Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden - Seite 4
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Thema: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

  1. #31
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Ich werde das hier auf jeden Fall weiter verfolgen und bin schon gespannt auf die Ergebnisse des heutigen Tages.
    Hoffentlich bessert es sich und dein Wert als Mitarbeiter wird wieder entsprechend (nicht finanziell, sondern menschlich) entlohnt.

    Für den emotionalen und kräfteraubenden Prozess, in dem du dich gerade befindest, wünsche ich dir viel Kraft, Durchhaltevermögen und dass dcu aus der Sache positiv gestärkt oder zumindest befreit heraus gehst - wie ich auch immer der Ausgang ist.

  2. #32
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo zusammen,
    green und zebrafink: eure letzten Zeilen haben mir sehr gut getan. Es ist schön zu wissen, dass Menschen (die ich überhaupt nicht kenne) so sehr mitfiebern und sich interessieren. Vielen Dank dafür! ;)

    Ich berichte euch mal, wie es mir bis heute ergangen ist:
    Gestern früh habe ich zuerst versucht, mit dem Mann von der Mitarbeitervertretung Kontakt aufzunehmen. Er ist eine neutrale Person und kennt weder meinen Teamleiter persönlich (nur vom Namen her), noch mich.
    Es stellte sich heraus, dass er erst gegen halb zehn erreichbar sein würde. Ich wollte aber nicht ins Büro fahren, ohne vorher mit ihm gesprochen zu haben. Und ich merkte auch, dass ich so angespannt war, dass es undenkbar für mich sein würde, Kontakt zu meinen Klienten aufzunehmen.

    Dies wollte ich meinem Teamleiter telefonisch mitteilen, konnte ihn jedoch nicht erreichen. Also schrieb ich ihm sowohl eine SMS als auch eine Email, in der ich deutlich machte, dass ich zwar offiziell wieder gesund geschrieben bin, mich aber nicht in der Lage fühle meine Fallarbeit aufzunehmen, bevor es kein klärendes Gespräch gibt. Ich teilte ihm auch mit, dass ich zuerst Kontakt zur MAV aufnehmen möchte und bat um Weiterleitung der Email an die Fachbereichsleitung.
    Trotzdem rief ich auch im Büro an und sprach mit einem Kollegen sowie einer Kollegin, weil ja meine Klienten vertreten werden müssen. In diesem Rahmen erklärte mir meine Kollegin, mein Teamleiter (der auf keine meiner Schreiben reagiert hatte) ließe mir ausrichten, er wolle mich mittags in seinem Büro sprechen. Ich erwiderte, ich sei nicht mehr bereit, sog. 4- Augengespräche mit ihm zu führen und hätte ihm diesbezüglich eine Email gesendet. Die Kollegin zeigte Verständnis ("Kann ich verstehen. Würde ich an deiner Stelle auch nicht mehr tun").

