Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden
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Thema: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

  1. #1
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    Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Liebe Foren- Teilnehmer,
    Mein Name ist "Birdy", und ich habe mich heute hier registriert, nachdem ich schon eine ganze Weile mitgelesen hatte. Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich dieses Forum wirklich toll finde, und ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit euch!

    Gleich zu Beginn habe ich ein nicht ganz so schönes Thema, das mir gerade wirklich sehr zu schaffen macht. Es ist etwas umfangreicher, und ich beschränke mich hier erst einmal auf das wesentliche:
    Seit 9 Jahren arbeite ich für einen Kirchlichen Träger und hatte dort bis vor etwa einem Jahr keine Schwierigkeiten. Mir wurde oft signalisiert, man sei mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Auch von unseren Auftraggebern erhalte ich nur positives Feedback.

    Vor 2 Jahren wurde mir auf meinen Wunsch eine Weiterbildung finanziert. Es handelt sich hierbei um die Grundausbildung einer aufeinander aufbauenden Fortbildung. An den Inhalten zeigte sich besonders mein Teamleiter interessiert. Einen Teil der Inhalte habe ich im Rahmen einer Teamsitzung an die Kollegen weiter geleitet.
    Ich wurde von ihm auch stets dazu motiviert, die Inhalte auch im praktischen Bereich anzuwenden, damit sich die angewendete Methode auch bei unseren Auftraggebern herum spricht.

    Vor einem Jahr hatte ich ein Streitgespräch mit der nächsthöheren Vorgesetzten, in dessen Verlauf ich verschiedene Misstände innerhalb unseres Verbandes ansprach (hoher, oft Belastungsbedingter Krankenstand bei den Mitarbeitern, mangelnde Wertschätzung, ein Mitarbeiter ist gestorben, ohne dass das Kollegium darüber informiert wurde, Probleme werden "unter den Teppich gekehrt" ...). Diese Schwierigkeiten hatte ich zuvor auch bei meinem Teamleiter angesprochen, der mir dazu nur sagte: "Ich verstehe, was du meinst. Aber du kannst diese Strukturen hier nicht ändern. Und es gibt gewisse Dinge, die besser nicht ausgesprochen werden sollten."
    Die nächsthöhere Vorgesetzte reagierte zunächst zwar impulsiv auf meine Anmerkungen, doch insgesamt wies nichts darauf hin, dass es in Zukunft schwierig in der Zusammenarbeit werden würde.
    Im Rahmen des Gespräches erwähnte ich auch, dass ich die Inhalte der Ausbildung anwende. Es stellte sich heraus, dass sie darüber nicht informiert worden war (was Sache des Teamleiters gewesen wäre).

    Danach verschlechterte sich mein Kontakt zum Teamleiter zunehmend. Es gab Gespräche, die von Elementen unfairer Dialektik geprägt waren (unbegründete Vorwürfe, Gerüchte, Übertreibungen, Unterstellung eines Alkoholproblems usw.). Oftmals redete er mit Kollegen über mich, anstatt mit mir zu reden. Doch im Rahmen der wenigen "Gespräche", die wir hatten, wurde mir u.a. "mangelnde Verbandstreue" vorgeworfen. Es hieß, ich habe Dienstwege nicht eingehalten, ohne dies näher zu erläutern. Auch von Unkollegialität und einer "charakterlichen Veränderung" meinerseits war die Rede; auch dies wurde nicht begründet.
    Teilweise wurden mir Fehler in meiner Arbeit unterstellt, die sich nachweislich als unwahr erwiesen.
    Meinen Wunsch, ein Gespräch mit ihm und der Mitarbeitervertretung zu führen, lehnte er ab.
    Des Weiteren war er nach dem Gespräch mit der Vorgesetzten noch schlechter erreichbar für mich als in der vergangenen Zeit. D. h.: Er reagierte nicht auf Anrufe oder SMS, wenn ich Arbeitsbedingt etwas mit ihm zu bereden hatte, an wichtigen Gesprächen mit unseren Auftraggebern und Klienten nahm er nicht mehr teil.
    Ich bin mir sicher, dass er in keinem "Gespräch" erwähnt hat, dass ich die Inhalte der Weiterbildung nicht (mehr) anwenden darf. Eher kamen diesbezüglich widersprüchliche Aussagen wie: "Arbeite damit, aber mach nicht zu viel. Wenn dir dabei ein Fehler unterläuft, stehe ich nicht hinter dir. Konzentriere dich auf deine herkömmliche Arbeit, aber erwähne ruhig, was du darüber hinaus kannst!" usw. Auf detailliertere Fragen meinerseits wurde hierbei nicht eingegangen, sodass ich sehr "dosiert" mit den Inhalten der Ausbildung umgegangen bin.
    Ich muss dazu sagen, dass ich im Anschluss an die Grundausbildung die weiterführende Ausbildung selbst finanziert habe, und auch mit meinen Kolleginnen und Kollegen mehrfach darüber sprach. Viele von ihnen waren interessiert und stellten mir Fragen dazu, die ich natürlich bereitwillig beantwortete, und auch ich trat mit Ausbildungsinhalten an die Kollegen heran, wenn es um den kollegialen Austausch ging.

