Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...
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Thema: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Hallo zusammen.


    Ich habe ein bereits oft erwähntes Problem... Ich habe vor einem Jahr meine Ausbildung in einem anerkanntem unternehmen absolviert, und wurde in meiner letzten Abteilung übernommen. Schon zu Beginn habe ich erfahren das ich eine stelle bekommen habe auf der vor mir schon 2 Mitarbeiter innerhalb eines Jahres gekündigt haben.... Und jetzt glaube ich auch zu wissen warum.


    Nachdem meine einarbeitungszeit vorbei war, wurden mir meine Aufgaben übergeben. jeder Mitarbeiter durfte seine Problemfälle abgeben und diese habe alle ich bekommen. Seit Beginn habe ich eine Anspannung in meiner Abteilung verspürt und bald daraufhin ging es mit dem Mobbing los.


    Das schlimmste war das ich indirekt als Idiot von meiner Abteilungsleiterin betitelt wurde ... Ich darf mir nicht einen zahlendreher erlauben weil dann 2 Kolleginnen (sind dicke Freundinnen) mir im Rücken stehen und vor der ganzen Abteilung eine Erklärung von mir erwarten wie das passieren konnte. Seit einen halben Jahr haben wir zudem einen neuen Chef und bevor ich mich an ihn wenden konnte haben die 2 Kolleginnen ihn um den Finger gewickelt. Dann ist eine 60% kraft schwanger geworden und auch ihre Aufgaben wurden komplett an mich übertragen. Das ist mir alles zu viel....


    Ich bin seit Oktober 2012 regelmäßig krank. Das schlimmste ist die Schlaflosigkeit und dann kam der Verdacht des Asthmas auf. Nach vielen Untersuchungen beim Facharzt sagte er zu mir das die Atemnot Resultat von panikatacken sein muss. Wir wünschen uns auch seit längerem ein baby und da es nicht klappt habe ich mich untersuchen lassen, beim Anblick meiner Gebärmutter hat meine Frauenärztin mich sofort gefragt ob ich viel Stress habe....* ich habe bei dieser frage sofort angefangen zu weinen, da ich mir dachte das der unerwünschte Kinderwunsch auch mit meinem Stress etwas Zutun hat*. Meine Ärztin hat gemeint das meine Gebärmutter sehr dünn undnur schlecht durchblutet ist...


    Ich fange ohne einen ersichtlich Fund an zu weinen und habe meine Launen nicht mehr im griff... Auch mein Mann. Leidet unter Situation und ich weiß nicht was ich tun soll...ich habe Angst das mein Arzt mich nicht ernst nimmt und ich habe auch Angst mich wieder bei der Arbeit krankzuschreiben...


    Habt ihr auch Erfahrungen damit? Was würdet ihr mir raten?


    Vielen dank im voraus für die Mühe meinen Roman zu lesen .


    Liebe Grüße

  2. #2
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Hallo Aaina13 und herzlich willkommen hier im Forum.
    Das was du da erzählst, ist schon ein wirklich starkes Stück. Ich will das jetzt nicht ins lächerliche ziehen, aber das was du da beschreibst, hört sich ganz nach dem Satz mit den 10 A an. "Alle Anfallenden Arbeiten Auf Andere Abwälzen, Anschließend Anscheißen, Aber Anständig."
    Ich habe vor 13 Jahren etwas ähnliches durchgemacht, nur mein Vorteil war, dass ich mit meinem Chef reden konnte und ihm meinen Unmut sagen konnte. Ich kann dir nur empfehlen, dich an deinen Betriebsrat zu wenden, wenn es denn einen gibt.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  3. #3
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Hallo,

    das klingt schlimm, was du erzählst. Kein Job der Welt ist es wert, dass man sich so kaputt machen lässt.

    Es gilt wohl das Motto: Da haben wir wieder einen Dummen gefunden.

    Ich würde auch sagen, dass du dich an den Betriebsrat wendest, falls möglich, da dein Chef ja auch nicht hinter dir zu stehen scheint.

    Eventuell lohnt sich das Führen eines Mobbingtagebuches, um eine bessere Beweiskraft zu haben. Dort schreibst du Datum, Uhrzeit etc. herein und was genau passiert ist.

    Hast du denn Kollegen, die noch auf deiner Seite sind und das Problem eventuell bezeugen könnten?

