Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden - Seite 2
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Thema: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

  1. #11
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Du bist scheinbar etwas unbequem für das Unternehmen geworden und nun versucht man, dich still zu machen.
    Genau das gleiche wollte ich auch schreiben.

    Das kann es eigentlich nicht sein. Statt zu versuchen Dinge, die in dem Unternehmen vielleicht nicht so ideal laufen zu verbessern versucht man seine Mitarbeiter zu "knebeln" damit alles schön weiter schief läuft...
    Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich eigentlich damit ja auch ins eigene Fleisch schneiden. Scheinbar sind die Weiterbildungsinhalte ja eigentlich sehr positiv für dich und deine Arbeit wenn du eigentlich immer positives Feedback bekommen hast. Dir die Anwendung jetzt zu verbieten ist dann eigentlich dumm von deinem Arbeitgeber.

    Mich würde auch interessieren ob eure Mitarbeitervertretung darüber Bescheid weiß und wie sie dazu steht. Die würde ich, falls noch nicht getan, auf jeden Fall einschalten.

    Und was mich noch interessieren würde: Wenn die Anregung für das schriftliche verbot von deinem Teamleiter kam und die Unterschrift darauf von der Vertretung des Vorgesetzten, weiß eigentlich der Chef etwas von der ganzen Sache?
    ... that divides me somewhere in my mind ...

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    zebrafink (28.01.2013)

  3. #12
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo zebrafink,
    danke für deine Antwort und für die Fragen, die du mir dazu stellst. Ich bin froh darüber, denn Fragen wie diese helfen mir, das Ganze erneut zu reflektieren.
    Wieso "man" (wer letztendlich auch immer) nicht möchte, dass die Inhalte angewendet werden, darüber kann ich letztendlich nur spekulieren, weil ich dazu ja keine klaren Aussagen erhalten habe. Wie gesagt: Anfangs (während der Grundausbildung) wurden die Inhalte unterstützt und sogar gefördert, bis zu dem Streitgespräch mit der Fachbereichsleitung.
    Es handelt sich bei meiner Weiterbildung um eine Coaching- Ausbildung, in der auch Elemente aus der Mediation und Supervision enthalten sind. Hierbei geht es um einen Lösungsorientierten Umgang mit Problem- und Zielstellungen aller Art. Zu Supervisionsprozessen besteht bei meinen Vorgesetzten grundsätzlich eine skeptische Haltung. Offensichtlich wurden hier in der Vergangenheit einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Teamsupervisionen sind sogar unerwünscht (Aussage dazu: "Wir regeln sowas unter uns! Hier muss nicht psychologisiert werden.")
    Es scheint also so eine Art Angst vorzuherrschen, und ich denke, das "Verbot" ist eine Form des Selbstschutzes. Andererseits hatte ich nie vor, in diesem Rahmen innerhalb meines Teams zu arbeiten. Erstens befinde ich mich nicht in einer Führungsposition, und zweitens finde ich es persönlich nicht sehr effektiv, als Teil eines bestehenden Systems eine Supervision durchzuführen, da ich stark bezweifle, ob die charakteristische "Allparteilichkeit" unter diesen Umständen gewahrt werden kann.
    Einige Kollegen hätten zumindest hinsichtlich der Fallarbeit (die ja manchmal ganz schön belastend sein kann) und zur Wahrung der eigenen Psychohygiene ab und an gerne einmal Supervisionsgespräche, stoßen damit jedoch auf taube Ohren bei den Vorgesetzten. Es wird zwar gesagt: "Natürlich kannst du das einfordern"... gleichzeitig wird verbal oder nonverbal mitgeteilt, dass man nicht all zu viel davon hält.
    Mein persönlicher Eindruck ist der, dass der Zusammenschluss mehrerer Mitarbeiter zwecks Kritikäußerung gezielt verhindert wird.
    Doch wie gesagt: Das sind meine eigenen Gedankengänge, die natürlich (gerade unter den bestehenden Umständen) nicht völlig objektiv ausfallen können ;)

    "Wo ist die Mitarbeitervertretung?", war deine nächste Frage:
    Es gibt Vertreter aus verschiedenen Dienstbereichen. Einer davon sitzt auch in unserem Team. Ihn hatte ich um eine Liste mit den Vertretern gebeten, die er mir auch aushändigte. Ich werde möglichst auf eine Person zurück greifen, die die Vorgänge möglichst objektiv beurteilen kann.