    Im Dezember gab es eine Adventfeier, an der ich (trotz Urlaub) teilgenommen habe. Im Anschluss daran kam es zu einem kleinen Streit zwischen 2 Kollegen, in dem ich einen schlichtenden Part (das ist ein Teil der Ausbildung) einnahm. Der Teamleiter war dabei nicht anwesend.
    Etwa 3 Wochen später bat er mich in einer Teamsitzung um ein Gespräch, während er gleichzeitig irgendwelche Kreuze oder Totenköpfe auf ein Blatt Papier kritzelte. Mir war klar: "Da kommt wieder was!".
    Tatsächlich sagte er mir (zum ersten Mal in aller Deutlichkeit), dass ich die Inhalte der Weiterbildung nicht verwenden dürfe. Er habe "gehört", dass ich dies bei Kollegen getan habe. Auf meine Frage, warum man mir denn die Grundausbildung finanziert habe, sagte er: "Naja, wirklich gewollt war das ja nicht. Und außerdem war das vor deiner Persönlichkeitsveränderung..." Er kündigte an, ich würde dazu etwas "Schriftliches" erhalten und es kämen Konsequenzen auf mich zu, wenn ich mich nicht daran halten würde.
    Wenige Tage später flatterte mir an meinem Geburtstag dieses Schreiben ins Postfach. Man "bittet" darum, die Ausbildungsinhalte im Rahmen meiner Tätigkeit nicht anzuwenden. Eine Begründung gibt es nicht. Und es steht auch nirgendwo etwas von einer Dienstanweisung, Abmahnung oder Konsequenzen im Falle der Nichteinhaltung.
    Auf jeden Fall soll ich diesen Brief unterzeichnen, was ich bislang nicht getan habe. Das Schreiben wurde übrigens von der Vertretung der nächsthöheren Vorgesetzten unterschrieben.

    Zeitgleich war es so, dass ich alleine in meinem Dienstbereich war. Alle anderen Kollegen aus meinem unmittelbaren Dienstumfeld hatten Urlaub; auch der Teamleiter.
    Ich hatte also meine eigenen Betreuungsfälle, sowie die Vertretungen. Bei einer Neuaufnahme war besondere Aufmerksamkeit gefragt, weil es u. a. um das Leben eines Säuglings ging. Ich stand so unter "Dauerstrom", dass ich nach 3 Tagen psychisch völlig zusammen klappte.
    Seitdem bin ich krank geschrieben.
    Gleichzeitig bewerbe ich mich woanders und habe auch Kontakt zu einem Fachanwalt aufgenommen. Dieser redet von "Mobbing auf hohem Niveau".

    Ich habe zwar schon Ideen, wie ich weiter mit der Sache umgehen werde. Doch ich freue mich über jede andere Meinungen, über Tipps, Anregungen und natürlich auch über Kritik. Denn es kann ja sein, dass ich irgendwie einen gewaltigen Dötsch habe und Gespenster sehe, wo überhaupt keine sind.

