da wo Du bist, kannst Du nicht mehr froh oder zufrieden werden. Wie auch immer. Ich sehe keinen Sinn darin dort beschäftigt zu bleiben. Es wird sich nichts ändern, Du kannst meiner Ansicht nach nichts tun. Bis auf die wirklich guten Ratschläge und das Mobbingbuch: sieh zu, dass Du Dich möglichst bald woanders beweirbst, bei einer anderen Firma neu Fuß fassen kannst. Es ist zu eingefahren, schlecht realisierbar da wo Du jetzt bist etwas zu ändern. Eine neue berufliche Umgebung bedeutet auch oft, ein neues Leben zu beginnen. Und, Du bist nicht hilflos ausgeliefert, das Recht ist auch auf Deiner Seite.

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Ich würde auch sagen, du solltest alles genau dokumentieren, dir nochmal in Ruhe überlegen, was du wie ansprechen kannst und willst und damit dann zum nächst höheren Vorgesetzten gehen. Allerdings würde ich dir tatsächlich empfehlen zu versuchen dabei so sachlich wie möglich zu sein und dich nicht von deinen Emotionen leiten zu lassen. Alles Gute!
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  6. #6
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Hi, vielen dank für diese Antworten! Es hilft schon zu wissen dass man nicht alleine mit dem Problem ist

    Ich habe schon ein paar Notizen genommen fürs die Dokumentation der Ereignissen und mir die letzte Emails-austausche in Papierform geholt. Ich möchte nicht mehr die Opferrolle annehmen und werde mich entsprechend verteidigen. Es bleibt immerhin sehr schwierig, es ohne Emotionalität auszustrahlen. Vielleicht sollte ich mir da etwas überlegen, damit ich nicht zu schnell rede wenn angegriffen oder unterdrückt.

    @ Tante Emma: ja, ich bin auch dabei mir etwas anderes zu suchen. Es ist auf jedem Fall die beste Lösung. Dadurch dass meine Kündigungsfrist lang ist, muss ich auch einen Weg finden um möglichst fit in dieser Stelle für die Zwischenzeit zu bleiben. So kann man es auch sehen: ich fühle mich viel besser in der Aktion als in der Passivität in Bezug auf diese Dame, auch, wenn es ziemlich erschöpfend ist. Ich kann nur hoffen, dass ich es dann richtig tue.

  7. #7
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Versuche auch, die für den AG nachweisbare Angriffsfläche während der Klärung möglichst klein zu halten.

    Bekommst du es nicht z.B. doch hin, um 9:15 Uhr schon im Büro zu sein, damit sie eben keinen Aufhänger daran haben? Der Vorgsetzte kann natürlich schon verlangen, dass du eher da bist, da hast du leider keine Handhabe und so etwas ("Die kommt ja ohnehin dauernd zu spät") sollte vor Gericht nicht gegen dich verwendet werden können.

    Ansonsten schließe ich mich den anderen an und drücke dir die Daumen.

    So ist es wohl oft bei jüngeren Unternehmen mit Chefs, die zwar eine gute Idee haben, aber keine Berufserfahrung. Wenn es heißt "wir machen das alles schon irgendwie" und letztendlich ist man Führungskraft oder auch nicht und alle machen etwas oder auch nicht.
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  8. #8
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Bon jour Paulette (ich nehme an du kommst aus einem französischsprachigen Land).

    Dass du schon auf der Suche nach einer Alternative bist finde ich gut. Das ist schon mal wichtig, auch dass du dokumentierst kriegt von mir ein "Daumen Hoch".

    Jetzt aber noch die Frage: Hast du denn vor mal zum Arzt zu gehen? Das fände ich schon wichtig...
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  9. #9
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Zu dem, was du jetzt machen kannst und solltest haben die anderen ja schon viel geschrieben, das spare ich mir jetzt mal und schließe mich an.

    Ich möchte nochmal was zu den veränderten Arbeitszeiten sagen.
    Ob und wie man solche Änderungen einseitig vornehmen kann hängt davon ab, inwiefern das im Direktionsrecht geregelt ist. Wenn laut Direktionsrecht der Arbeitgeber solche Änderungen vornehmen kann, dann darf er das natürlich auch. Mehr Infos gibt es hier.
    Gilt diese Änderung für die gesamte Firma oder hat deine direkte Vorgesetzte das einfach mal so für euch beschlossen?

  10. #10
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Mobbing an dritten Personen bzw. Vorgesetzten bekannt geben?

    Das wichtigste ist, dass du dich nicht hängen lässt, sondern weiterhin für dich selbst einstehst. Das ist neben dem aktiven Vorgehen und dem ändern der Lage das wichtigste für dich jetzt, finde ich. Viel Erfolg bei deinem Weg da raus.
    Geändert von District 9 (01.04.2014 um 08:17 Uhr)
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  11. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei District 9 für diesen nützlichen Beitrag:

    Darky (01.04.2014)

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