    Du erwähntest auch, dass die Kollegen sich hier auch stark machen.
    Ja, das würde ich mir ebenfalls wünschen. Viele meiner Kolleginnen signalisieren mir auch, dass sie es "schlimm" finden, was "hier abgeht", Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass im Ernstfall eher der Rückzug erfolgt. Warum, wieso und weshalb das so ist, würde in der Erklärung zu weit führen. Untereinander wird von Manipulationen und von "Psychospielchen" gesprochen. Unterm Strich spielen also auch hier Ängste eine große Rolle. Es wird stetig demonstriert, was mit "Leuten" geschieht, die Kritik äußern.:( Ich verstehe sogar jeden, der sich zurück zieht und sich lieber "raus hält" (obwohl ich mir oft ziemlich allein vorkomme).

    Ich weiß nicht, ob ich deine Fragen beantworten konnte - ist alles etwas wirr im Moment. Und ich habe das Gefühl, ich habe nur noch "Kürbis im Kopf" ;) Wenn was unklar ist, melde dich gern.
    Und danke auch für deine lieben Wünsche!

    Liebe Grüße,
    Birdy

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    zebrafink (28.01.2013)

  5. #13
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Gleichzeitig bewerbe ich mich woanders und habe auch Kontakt zu einem Fachanwalt aufgenommen. Dieser redet von "Mobbing auf hohem Niveau".
    Diesen Satz kann man eigentlich nur dick und rot unterstreichen!.... Willkommen im Forum Birdy!

    Nachdem ich nun alles durchgelesen habe, bin ich zu der Meinung gelangt, das du sehr schlechte Karten hast. Auf der einen Seite sind da die eingefahrenen Strukturen, an denen auf keinen Fall gerüttelt werden darf und auf der anderen Seite stehst du, mit deiner Zusatzausbildung und deiner Kollegen, die dir zwar den Rücken stärken, aber wahrscheinlich niemals mit dir im Boot gemeinsam weiter segeln werden, denn sie wollen auf keinen Fall ihren Job verlieren. Mein Gefühl sagt mir, das es hier um die Machterhaltung einiger Vorgesetzter geht. Gewisse Personen haben Angst davor, du könntest ihnen ihren Sessel wegnehmen.
    Du bist in deine Schranken verwiesen worden und man sagt dir klar und deutlich, das du dein Wissen und deine Kompetenz nicht anwenden darfst, dass sollst du sogar unterschreiben.
    Um es kurz zu machen, eigentlich bleiben dir nur zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dir sofort einen neuen Job zu suchen, die andere Möglichkeit ist, die Strukturen der Firma nicht zu durchbrechen und nur in dem Rahmen zu arbeiten und DENKEN, wie es dir vorgeschrieben wird.
    Sorry wenn ich das schreibe, aber das macht auf mich den Eindruck von Scientology Methoden.

    Auf jeden Fall war es gut das du dir einen Anwalt genommen hast!
    Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. (Konfuzius)

  6. #14
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Zitat Zitat von Birdy Beitrag anzeigen
    Mit deiner Antwort hast du mich erstmals auf das Thema "Suspendierung" gebracht. Kannst du mir über den Ablauf vielleicht etwas Genaueres schreiben?
    Wie kam das Ganze zu Stande und wie läuft es in dieser Zeit finanziell weiter?
    Wie ich es verstanden habe, gab es eine Abfindung an Stelle einer Klage. Ist es denn möglich, sich damit eine Weile über Wasser zu halten?


    Allerdings frage ich mich, ob diese Protokolle in irgendeiner Form nützlich sind, wenn es wirklich "hart auf hart" kommt. Denn sie spiegeln ja in erster Linie meine subjektive Wahrnehmung wieder, und ich kann mir gut vorstellen, dass mein Gegenüber behaupten wird, bestimmte Aussagen nie gemacht zu haben :( Steht dann nicht Aussage gegen Aussage?

    Wie lange warst du denn insgesamt in deinem Unternehmen, und über welchen Zeitraum erstreckte sich der ganze Prozess?