    Liebe Grüße,
    Birdy

  2. #2
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Liebe Birdy, es ist wirklich unglaublich was da abgelaufen ist. Erstmal ist es gut, dass Du jetzt etwas Abstand hast, hoffentlich zur Ruhe kommen kannst. So wie Du es beschrieben hast siehst du keine Gespenster und hast auch keinen Dötsch, den würdest Du aber bekommen, wenn da keine Lösung gefunden wird. Deshalb finde ich es auch richtig, dass Du einen Fachanwalt eingeschaltet hast. Er sieht es ja auch so und wird Dir sicher guten Beistand leisten. Im Alleingang würdest Du Deine Nerven ruinieren.

  3. #3
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo Klein Erna,
    ich danke dir für deine schnelle und Mut machende Antwort! :)
    Teilweise zweifle ich wirklich an meinem Verstand, und es kann ja sein, dass ich manches einfach nicht sehe...
    Ich soll auf Anraten des Anwalts jetzt übrigens ein Mobbingtagebuch führen- das geht natürlich nur, wenn ich auch zur Arbeit gehe...
    Naja, und halt möglichst viel schriftlich ankündigen, wie z. B. das geplante Gespräch mit der Mitarbeitervertretung...

    Alles Liebe und Danke nochmal,
    Birdy

  4. #4
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Den Rat von Deinem Anwalt finde ich sehr gut, Birdy. Ja, halte alles schriftlich fest, damit Du was in der Hand hast. Wenn Du wieder zur Arbeit gehst, hast Du jetzt auch bestimmt ein sichereres Gefühl, weil Du den Anwalt im Hintergrund hast. Nur, sag es niemanden, egal in welcher Situation. Ich wünsche Dir auch alles Liebe und viel Durchhaltevermögen. Du schaffst es. Halte uns auf dem Laufenden, ja? Ich glaube nicht nur ich würde gerne wissen wie es weiter geht und ausgeht. Ich drück Dir die Daumen!

  5. #5
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Danke schön, ich melde mich wieder ;)

  6. #6
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo Birdy, willkommen im Forum.
    Ich kann gut nachvollziehen, was Dir da gerade widerfährt. Ich habe vieles von dem, was Du geschildert hast, selbst erlebt. Bis hin zu meiner sofortigen Suspendierung. Ich habe auch ein Mobbingtagebuch geführt. Hierbei habe ich peinlich genau aufgeführt wer mir wann, welchen Arbeitsauftrag gegeben hat und ob/wer dabei Anwesend war. Die 4-Augen-Gespräche habe ich ebenfalls als Gedächtnisprotokoll angelegt. Das ist alles wichtig, sollten Abmahnung, Suspendierung oder gar die Kündigung ausgesprochen werden.

    Der Arbeitgeber verstößt gegen seine Fürsorgepflicht, wenn er Handlungen vornimmt oder unterlässt, die Mobbing zuzurechnen sind. Verstößt er gegen den Arbeitnehmeranspruch auf Schutz vor Diskriminierung und auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, so kann hier ein Schadensersatzanspruch sowohl aus arbeitsvertraglichen Aspekten als auch nach § 823.2 BGB i. V. m. § 67 BPersVG entstehen. Der Arbeitgeber muss sich auch Mobbinghandlungen von Vorgesetzten zurechnen lassen.

    Was sagt eigentlich die Mitarbeitervertretung zu den Vorfällen? Die ist eigentlich verpflichtet u.a. berechtigte Beschwerden von Arbeitnehmern zu behandeln. Übrigens habe ich mich nach 9 Monaten Suspendierung vom Unternehmen getrennt, jedoch mit Abfindung statt Klage.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Erdenmensch für diesen nützlichen Beitrag:

    Birdy (28.01.2013)

  8. #7
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hi Birdy! WIllkommen hier!
    Ich verstehe einige Sachen noch nicht so ganz, vielleicht kannst du mir helfen:

    Wieso will man nicht, dass du deine Weiterbildungsinhalte anwendest? Wäre das nicht eigentlich etwas, das Arbeitgeber wollen, in anderen Unternehmen gar fordern?

    Wo ist denn die Mitarbeitervertretung? Es scheint nicht so, als ob die sich wirklich für dich einsetzen....