    Schließlich telefonierte ich mit dem Kollegen aus der Mitarbeitervertretung und schilderte ihm die Lage.
    Schon auf Grund der ersten Schilderungen zog er den Vergleich zu einem anderen "Mobbing- Fall"; d. h.: Er sprach das Wort "Mobbing" von sich aus (ich habe lediglich die Fakten geschildert). Er fragte mich, ob es mein Eindruck sei, der Teamleiter habe aus irgendwelchen Gründen Angst davor, dass ich mich an die Fachbereichsleitung wende. Daraufhin machte ich deutlich, nach Gründen und Absichten zu suchen sei reine Spekulation; es ginge mir auch nicht darum, den Teamleiter "abzusägen", sondern die Arbeitssituation für mich zu verbessern.
    Nun muss ich dazu sagen, dass der Teamleiter ein Suchtproblem hatte (und wahrscheinlich immer noch hat). Er hat vor einigen Jahren diesbezüglich bereits eine Abmahnung erhalten. Über das "Problem" wird jedoch nicht offen gesprochen. Ich habe in dieser Hinsicht auch nichts erwähnt, weil keinerlei Beweise da sind.
    Der Kollege von der MAV sagte außerdem, so viel könne er gerade gar nicht ausrichten. Er erklärte mir, es sei wesentlich einfacher für mich, den Verband irgendwann einfach zu verlassen. Wenn ich zu einer Konfrontation mit dem "Mobber" bereit wäre, müsste ich meine Situation schriftlich darlegen und das Schreiben an die Mitarbeitervertretung senden. Das Gremium besteht aus verschiedenen Leuten; hier wird dann entschieden, ob ich überhaupt vertreten werde und wer mich vertritt.
    Er erzählte mir, das sei die übliche Vorgehensweise; normalerweise dürfe er mir vor der schriftlichen Einreichung noch nicht einmal per Telefon einen Tipp geben. In einem vergleichbaren Fall habe es jedoch "gute Erfolge" gegeben; der Direktor habe sich "eingeklinkt" und dem Mobber eine mündliche (!) Abmahnung erteilt. (Totaaal erfolgreich; herzlichen Glückwunsch!).
    Er gab mir den (wahrscheinlich auch verbotenen) Tipp, mich mit der Fachbereichsleitung in Verbindung zu setzen, bzw. mit der Vertretung der Fachbereichsleitung. Ich fragte mich nämlich, in wie weit ich rechtlich überhaupt für den gestrigen Tag abgesichert war (zwar gesund geschrieben, aber nicht arbeitsfähig). Ich fragte mich auch, ob während eines weiteren Krankenscheins überhaupt ein Gespräch stattfinden darf - also alles etwas verzwickt.
    Ich dachte mir: Ich hab eh nix mehr zu verlieren; also ziehe ich das Ganze jetzt auch von vorne bis hinten durch.
    Also setzte ich das Schreiben für die MAV auf; es wurden 8 Seiten daraus. In dem Schreiben bat ich um ZEITNAHE Vertretung meiner Person (er sagte mir nämlich, es könne lange dauern, bis ein Termin gefunden wird, an dem alle Vertreter der MAV zusammen kommen können, um meinen Fall zu besprechen. Das Schreiben warf ich der MAV gestern Abend in den Postkasten.

    Nach dem Telefonat versuchte ich, die Fachbereichsleitung zu erreichen und bat im Büro mehrfach um Rückruf (es handelt sich immer noch um den Vertreter der Fachbereichsleitung, der auch das Schreiben mit dem "Verbot" der Anwendung meiner Ausbildungsinhalte unterzeichnet hatte und gleichzeitig Mitglied der MAV ist).
    Erst hieß es, er sei mit dem Direktor in der Leitungsrunde; ich bat dringend um Rückruf. Dann hieß es, er sei gerade aus der Leitungsrunde mit dem Direktor zurück, sei aber im Gespräch; ich bat dringend um Rückruf. Bei meinem weiteren Telefonat wurde mir gesagt, er sei in einem Termin, würde aber noch einmal ins Büro kommen; ich bat dringend um Rückruf.
    Dazwischen schrieb ich wieder eine Email an meinen Teamleiter, damit ihm klar war, dass ich heute nicht mehr erscheinen würde.
    Gegen 18.30 folgte dann der Rückruf der Fachbereichsleitung (also des Vertreters). Dieser entschuldigte sich für den späten Rückruf. Er erklärte mir, er habe meine Emails (mit Bitte um ein Gespräch) durch meinen Teamleiter erhalten und heute Morgen in der Leitungsrunde mit dem Direktor darüber gesprochen. Dieser habe dazu gesagt: "Och nee, nicht schon wieder die MAV; das kann man doch wohl auch so regeln". Er klärte mich darüber auf, die eigentliche Fachbereichsleitung (mit der ich damals das Streitgespräch hatte) sei wieder im Dienst. Der Direktor habe angeregt, dass Gespräche mit IHR und nicht mehr mit dem Vertreter stattfinden werden.
    Mein Eindruck war der, dass mir die Vertretung nun (im Gegensatz zu vorher) anraten wollte, die Angelegenheit ohne die MAV zu regeln.
    Er fragte: "Zu der Fachbereichsleitung hast du doch Vertrauen, oder?" Ich erklärte: "Ich weiß nicht mehr, wem ich vertrauen kann. Und du wirst es verstehen, wenn du das Schreiben liest, denn du bist ja in der MAV vertreten und wirst da die ganze Entwicklung mitbekommen. Für mich geht es nur MIT der MAV; und das Schreiben ist auch schon fertig."
    Das hat er dann so hingenommen.
    Er gab mir auch den (unerlaubten) Ratschlag, mich weiter krank schreiben zu lassen.

