Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?
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Thema: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

  1. #1
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    Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Wie seht ihr das: Wenn die Stimmung und das Arbeitsklima der Kollegen und Chefs einen niederdrücken, wäre das ein Kündigungsgrund für euch?

    Ich frage deswegen, weil bei uns die Stimmung auf Arbeit so grausam niedrig ist... Puh, echt hart. Selbst in der Vorweihnachtszeit herrscht hier eine Tristesse, dass es nicht mehr aushaltbar ist. Man fühlt sich ein bisschen wie auf dem Friedhof, auch weil man immer mit gedämpfter Stimmt spricht, wenn man mal auf dem Gang einen Kollegen trifft (fragt mich nicht wieso, ist hier schon fast normal geworden). Das allgemeine Alter liegt auch schon nahe am Alzheimeralter, ich selbst bin mit meinen 32 Jahren das Nesthäkchen. Die Firma macht NICHTS für Teambildung oder soziale Kontakte außerhalb der Arbeit, die Arbeitsvorgänge sind staubig und langweilig, und wenn es mal zu Gesprächen kommt, wird gelästert, gelästert, gelästert. Es ist vorallem diese Stimmung die mir nicht gefällt und weswegen ich gerne die Firma verlassen wollen würde. Ja, es ist sicher, aber sicher ist auch Eiche rustikal (eine gute Umschreibung für den Job), und das gefällt nicht jedem - versteht ihr die Analogie?

    Heute vormittag beim brunchen mit meiner Freundin und zwei bekannten Päärchen habe ich darüber gesprochen, außer der Freundin meines Bekannten hat keiner meine Meinung geteilt, dass das ein Grund ist diesen Job zu verlassen und mir was anderes zu suchen. Ich finde eigentlich schon, stehe aber wie gesagt leicht verloren da.

    Wie seht ihr das hier im Forum?

  2. #2
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Wenn man sich so unwohl fühlt, dann wäre es schon besser den AG zu wechseln. Allerdings als Kündigungsgrund angeben, ich weiß nicht so recht. Vielleicht suchst Du Dir schnellstmöglich eine neue Stelle damit Du dort bald raus kannst. Auf die Dauer ist das unzumutbar und kann auch krank machen.

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Ein guter Freund von mir hat genau das gerade vor. Bei ihm ist es an der Arbeit momentan auch unerträglich, was er so erzählt klingt wirklich furchtbar. Er hat sich das jetzt einige Zeit angesehen und sie haben von der Belegschaft aus wohl auch versucht da Dinge zu verbessern. was aber passiert ist, dass es ständig verschlimmbessert wird. jede Woche passiert wieder etwas, bei dem man nur mit dem Kopf schütteln kann.

    Aber, ganz wichtig: Such dir unbedingt vorab eine neue Stelle und kündige nicht einfach! Im besten Fall findest du sogar eine, bei der du finanziell etc. sogar besser da steht als gerade.
    Wir retten die Welt!

  4. #4
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Hallo scharfes s, willkommen im Forum.
    Wenn das Arbeitsklima für dich wirklich so erdrückend ist, ist das natürlich ein Kündigungsgrund. Denn über kurz oder lang bleibst du dabei auf der Strecke und deine Arbeitsfähigkeit kann darunter in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn du diese Situation als Begründung für eine Kündiung angibst, kann dir eine Sperrfrist unter Umständen erspart bleiben.

    Nach § 144 Abs. 1 S. 1 SGB III wird dann keine Sperrzeit verhängt, wenn der Arbeitnehmer einen objektiv „wichtigen Grund“ für die Aufgabe des Arbeitsplatzes hatte. Dadurch wird dem verfassungsrechtlichen Übermaßverbot Rechnung getragen, das für den Bürger unzumutbare Belastungen verbietet. Ein wichtiger Grund liegt nach dem BSG vor, wenn dem Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung seiner Interessen mit denen der Versichertengemeinschaft ein anderes Verhalten als die Arbeitsplatzaufgabe nicht zugemutet werden konnte.

    Aber: Die Anerkennung eines wichtigen Grundes setzt allerdings voraus, dass Du alle zumutbaren Anstrengungen unternommen hast, den Grund zu beseitigen um die Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder soweit wie möglich hinauszuschieben.