    Auf jeden Fall solltest du dich versuchen, zu wehren, denn sonst haben die Mobber gewonnen.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  4. #4
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    hallo Aaina13, willkommen im Forum.
    ich möchte mich den Vorschreibern anschließen und sogar noch etwas weiter gehen. Das was Du gesundheitlich beschreibst wird aufgrund von Angst- und Panikattacken hervorgerufen. Ich habe ähnliches 9 Jahre ohne zu klagen durchlaufen. Nun bin ich nach 12-monatiger Arbeitsunfähigkeit inclusive 7-wöchiger erfolgloser Reha mit 53 Jahren berentet worden und habe wöchentlich eine Therapiestunde. Derzeit weiß ich nicht was mir die Zukunft noch zu bieten hat.
    Deshalb möchte ich Dir empfehlen den Arbeitsplatz intern zu wechseln und wenn dies nicht möglich ist, einen neuen Job zu suchen. denn so wie Du die Situation beschreibst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Du zusammenbrichst. Deshalb finde ich es auch weiterhin wichtig, Dich medizinisch betreuen zu lassen. Es gibt Psychotherapeuten, die Dich mittlerweile auch in Mobbingfällen hervorragend betreuen können. Und scheue Dich nicht davor, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Gedanke, was anderer gegebenenfalls über Dich denken können, musst Du wegschieben. Es geht hier ganz und alleine um Dein Leben, Deine Zukunft und Deine Pläne.

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von skars
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Also erstmal möchte ich dir sagen, dass es mir leid tut, was du gerade durchmachst. Ich finde es sehr gut und richtig, dass du dir jetzt Rat und Hilfe suchst um diese Situation irgendwie zu lösen.

    Ansonsten möchte auch ich mich eigentlich meinen Vorschreibern anschließen. Bezogen auf die Arbeit solltest du dich an den Betriebsrat wenden. Habt ihr einen? Aber auch für dich selbst ist es wichtig, dass du dir Hilfe suchst. Wenn du schon unter Schlaflosigkeit leidest und sich all das auch auf deine Gesundheit auswirkt, dann wäre eine Therapie wirklich gut. Und Dir nebenher eine neue Stelle zu suchen wäre sicherlich auch nicht die schlechteste Idee.

    Ich drücke dir alle Daumen, dass es dir bald wieder besser geht!
    Wir retten die Welt!

  6. #6
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Hallo Aaina,
    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!

    Ich kann extrem gut nachvollziehen, was du gerade durchmachst, denn ich bin aktuell ebenfalls von Bossing betroffen (wenn du magst, schau dir gerne meine Thread an).
    Von jemanden als "Idiot" betitelt zu werden ist schon ein starkes Stück; rein theoretisch könntest du die Person wegen Beleidigung anzeigen - aber ich verstehe, dass du in dieser Lage auf solche Schritte vorerst verzichtest.

    Meinen Vorrednern kann ich mich nur anschließen. Sofern du die Kraft aufbringen kannst, heißt es nun: Raus aus der Opferrolle und rein in die Offensive! Ich weiß, wie schwierig das ist, denn es bedeutet, in die Konfrontation zu gehen. Auch ich würde mich, wenn möglich, an die nächsthöheren Vorgesetzten wenden und/ oder unbedingt (!) den Betriebsrat einschalten.
    Solang Du arbeitest, ist es extrem nützlich, ein Mobbingtagebuch zu führen. Entsprechende Vorlagen erhältst du im Netz oder über einen Anwalt. Notiere akribisch jeden Tag mit Datum und Uhrzeit, welchen Angriffen du von wem ausgesetzt worden bist. Es ist wichtig, im "Ernstfall" etwas in der Hand zu haben.
    Auch den Hausarzt würde ich auf jeden Fall in die Situation einweihen. Hast du den Eindruck, nicht Ernst genommen zu werden, wechsle den Arzt und/ oder lasse dich zu einem guten Therapeuten überweisen.
    Vielleicht ist es auch möglich, Verbündete im Kollegenkreis zu finden? Manchmal reicht es schon, einen einzigen Ansprechpartner zu haben, dem man vertrauen kann und der ggf. Einiges zu bezeugen bereit ist...

    Wie ich heraus lesen kann, bist du bereits stark beeinträchtigt - sowohl gesundheitlich als auch hinsichtlich deines Kinderwunsches.
    Daher würde ich mir überlegen, ob du die Kraft für Weiteres noch aufbringen kannst und möchtest. Falls nicht, würde ich dir empfehlen: Raus aus dem Affenstall! ;)
    Es zwingt dich ja niemand, dort zu bleiben und du könntest dich schon jetzt woanders bewerben... Niemand verdient Menschen um sich, die so mit Anderen umgehen!!!