    Heutre rief ich gleich heute Morgen bei dem Vertreter der MAV an, weil ich gestern Abend das Schreiben bei der Nachbar- Institution in den Postkasten werfen musste. Ich wollte mich nur vergewissern, ob es angekommen ist. Er sagte mir, er würde es gleich abholen, es durchlesen und dann eine MAV- Sitzung einberufen, in der der Fall besprochen wird. Mir wurde gesagt, dass sich "jemand" dann bei mir meldet.
    Anschließend war ich beim Arzt. Ich habe mir eine neue Ärztin gesucht, die die Lage weitaus besser versteht als mein alter Hausarzt. Sie hat mich bis Mitte Februar krank geschrieben, und ich werde auch gesundheitlich richtig durchgecheckt ;)
    Meinem Teamleiter schrieb ich natürlich eine Email mit der AU- Nachricht.
    Bislang habe ich nichts gehört und warte mal auf die Dinge, die da so kommen...

    Liebe Grüße,
    Birdy

    Da bin ich noch einmal...
    Eben habe ich einen Anruf von dem Kollegen aus der MAV erhalten. Er erklärte, er habe das Schreiben bekommen und habe mit dem Vertreter der Fachbereichsleitung gesprochen. Man sei so verblieben, dass sich zunächst die "richtige" Fachbereichsleitung bei mir melden und mit mir sprechen wird.
    Sollte es dann zu keinem Ergebnis kommen, würde sich die MAV einschalten. Diese trifft sich am 19. Februar. Der MAV- Mensch sagte mir, er würde mein Schreiben kopieren und dies an alle Mitglieder der MAV heraus geben. Die Angelegenheit soll auch ausführlich in der Runde besprochen werden, damit für den "Ernstfall" sofort eingeschritten werden kann und alle den gleichen Wissensstand besitzen.
    Nach dem Gespräch mit der Fachbereichsleitung soll ich mich auf jeden Fall noch einmal schriftlich an die MAV wenden - unabhängig davon, wie die Sache nun ausgeht.

    Es wäre super, wenn ihr mir eure Gedanken dazu mitteilen würdet; ich bin gerade etwas im Zwiespalt deswegen.

    Liebe Grüße an euch alle!
    Geändert von Birdy (05.02.2013 um 13:14 Uhr)

  3. #33
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Oh man, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Einerseits find eich es gut, dass du durch die MAV jetzt ein paar Tipps bekommen hast zum weiteren vorgehen. Und wenn ich lese, dass der Herr auch von Mobbing spricht und einen anderen Fall vergleicht, dann scheint es mir so zu sein, dass du dort endlich mal Gehör findest und solche Fälle bei deinem Arbietgeber leider kein Einzelfall sind. Es ist ja auch schon bezeichnend was der Diektor gesagt hat (oh nee, nicht schon wieder MAV...)...
    Auf der anderen Seite stehst du momentan immer noch ohne wirkliche Hilfe da. Sehr krass finde ich ja die Aussage, dass du dich am besten wohl darauf konzentrieren sollst deinen Arbeitgeber zu verlassen. Also ich finde es gar nicht so krass, dass er das gesagt hat, weil er damit irgedwie wahrscheinlich recht hat. Aber auch das spricht einfach wieder nicht für deinen Arbeitgeber. Ich hoffe der Weg über die MAV wird schnell von Statten gehen. Aber es klingt so als könne das sehr langwierig werden...
    ... that divides me somewhere in my mind ...