    Ich denke dein Teamleiter bekommt von oben her Druck und du bist ein einfaches Ziel. Das finde ich echt derbe, da müssten deine Kollegen, inklusive der Mitarbeitervertretung/Betriebsrat sehr aktiv werden.
    Jedenfalls wünsche ich dir sehr viel Kraft. Es kann ja nicht sein, dass du solche Unbilden erlebst, es kommt einem vor als ob in dem Betrieb raue Sitten herrschen.

  9. #8
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Es macht tatsächlich den Eindruck von Mobbing. ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass man im Unternehmen nicht wünscht, dass jemand Missstände anspricht, sondern es soll lieber alles weiter laufen wie gehabt und unter den Teppich gekehrt werden.

    Du bist scheinbar etwas unbequem für das Unternehmen geworden und nun versucht man, dich still zu machen.

    Das Mobbingtagebuch ist sicher ein guter Anfang.

    Wenn es eine Arbeitnehmervertretung gibt, würde ich diese auch mit ins Boot holen, eventuell lässt sich auch ein klärendes Gespräch unter Beisein eines Mediatoren anstreben.

    Bessert es sich denn, wenn du einfach nur deine Arbeit machst ohne die Weiterbildung anzubringen oder wirst du dann trotzdem angegriffen?

    Hast du unter den Kollegen Unterstützer, die auf deiner Seite sind?

    Ansonsten muss man leider sagen, dass bei Mobbing die Chancen relativ schlecht sind.
    Wenn ein AG dich auf dem Kieker hat, wird er dich auch immer los. Wichtig wäre also, dass du im Notfall rechtzeitig die Bremse ziehst und dich nach einem neuen Job umsiehst, ehe du an der Arbeit noch kaputt gehst. Das ist kein Job der Welt wert.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  10. #9
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Was für eine zum himmelschreiende Ungerechtigkeit! Leider hat darky ganz recht, auch wenn ich es selber noch gar nicht warhhaben will. Aber grade, dass bei Mobbing die Arbeitgeber oft am längeren Hebel seitzen, das ist schon so.
    Wie kommt es denn, dass man dir diese Charakterveränderung unterstellt, das wollte ich vorhins auch noch fragen.

  11. #10
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    Hallo Erdenmensch,
    vielen Dank für deine ausführliche und kompetente (!) ;) Antwort.
    Ich kann deutlich heraus lesen, dass du auch aus eigener Erfahrung sprichst und sehr gut nachvollziehen kannst, wie es mir gerade geht. Das finde ich sehr hilfreich!
    Mit deiner Antwort hast du mich erstmals auf das Thema "Suspendierung" gebracht. Kannst du mir über den Ablauf vielleicht etwas Genaueres schreiben? Wie kam das Ganze zu Stande und wie läuft es in dieser Zeit finanziell weiter? Wie ich es verstanden habe, gab es eine Abfindung an Stelle einer Klage. Ist es denn möglich, sich damit eine Weile über Wasser zu halten? Natürlich kannst du auch gern per PN antworten. Ich würde mich freuen, mehr zu erfahren.

    Auch den detaillierten Auszug aus dem BGB fand ich hilfreich, denn so kann ich in dem anstehenden Gespräch notfalls darauf verweisen.

    Gedächtnisprotokolle habe ich auch (Gott sei Dank) unmittelbar nach jedem Gespräch unter 4 Augen angefertigt. Und ich bin immer wieder erschrocken über die Inhalte, wenn ich mir diese Schriftstücke durchlese. Allerdings frage ich mich, ob diese Protokolle in irgendeiner Form nützlich sind, wenn es wirklich "hart auf hart" kommt. Denn sie spiegeln ja in erster Linie meine subjektive Wahrnehmung wieder, und ich kann mir gut vorstellen, dass mein Gegenüber behaupten wird, bestimmte Aussagen nie gemacht zu haben :( Steht dann nicht Aussage gegen Aussage?

    Wie lange warst du denn insgesamt in deinem Unternehmen, und über welchen Zeitraum erstreckte sich der ganze Prozess?

    Liebe Grüße,
    Birdy

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