Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...
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Thema: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Hallo liebes Forum!

    Ich habe gerade im Internet rumgelesen um mir ein paar Ratschläge zu suchen für ein Problem bei mir in an der Arbeit. Dabei bin ich mehr durch Zufall auf euer Forum gestoßen und habe mich entschieden mich mal an euch zu wenden.

    Ich arbeite in einer Arztpraxis, es ist eine Gemeinschaftspraxis von mehreren Ärzten und mit allen die da arbeiten sind wir vielleicht 25 Leute ungefähr.
    Nun haben wir seit einiger Zeit eine neue Kollegin, sie ist noch nicht so lange dabei, vielleicht seit 4 Monaten jetzt.

    Zu den Patienten ist sie sehr freundlich und sie macht auch wirklich einen sehr, sehr guten Job. Ich habe sie eingearbeitet und ich persönlich komme eigentlich auch gut mit ihr aus. Nun habe ich aber schon mehrfach mitbekommen, dass sie andere Kollegen mobbt und schlecht behandelt. Kürzlich kam dann auch eine Kollegin zu mir und hat sich bei mir beschwert und fing im Laufe des Gesprächs auch an zu weinen.

    Ich habe dann mal einen Moment gesucht, in dem ich mit der mobbenden Kollegin alleine bin und habe sie versucht mal ganz nebenbei darauf anzusprechen. Ich habe sie gefragt wie es ihr gefällt bei uns usw. und gesagt, dass ich den Eindruck habe, dass sie mit manchen Kollegen nicht gut klar kommt und woran das liegt. Sie ist nicht weiter darauf eingegangen. Aber sie hat Andeutungen gemacht. Sie meinte, dass sie hier viel besser klar kommt als bei dem letzten Arbeitgeber und dass ihr das, was sie da erlebt hat nicht nochmal passiert. Sie will nie mehr ein Opfer sein, so in der Art hat sie sich ausgedrückt.

    Für mich klang es so, als würde sie die Kollegen jetzt mobben, damit sie selbst nicht in eine Opferrolle fällt. Ich habe es so verstanden, dass sie vorher selbst gemobbt wurde. Aber ich kann doch auch nicht zusehen, wie sie meine anderen Kollegen fertig macht.

    Was sollte man in so einer Situation am besten tun? Seitdem habe ich mit ihr darübe rnicht mehr gesprochen, weil es nicht passte, imme rjemand dabei war und ich um ehrlich zu sein auch nicht wusste was ich sagen oder machen sollte. Aber das Thema beschäftigt mich, zumal ich immer wieder mal mitbekomme, dass sie andere Kollegen schlecht behandelt. Ich fühle mich da verantwortlich. Zwar bin ich nicht deren Vorgesetzte, aber da ich am längsten in der Praxis bin, hat es sich so ergeben, dass ich ein bisschen die Mama und gute Seele der Praxis bin und Ansprechpartner für alle. Aber hier weiß ich leider nicht weiter.....

    Ich freue mich über jeden Ratschlag und wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

  2. #2
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Hallo und willkommen. Ihr solltet der Kollegin das Gefühl geben, dass sie willkommen ist und nichts zu befürchten hat. Macht ihr klar, dass euch ein gutes Arbeitsklima wichtig ist. Vielleicht könnt ihr mal alle gemeinsam etwas unternehmen (z.B. zusammen kochen und essen), damit sich alle Kollegen ungezwungen besser kennen lernen.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Ja, den Vorschlag finde ich gut. Vielleicht ändert sie ja ihre unbegründete Abwehr-Reaktion, wenn sie merkt dass es bei Euch nicht so ist, wie sie es vorher erlebt hatte. Dabei müsste es ihr doch schon aufgefallen sein, dass Ihr Euch gegenseitig akzeptiert und Mobbing total fehl am Platz ist.

  4. #4
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Also man darf den Begriff Mobbing auch nicht überstrapazieren, der wird inzwischen inflationär benutzt und deswegen sollte man vorsichtig sein: Mobbing, wie der Name schon andeutet, findet dann statt, wenn viele eine Person oder wenige Personen schlecht behandeln. Wenn eine Person viele andere schlecht behandelt ist das nicht unbedingt Mobbing. Soviel erstmal zum Begriff.


    Habt ihr bei 25 Leuten eine Chefsprechstundenhilfe oder sowas? Das fände ich die richtige Ansprechperson, nimm ohne gleich die ganze Belegschaft zu mobilisieren oder sowas. Denn dann fühlt sich die "Mobberin" ja wirklich in die Ecke gedrängt. Gemeinsam könnt ihr dann vielleicht zu zweit auf sie einwirken und ihr verständlich machen, dass so ein Verhalten nicht nur nicht notwendig, sondern auch nicht geduldet ist.