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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo green,
    wow, warst du jetzt aber schnell mit der Antwort ;) Super!
    Du beschreibst genau den Zwiespalt, in dem ich mich gerade befinde. Es gibt ein "Einerseits" und ein "Andererseits".
    Ich finde es schon etwas seltsam, dass die MAV scheinbar nicht ohne vorherige Rücksprache tätig werden kann und dass es einer aufwändigen Prozedur bedarf, bis ein Handlungsschritt erfolgen kann; vor allem, wenn es sich um eine "akute" Situation handelt.
    Wenn der Direktor äußert: "Keine MAV", dann scheinen sich alle erst einmal Kritiklos daran zu halten; sogar die Mitglieder der Mitarbeitervertretung. Es ist aber eigentlich nicht überraschend für mich, sondern bestätigt das Bild eines undemokratisch geführten Verbandes. Im Zuge dessen drängt sich mir natürlich auch die Frage auf das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung wieder... Es steht bei der Kirche UNTER dem des Kirchenrechts. Gruselig!

    Liebe Grüße,
    Birdy

  6. #35
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo Birdy! Erstmal: Weiterhin viel Kraft. So ein Tag wie gestern zehrt sicher sehr an einem.

    Was ich schade finde ist, dass es alles so lange dauert. Fast zwei Wochen. Nur weil du jetzt erstmal krank geschrieben bist, kann es ja nicht sein, dass es so lange dauert - da hätte ich von der MAV mehr erwartet.
    Dass man aber einlenkt und sagt: Ok, Birdy will MAV dabei haben, dann machen wir das so, das finde ich auf der anderen Seite wiederum gut. So sollte es sein.

    Dass man dir sagt, du sollst einen anderen AG suchen, überrascht mich nicht: Wie soll denn die Arbeit in deinem Team weiter gehen wenn du dort bleiben würdest - bis sich das wieder einpendelt und es ein gesundes Arbeitsklima gibt, kann es sehr, sehr lange dauern (wenn es überhaupt passiert).

    Meines Erachtens nach ist nich mal das undemokratische Verhalten das Problem (Betriebe sind in den seltensten fällen demokratisch im Sinne von Hierarchien aufgebaut), sondern dein Teamleiter. Mir fällt da eigentlich nur eines ein: Vollpfosten.
    Ich verstehe nicht, wie er dich a) ohne Antwort so lange warten lassen kann b) wie ich vorher gesagt habe als Mensch nicht mehr richtig akzeptiert ("ich will die alte Birdy zurück") c) derartig ins Abseits stellt ohne an deine Klienten zu denken.
    Wahrscheinlich denkt er zu recht, dass du für seinen Posten besser geeignet wärst als er und hat nun groß die Muffe - dabei willst du seinen Posten nicht mal.

  7. #36
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Zitat Zitat von zebrafink Beitrag anzeigen
    Dass man dir sagt, du sollst einen anderen AG suchen, überrascht mich nicht: Wie soll denn die Arbeit in deinem Team weiter gehen wenn du dort bleiben würdest - bis sich das wieder einpendelt und es ein gesundes Arbeitsklima gibt, kann es sehr, sehr lange dauern (wenn es überhaupt passiert).
    Das ist richtig. Wenn ich das hier alles so lese frage ich mich auch ob man bei all dem überhaupt noch dort arbeiten möchte, selbst wenn das Klima erstmal wieder besser werden würde. Man weiß ja trotzdem die ganze Zeit, was da alles so vorgefallen ist. Gerade mit dem Teamleiter. Was ihn betrifft habe ich schlichtweg das Gefühl, dass der Herr seinen Job komplett verfehlt hat.

