Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein... - Seite 2
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Thema: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Das mit dem Treffen war auch eher langfristig gedacht, sorry, wenn das falsch rüberkam. Ich dachte, dass man erst darüber im kleinen Kreis spricht und dann dafür sorgt, dass sie bei euch richtig aufgenommen wird, indem ihr sie integriert. Offensichtlich scheint es da eine große Unsicherheit ihrerseits zu geben, wie sich richtig verhalten soll und das kann man ihr vielleicht besser zeigen, indem man ihr die Angst nimmt, anstatt sie gleich wieder zurecht zu weisen, dass es so nicht geht. Wer weiß, was sie vorher alles erlebt hat, vielleicht sind diese Sorgen von ihrer Seite aus berechtigt bzw. verständlich. Tacheles machen kann man dann immer noch, wenn sie sich nicht bessert, finde ich.
    Ach, dann sind wir uns ja einig

    Natürlich könnte es sein, dass die Frau auch einfach nur doof ist und eine bescheidene Einstellung anderen Menschen gegenüber hat. Aber nehmen wir mal an, sie ist wirklich selbst gemobbt worden und hat einfach Angst wieder zum Opfer zu werden, deshalb schlägt sie sich jetzt an die andere Seite. Das das nicht richtig ist ist klar, aber das muss ihr auch erstmal jemand sagen.

    Ich denke man sollte in einem Gespräch erstmal versuchen herauszufinden was nun wirklich Sache ist - und dann kann man entscheiden ob es besser ist es erstmal sachte zu probieren wie Darky und ich vorschlagen oder ob Tacheles angebracht ist. Aber jetzt einfach so auch noch ein Fass aufzumachen halte ich nicht für den richtigen Weg.
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  2. #12
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Zitat Zitat von Theo Retisch Beitrag anzeigen
    Vielleicht war es jetzt zu hart, was ich dazu geschrieben habe. Aber ich finde man soll nicht gleiches mit gleichem vergelten. Wenn es ihr so schlimm erging, warum ahmt sie das jetzt nach?
    Da hast du selbstverständlich recht. Aber es wäre durchaus denkbar, dass diese Person das wirklich als eine Art Schutzmechanismus so macht. Ihr ist dann vielleicht gar nicht wirklich klar, dass das ziemlich blöd und auch dumm ist, da man so sicherlich kein gutes Verhältnis zu den Kollegen aufbaut. Erstmal ist das wichtigste, nicht wieder ein Opfer zu werden, alles andere ist das zweitrangig. In dem Fall ist glaube ich die Vernunft nicht das ausschlaggebende, sondern im grunde eigentlich Angst.

  3. #13
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Ein Glück ist das bei uns nicht der Fall und noch nie einer gewesen. Es wäre schlimm, wenn bei dem Stress noch jemand dagegen schießt. Vielleicht sollte man sie bei jeder Gelegenheit, bei der sie zu Mobben versucht fragen warum sie das gerade sagt oder macht? Wenn sie immer wieder darauf hingewiesen wird, muss es ihr doch spätestens dann auffallen?

  4. #14
    Status: keine Angabe Array Avatar von mahora
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Ist es denn auffällig bzw. irgendwie erklärbar, dass sie gerade diese eine Kollegin mobbt? Oder anders gefragt, merken auch Andere, dass zwischen den Beiden die Chemie nicht stimmt? Vielleicht fühlt sie sich durch Aussehen oder bestimmte Charakterzüge dieser Kollegin an ihre früheren Peiniger erinnert und versucht deshalb unbewusst, die Oberhand zu behalten/bekommen. Was auch immer dahinter steht, um ein persönliches Gespräch mit ihr (oder vielleicht auch ihrem "Mobbing-Opfer") wirst du nicht herumkommen.
    Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte. (Noël Coward)

  5. #15
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Zitat Zitat von skars Beitrag anzeigen
    Sagt wer? Ist das so offiziell definiert? Finde ich unlogisch, warum kann nicht ein einzelner mehrere andere mobben?!
    Ich gebe dir zwar generell recht, dass der Begriff heutzutage sehr schnell ausgepackt wird, aber diese Begriffserklärung leuchtet mir nicht ein, sorry.
    Na dann werde ich das mal in bester Prostanmanier für dich analysieren.