  5. #5
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Wenn du mitbekommst, dass die neue wieder mal so ekelig mit einer Kollegin umgeht, würde ich die beiden betreffenden, wenn es sich ergibt, mal zusammen rufen und das mal direkt bei der neuen ansprechen und sie direkt damit konfontieren. Es kann ja nicht sein, dass sich das Küken gegen eine Henne auflehnt. Wo ist denn da die (Hack)Ordnung? Vielleicht bekommst du dadurch wieder Ruhe in die Praxis. Im Wiederholungsfall müsst ihr wohl eine Tür weiter gehen.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  6. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Also man darf den Begriff Mobbing auch nicht überstrapazieren, der wird inzwischen inflationär benutzt und deswegen sollte man vorsichtig sein: Mobbing, wie der Name schon andeutet, findet dann statt, wenn viele eine Person oder wenige Personen schlecht behandeln. Wenn eine Person viele andere schlecht behandelt ist das nicht unbedingt Mobbing. Soviel erstmal zum Begriff.
    Sagt wer? Ist das so offiziell definiert? Finde ich unlogisch, warum kann nicht ein einzelner mehrere andere mobben?!
    Ich gebe dir zwar generell recht, dass der Begriff heutzutage sehr schnell ausgepackt wird, aber diese Begriffserklärung leuchtet mir nicht ein, sorry.

    Aber Fakt ist natürlich, egal ob Mobbing oder nicht, dass das sicherlich nicht gut ist, was da in der Arztpraxis gerade los ist. deshalb mal zum Thema:

    Ich finde, da muss man an zwei Fronten arbeiten. Zum einen muss der Dame klar gemacht werden, dass ihr Verhalten so gar nicht geht und zum anderen muss ihr gezeigt werden, dass es dafür bei euch auch keine Veranlassung gibt, so wie es Darky auch beschrieben hat. Wenn sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, erklärt das ihre Einstellung vielleicht, aber es entschuldigt natürlich nicht ihr Verhalten.

    Allerdings weiß ich nicht, ob es reicht einfach nur was zusammen zu machen, das hängt davon ab, wie tief das alles schon sitzt...
    Vielleicht wäre es besser, wenn du als Praxismutti zuerst nochmal das Gespräch mit der dame einzeln suchst und ihr sagst, dass sie das lassen muss und es dafür bei euch auch keinen Grund gibt. Dann ein Gespräch mit allen, bei dem dann auch eine Entschuldigung der Dame bei den anderen angebracht wäre. Und dann etwas zusammen machen, damit sie sich besser kennenlernen.
    Das wäre so meine Idee vom idealen ablauf - ob es so geht weiß ich natürlich nicht.
    Wir retten die Welt!

  7. #7
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Ich verstehe ihr Verhalten ganz und gar nicht. Wenn sie es selbst durch hat, warum quält sie dann andere? Eine Abwehrreaktion gleich zu Anfang? Das mit Küken und Henne passt... Sie schießt sich doch selbst ins Aus. Vielleicht war es in der vorherigen Praxis nicht anders? Und selbst wenn es so gewesen wäre, dass sie gemobbt wurde, ist es kein Grund es jetzt auch so anzugehen. Ja, rede mit ihr, aber "Tacheles".

  8. #8
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Das mit dem Treffen war auch eher langfristig gedacht, sorry, wenn das falsch rüberkam. Ich dachte, dass man erst darüber im kleinen Kreis spricht und dann dafür sorgt, dass sie bei euch richtig aufgenommen wird, indem ihr sie integriert. Offensichtlich scheint es da eine große Unsicherheit ihrerseits zu geben, wie sich richtig verhalten soll und das kann man ihr vielleicht besser zeigen, indem man ihr die Angst nimmt, anstatt sie gleich wieder zurecht zu weisen, dass es so nicht geht. Wer weiß, was sie vorher alles erlebt hat, vielleicht sind diese Sorgen von ihrer Seite aus berechtigt bzw. verständlich. Tacheles machen kann man dann immer noch, wenn sie sich nicht bessert, finde ich.
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  9. #9
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Vielleicht war es jetzt zu hart, was ich dazu geschrieben habe. Aber ich finde man soll nicht gleiches mit gleichem vergelten. Wenn es ihr so schlimm erging, warum ahmt sie das jetzt nach? An ihrer Stelle würde ich mich in den Kollegenkreis einfügen, Sie will doch auch ein nettes Arbeitsklima, also warum das was bisher funktionierte kaputt machen?

  10. #10
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Zitat Zitat von Theo Retisch Beitrag anzeigen
    Vielleicht war es jetzt zu hart, was ich dazu geschrieben habe. Aber ich finde man soll nicht gleiches mit gleichem vergelten. Wenn es ihr so schlimm erging, warum ahmt sie das jetzt nach? An ihrer Stelle würde ich mich in den Kollegenkreis einfügen, Sie will doch auch ein nettes Arbeitsklima, also warum das was bisher funktionierte kaputt machen?
    Nein Theo, das war nicht zu hart.
    Klar will sie ein nettes Arbeitsklima, aber eins, wo es nach ihrer Pfeife geht. Ich denke, die Person versucht sich da auf eine ganz arrogante Art und Weise in den Vordergrund zu schieben und macht deswegen alle anderen schlecht. Wenn die das bei dem vorhergehenden Job gemacht hat, ist es ja kein Wunder, dass sie "rausgemobbt" wurde. Ich würde hier mal behaupten, dass sie da "gegangen worden ist". Zu Deutsch: Sie wurde mit Nachdruck höflichst gebeten, sich nach einem anderen Arbeitsplatz umzusehen.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

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