  8. #37
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Dem muss ich auch zustimmen. Das Problem dabei ist halt, dass man nicht so einfach einen neuen Job findet, der mit dem alten vergleichbar ist. Es ist ja nicht nur das gehalt, sondern auch Neigung und Qualifikation, die mit rein spielen. Ich habe ja auch richtig gelesen, dass Birdy eine relativ spezielle Ausbildung hat, was einen sicher irgendwie erlaubt, verschiedene Sachen zu arbeiten, aber gleichzeititg limitert das auch ein bisschen.

  9. #38
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    Hallo ihr Lieben,
    es ist schön, so viel Anteilnahme erfahren zu dürfen ;) Ich merke, dass ich das gerade wirklich brauche.
    Bevor ich euch von einer neuen Entwicklung erzähle, gehe ich gern erst einmal auf eure Zeilen ein:

    Hey zebrafink,
    die Kraft, die du mir wünscht, hat mich zum Glück noch nicht verlassen, und es sind Zeilen wie deine, die mir dabei helfen, das Ganze weiter durch zu ziehen.
    Ja, das "undemokratische Verhalten" stört mich weniger als das fehlende Interesse an mir als Mensch. Ich fühle mich schlichtweg nicht mehr ernsthaft wahrgenommen, geschweige denn Ernst genommen. :(
    Mein Teamleiter ist da sicher "ein Fall für sich". Ich würde nun nicht gerade so weit gehen, ihn als "Vollpfosten" zu bezeichnen (ist ja auch nicht gerade wertschätzend), doch das Verhalten geht mir inzwischen gewaltig auf den Keks.
    Wie du nachher lesen kannst, habe ich gestern eine Email von ihm erhalten; also endlich mal eine Reaktion (wenngleich auch etwas fragwürdig aus meiner Sicht).
    Ja, es stört mich auch, dass sich das Ganze auf den Arbeitsablauf auswirkt. Meine Klienten, die genug eigene Probleme mit sich herum tragen, haben eine gesunde und motivierte Betreuungskraft verdient. Es kann nicht sein, dass Eltern oder Kinder am Ende die Leidtragenden sind, weil es beim Träger irgendwo "hakt".
    Ob ich "besser" für den Posten des Teamleiters geeignet wäre, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich mich in einer Leitungsposition niemals diesen Hierarchien unterwerfen könnte und sehr auf die Psychohygiene meiner Mitarbeiter achten würde. Ich persönlich würde ein "gesundes" Team um mich haben wollen und Menschen, die ihre Qualitäten kennen und zeigen dürfen. Insofern sage ich nach wie vor: Niemals eine Leitungsposition unter diesen Voraussetzungen!!!

    Hallo Kreuzkönig,
    schön, auch dich zu lesen! :)
    Die Frage, ob ich nach all dem noch in dem Verband arbeiten möchte, kann ich mit einem klaren "Nein!" beantworten. Es geht nur noch darum, die offenen Fragen zu klären und zu überlegen, wie es weitergehen kann, bis ich etwas Neues gefunden habe. Des Weiteren möchte ich mit meinen Ängsten Ernst genommen werden.
    Du schreibst, aus deiner Sicht habe mein Teamleiter seinen Job total verfehlt... Naja, ich denke, er ist nicht umsonst auf dem Posten gelandet, und fachlich habe ich wirklich viel von ihm gelernt. Es gibt ja immer 2 Seiten, und da sind natürlich noch seine eigenen Probleme, die ich an anderer Stelle erwähnt habe Es kann jedoch nicht sein, dass er für selbst verbockte Dinge nicht gerade steht und dann zu diesen Psychospielchen greift.