    Zusammengefasst sehe ich folgende Möglichkeiten: Flucht oder Angriff.
    Welchen Weg du wählst, ist natürlich dir überlassen - und was immer du tust: Es gibt kein "richtig" oder "falsch". Das Ziel sollte nur immer sein, dass du wieder glücklich sein kannst, denn du bist es wert!!!

    Alles Liebe,
    Birdy

  7. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von Turbolady
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Liebe Aaina, ich würde an Deiner Stelle eher die Flucht vorziehen. Was Du schreibst geht wirklich unter die Haut. Dort wo Du gerade bist, wird Dir niemand danken, wenn Du Dich niedermachen lässt. Denk an Dich und Deinen Mann, und, wechsle Deinen Frauenarzt. Denn es ist Tatsache dass Stress (Mobbing) Gift für die Seele und das gesamte Befinden ist. Das hat auch mit der gewünschten Schwangerschaft zu tun, die meines Erachtens eben dadurch verhindert wird. Ziehe unbedingt einen anderen Arzt zu Rate, lass Dich (wenn möglich) länger krank schreiben (der Grund ist ja gegeben, die Psyche) und versuche zwischenzeitlich einen anderen Job zu finden. Es hat keinen Sinn, wenn Du Dich kaputt machen lässt. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!
    Stau ist nur am Ende doof...vorne geht’s.

  8. #8
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Ja, da kann ich nur zustimmen, das wichtigste ist, dass du dich nicht kaputt machen lässt. Ob jetzt Angriff oder Flucht der beste Weg für dich ist, das kannst nur du (im besten Fall zusammen mit deinem Mann als Unterstützung) entscheiden. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem, sprich den Angriff wagen, trotzdem aber nebenher Bewerbungen zu schreiben und zu gehen sobald du etwas anderes hast. Auch von mir alles Gute und ganz viel Kraft!
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  9. #9
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Vielen vielen dank an alle die mir hier geantwortet haben. Es tut gut zu hören, wenn andere Menschen verstehen in was für einer Lage ich mich befinde und trotzdem ist es erschreckend wieviele davon betroffen sind.

    ich war fürs erste heute morgen zum ersten Mal bei meinem Hausarzt und habe ihm unter Tränen ( was normal garnicht meine Art ist) über mein Problem berichtet. Ich wurde jetzt erstmal eine Woche krankgeschrieben in der ich eine Kontrollen ( Bluttest) usw. Über mich ergehen lassen muss. Dann muss ich einen depressionsfragebogen ausfüllen, diesen wird meine Ärztin dann analysieren, woraufhin dann weitere Maßnahmen ergriffen werden.

    wenn ich längere zeit krankgeschrieben werde und vielleicht wirklich eine Depression festgestellt wird.... Wie ist es dann? Darf ich während der ganzen zeit nicht vor die tür und muss zu Hause bleiben? Oder wird das bei psychischen Problemen ander gehandhabt?

    und nochmal vielen dank für die guten Ratschläge und aufbauenden Worte...

  10. #10
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Mobbing am Arbeitsplatz, ich bin am Ende...

    Zitat Zitat von Aaina13 Beitrag anzeigen
    wenn ich längere zeit krankgeschrieben werde und vielleicht wirklich eine Depression festgestellt wird.... Wie ist es dann? Darf ich während der ganzen zeit nicht vor die tür und muss zu Hause bleiben? Oder wird das bei psychischen Problemen ander gehandhabt? .
    Wie ich schon geschrieben habe, war ich wegen Depressionen fast ein Jahr arbeitsunfähig. Ein Teil meiner Therapie war, dass ich jeden Tag eine Stunde spazieren gehen soll. Das habe ich dann auch so gehandhabt. Zumindest hat es mir soweit geholfen, dass ich nicht ganz abgestürzt bin.

    Die Krankheit bei einer Arbeitsunfähigkeit sagt aus, ob ich "vor die Tür" darf oder nicht. das Bundesarbeitsgericht als auch das Bundessozialgericht sind einheitlich der Auffassung, dass man bei einer bettlägrigen Arbeitsunfähigkeit das Haus nicht verlassen darf. Das bedeutet für Dich, dass Du solange nicht die medizinische Notwendigkeit der Bettruhe vorgeschrieben ist, Du jederzeit das Haus verlassen darfst. Du darfst auch einkaufen gehen, shoppingtouren unternehmen und sogar kulturellen Veranstaltungen besuchen. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Du nichts unternehmen darfst, was sich negativ auf deinen Gesundheitsverlauf auswirken kann.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

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