    Lesen wir kurz in Wikipedia:
    1963 hat der Verhaltensforscher Konrad Lorenz den Begriff Mobbing (Hassen) geprägt: Lorenz bezeichnete damit Gruppenangriffe von Tieren auf einen Fressfeind oder anderen überlegenen Gegner – dort von Gänsen auf einen Fuchs. Der schwedische Arzt Peter-Paul Heinemann verwendete 1969 den Begriff für das Phänomen, dass Gruppen eine sich von der Norm abweichend verhaltende Person attackieren.[8][9]
    Das Wort "Mob" ist ja schon ein Wort, das eine Gruppe bezeichnet. In Amerika bezeichnet "Mob" das, was wir als Mafia bezeichnen, das organisierte Verbrechen und deren Syndikate, die Druck ausüben.
    Im Deutschen ist "Mob" ja auch ein Wort, das alles von "aufgebrachte Menge" bis hin zur "Volksmenge" bedeuten kann. Ich hoffe dass ich das hinreichend und einleuchtend erklären konnte.

  6. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei zebrafink für diesen nützlichen Beitrag:

    sn00py603 (09.10.2013)

  7. #16
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Das hast du schön gemacht, @Prostan.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  8. #17
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Aber nur weil der Begriff von irgendwem irgendwann mal so verwendet wurde, heißt das ja noch nicht, dass es nicht auch anders möglich ist.
    Im Endeffekt ist das aber auch völlig egal - es ist irrelevant ob man es Mobbing nennt in diesem Fall oder irgendwie anders - Fakt ist, dass an der Situation etwas geändert werden muss.
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  9. #18
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Hallo ihr Lieben,

    als erstes möchte ich mich bei euch für die vielen Antworten und Tipps bedanken.

    Ob man das ganze in diesem Fall Mobbing nennt oder nicht, das weiß ich nicht. Ich fand aber, dass es dieses Wort am schnellsten und einfachsten erklärt.

    Ich habe euren Rat befolgt und gestern die betreffende Kollegin angesprochen und mir ihr geredet. Die Chefs wollte ich eigentlich nicht so gerne informieren, zumindest noch nicht gleich. Es ist wirklcih so, wie ich es durch ihre Andeutungen verstanden hatte. Sie war bei ihrem alten Arbeitgeber das schwarze Schaf und wurde durch gemobbt, vor allem von einer Kollegin. Diese war ihre Vorgesetzte und sehr dicke mit dem Chef, weshalb ihr dort auch niemand geglaubt hat. Als sie davon erzählte fing sie sogar an zu weinen, deshalb glaube ich ihr die Geschichte auch.

    Trotzdem habe ich ihr natürlich versucht klar zu machen, dass ihr Verhalten deshalb trotzdem nicht tragbar ist. Ich abe sie auch gefragt, warum sie es jetzt selbst so macht und sie meinte, dass sie das selbst nicht so genau weiß, nur, dass sie nicht wieder das Opfer werden will und jeden Tag zu Hause sitzt nach Feierabend und fertig ist. Ich habe ihr dann aber auch gesagt, dass sie so doch auch zur Außenseiterin wird, wenn sie alle Kollegen ständig fertigmacht und das wusste sie ja auch.

    Sie hat verspochen, dass sie das ändern will und gesagt, dass sie eigentlich nur ein nettes Arbeitsklima möchte, mit Kollegen mit denen sie klar kommt. Aber so erreicht sie das natürlich nicht.

    Nun steht als nächstes noch das gespräch mit den anderen Kollegen an und ich hoffe, dass sie bereit sind ihr nochmal eine zweite Chance zu geben um dann von vorne anzufangen.

  10. #19
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Na super, das ist doch schon mal ein Sieg für dich auf ganzer Linie. Ich hoffe für die neue Kollegin, dass Sie deinen Rat auch beherzigt und allen anderen zeigt, das es auch anders gehen kann.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  11. #20
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    AW: Kollegin mobbt um selbst kein Opfer zu sein...

    Ja gut, Namen sind nur Schall und Rauch, wollte das nur mal an dieser Stelle ausführen, weil ich der Meinung bin, dass es oft dazu kommt, dass eine Sache, die wirklich schlimm ist, etwas von ihrem Gehalt verlieren kann, wenn man den Begriff inflationär benutzt.


    Wie auch immer, für dich, Gabby bin ich froh. Ich denke du hast zumindest mal den ersten Schritt getan, denn ob die Kollegen jetzt ihre Einstellung wirklich ändert oder das nur sagt, das ist nochmal ein Unterschied. Aber sie hat ja jetzt hoffentlich auch verstanden, dass du jemand bist, der da gerne mal ein offenes Ohr hat.

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