    Hallo Opel Admiral,
    danke für deine Antwort.
    Ich bin dabei mich zu bewerben. Erst heute gehen wieder 2 weitere Bewerbungen raus - dieses Mal zu privaten Trägern (also außerhalb der Kirche). Alternativ gäbe es noch den Schritt in die Selbstständigkeit, aber der ist mir, zumindest hauptberuflich, zu unsicher.
    Ich könnte z. B. meine Bücher weiter schreiben und dazu Kurse anbieten. Aber das finanzielle Risiko ist mir da einfach zu hoch.

    An alle:
    Gestern Abend erhielt ich eine Email von dem Teamleiter. Er schrieb, dass er sich im Auftrag der Fachbereichsleitung bei mir meldet. In Ihrem Namen lud er mich zu einem 4- Augen Gespräch mit der Fachbereichsleitung ein, wenn ich wieder gesund bin. (Die Mail war etwas wirr).

    Ich frage mich, warum sie sich nicht selber bei mir meldet (dies hatte mir ja die MAV ja mitgeteilt; es hieß, sie würde mich anrufen).
    Auf die Email habe ich neutral geantwortet ("Ich habe die Email zur Kenntnis genommen und melde mich, sobald absehbar ist, wann ich meinen Dienst wieder aufnehmen werde...").

    Liebe Grüße,
    Birdy

  10. #39
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    Aha, eine interessante Entwicklung. Ich denke, dass sie jetzt versuchen sich den Anschein zu geben, zusammen zuarbeiten (MAV und Teamleiter). Der Teamleiter erscheint ja auf die Weise auch näher am Mitarbeiter (dir).
    Ich hoffe, dass du bald eine andere Stelle findest. Es klingt ja nicht gerade so, als ob du unterqualifiziert wärst. Im Gegenteil. Was für Bücher schreibst du denn eigentlich? Bist du sicher,d ass du dich nicht damit selbständig machen willst/kannst?

    Weiterhin viel Kraft!

  11. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei zebrafink für diesen nützlichen Beitrag:

    Birdy (06.02.2013)

  12. #40
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo zebrafink ;)
    Ja, eine "interessante" Entwicklung...
    Ich kann noch gar nicht richtig begreifen, was sich da gerade tut, und versuche mal, mein ungutes Gefühl irgendwie in passende Worte zu fassen:
    Die Vorgehensweise ist mir suspekt. Ich habe nun an verschiedenen Stellen offen gemacht, dass es mir mit der Situation nicht gut geht. Es geht also darum, den "Zustand" positiv zu verändern... Meine logische Schlussfolgerung wäre, dass sich irgendjemand einmal mit mir befasst, sprich: auf Grund der akuten Lage ein offenes und ausführliches Gespräch mit mir führt; und zwar nicht Ostern oder Weihnachten, sondern relativ schnell.
    Was jedoch passiert ist Folgendes: Der Vertreter der Fachbereichsleitung spricht mit dem Direktor und der MAV, der Direktor kommuniziert mit dem Vertreter der Fachbereichsleitung und der "richtigen" Fachbereichsleitung. Dazwischen erhalte ich kurze Telefonanrufe. Die Fachbereichsleitung, der Vertreter oder wer auch immer spricht offensichtlich mit dem Teamleiter, und der Teamleiter zu 100% auch mit den Kollegen, die sich übrigens auch nicht mehr bei mir melden.
    Ich frage mich: Hallooo, was ist mit MIR? Fürsorgepflicht, Schutz, Beistand, Interesse...?!?
    Es macht mich wahnsinnig! - Was ist das? Ein bizarrer Marionettentanz unterwürfiger Menschen?! Denkt niemand mehr selbstständig? Sind alle "geimpft" worden? Das ist gruselig, und es macht mir Angst!
    Vorhin habe ich aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass meine Fälle nun von Kollegen übernommen werden. Man geht also ganz offensichtlich davon aus, dass ich meinen Dienst überhaupt nicht mehr aufnehmen werde; es wirkt auf mich wie "beschlossene Sache".

    Wegen deiner Frage sende ich dir eine PN... :)

    Liebe Grüße,
    Birdy

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