    Wie du liest, musst Du aktiv werden um keine Sperre zu erhalten. Dem wird wohl nachkommen müssen, indem du das Gespräch suchst. Alleine wäre nicht sehr klug. Habt ihr einen Betriebsrat an den du dich wenden könntest?
    Anders verhält es sich, wenn du aufgrund dieser Stimmung arbeitsunfähig wirst. Dies wäre ein Indiz dafür, dass ein wichtiger Grund vorliegt.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  5. #5
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Aber wie begründen? Auch wenn es einen Betriebsrat geben sollte, wie soll die Kündigung aussehen? Aufgrund schlechter Stimmung im Unternehmen kündige ich zum xxxten? Das ist jetzt kein Kontra sondern ehrliches Interesse. Wie käme man damit durch?

  6. #6
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Zitat Zitat von Mister ED Beitrag anzeigen
    Aber wie begründen? Auch wenn es einen Betriebsrat geben sollte, wie soll die Kündigung aussehen? Aufgrund schlechter Stimmung im Unternehmen kündige ich zum xxxten? Das ist jetzt kein Kontra sondern ehrliches Interesse. Wie käme man damit durch?
    In diesem Fall muss das Kündigungsanschreiben etqwas anders aussehen.

    Sehr geehrte/r Frau/Herr xxxxxx,
    hiermit kündige ich fristgemäß zum xx.xx.xxxx mein Arbeitsverhältnis.
    Begründung: Hier sollte dann die Belastung beschrieben werden:

    Das geht weiter als die geforderte gesetzliche Vorgabe. Da jedoch der Arbeitsagentur nachgewiesen werden muss, dass ein wichtiger Grund zur Eigenkündigung vorliegt, ist das Kündigungsschreiben ein Beweis. Wenn dann auch noch gesundheitliche Belastungen hinzukommen sind das weitere Tatsachen die eine Eigenkündigung aus wichtigem Grund bestärken.

  7. #7
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Das mag ja alles gut möglich sein bezüglich der Gesetze und Theorie und so weiter. Aber: Also ehrlich, ohne neuen Job würde ich da überhaupt nicht kündigen und die Arbeitslosigkeit dafür in Kauf nehmen. Womöglich noch mit einem schlechten Arbeitszeugnis, weil der Chef sauer auf dich ist etc. und ohne richtige Begründung fürs nächste Bewerbungsschreiben, warum man gegangen ist.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  8. #8
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Ich denke, dann werde ich anfangen Bewerbungen zu schreiben, auch wenn ich weiß, dass es im Winter nicht immer so leicht ist... Wer weiß ob ich was im Frühjahr finde. Dann werde ich wirklich versuchen "durchzuhalten bis ich was gefunden habe.
    Außerdem werde ich innerhalb der Firma Anstrengungen machen dass sich was ändert. Es wird sich nichts ändern, aber dann kann ich guten Gewissens bei der Arge angeben, dass ich alles probiert habe, sollte ich doch keine Arbeitn finden.

    Guter Plan?

    PS: skars: Wird dein Bekannter wechseln oder in die Arbeitslosigkeit gehen?

  9. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Das ist der beste Weg. Vielleicht hilft Dir ja schon der Gedanke dass ein Ende in Sicht ist. Auch wenn Du nicht weißt, wann Du eine neue Stelle gefunden hast. Aber ich denke Deine Bemühungen werden belohnt und ich drücke Dir die Daumen dass Du recht schnell Erfolg hast bei Deiner Suche. Und was die Arge betrifft, wenn sie sehen dass Du wirklich versucht hast aus diesem Dilemma heraus zu kommen, werden sie es auch mit anderen Augen sehen, als wenn Du jetzt einfach nur kündigen würdest.
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  10. #10
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Stimmungsprobleme Kündigungsgrund?

    Versteh mich nicht falsch, denn vielleicht verstehe ich dich falsch. Aber hast du denn schon versucht, was an der Stimmung zu ändern? Hast du denn schon mit dem Betriebsrat, deinem Vorgesetzten oder den Firmenbesitzer/n gesprochen?

    Ansonsten schließ ich mich hier Darky an: Such lieber erst nach einem Job bevor du kündigst und dich damit in eine schlechte Situation schaffst.

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