    Hallo, ich beginne mal aufgrund meiner Erfahrung zu schreiben. Bis zur Kündigung war ich auf den Tag genau 25 Jahre im Unternehmen, das erst als Familienunternehmen, dann im Konzernverbund, anschließend von einer Kapitalgesellschaft und dann wieder im Konzernverbund geführt wurde. Ich war dort zuletzt im Ersatzteilvertrieb mit hoher Eigenverantwortung, aber auch gleichzeitig Mitglied des Betriebsrates, also der Interessensvertretung.
    Der Konzern, der uns als letztes schluckte, war aufgrund meiner massiven Einsätze für den Erhalt der Arbeitsplätze, auf mich aufmerksam geworden. So wurde erst der Versuch unternommen, mir mein Gehalt zu kürzen und mich von jeder tariflichen Gehaltserhöhung auszuschließen. Dann wurde mir eine Änderungskündigung von tariflichen 35 Wochenstunden auf 40 Wochenstunden zugestellt. Diese beiden Aktionen zogen sich über einen Zeitraum von 10 Monaten. In dieser zeit hatte ich 2 Klagen gegen den Arbeitgeber angestrengt, die von der Arbeitgeberseite in der Anhörung beim Arbeitsgericht zurückgezogen wurden, da der Arbeitgeber einlenkte und seinerseits die Gehaltskürzung als auch die Änderungskündigung zurückzog. Der Arbeitsrichter belehrte den Arbeitgeber, dass dieser keinen Erfolg bei den Repressalien mir gegenüber hätte.
    Als dies nichts brachte wurde mir eine Arbeit übertragen, die ich aufgrund fehlender Qualifikation nicht richtig audführen konnte. Zur überprüfung des Arbeitsergebnisses sollte ein Kollege meine Arbeit kontrollieren. Als ich diesen bat, dies zu tun, erhielt ich die Antwort, dass ihm von seinem Vorgesetzten verboten wurde, mir zu helfen. Ich versendete den Auftrag, da der Kunde auf seinen Auftrag wartete und hatte letztendlich einen Schaden von 5,45 Euro verursacht. dies nahm der Arbeitgeber zum Anlass mich mit sofortiger Wirkung vom Dienst bei vollem Gehalt zu suspendieren. Wie schon beschrieben, hielt ich dies 9 Monate aus und der Arbeitgeber handelte sich eine weitere Klage ein. Daraufhin erhielt ich meine Kündigung, bei der ich wiederum Klage einreichte. Um dem noch eine Krone aufzusetzen, wurde auch meiner Frau gekündigt, die im gleichen Betrieb tätig war.
    Kollegen und auch Betriebsräte, die sich für mich einsetzen wollten, wurde gedroht, dass sie die nächsten seien, die gehen könnten. Zumindestens jedoch mit einer Suspendierung rechnen müssen.

    Das ist eine sehr kurze Fassung der Geschehnisse, die ich 19 Monate und mit insgesamt 5 Klagen durchhielt. Die kleinen Nebenschauplätze, die sich noch dazu summierten, hab ich weggelassen. Das alles spielte sich bis Oktober 2010 ab. Ich hatte inzwischen 2 weitere Stellen, bei denen ich nach Bekanntgabe meiner Betriebsratsvergangenheit gemobbt wurde. Jedenfalls war ich vor kurzem 7 Wochen in Reha und soll nun wegen massiver Mobbingprobleme befristet berentet werden, da ich derzeit psychisch nicht in der Lage bin, eine Arbeit aufzunehmen. Ich bin auch in Therapie.

    So nun zu den restlichen Fragen. Eine Suspendierung ist im Arbeitsrecht eine Form von "Lohn ohne Arbeit". Einfach erklärt ist dies der Umstand, dass Du Deine Arbeitskraft zur Verfügung stellst, der Arbeitgeber diese jedoch nicht annimmt. Er macht sich Schadensersatzpflichtig in Form der vollen Lohn-/Gehaltszahlung. Eine Höchstdauer bei einer Suspendierung gibt es nicht, solange keine Kündigung ausgesprochen wird.

    Die Abfindung habe ich erhalten, da ich eine Kündigung erhalten habe, die rechtsunwirksam war, ich jedoch unbedingt aus dem Betrieb entfernt werden sollte. Ich erhielt pro Beschäftigungjahr ein Monatsgehalt, also eine 6-stellige Abfindung. Da ich jedoch erst in eine Transfergesellschaft (Auffanggesellschaft) wechselte, fand eine Anrechnung meiner Abfindung beim Arbeitslosengeld nicht statt.

    Was die Gedächtnisprotokolle betrifft, bin ich guter Dinge. Denn der Arbeitsrichter entscheidet ebenfalls subjektiv; aber im Rahmen des Gesetzes. Der Arbeitsrichter macht im Grund nichts anderes als Du mit Deiner Mediatorenausbildung. Er hört sich zwei Streithähne an und schlichtet den Streit. Ist etwas salopp ausgedrückt, umschreibt jedoch die Sache genau. Das Arbeitsgericht hat darauf zu achten, dass seine Entscheidung der Rechtsauslegung der Gesetze entspricht. Da ein Richter nicht unfehlbar ist, ist auch die Möglichkeit einer Revision bzw. Anrufung der nächsthöheren Instanz möglich. Und davon wird reger Gebrauch gemacht.

    Ich hoffe, dass ich dich nicht zu sehr erschreckt habe. Versuche so schnell wie möglich aus der Tretmühle herauszukommen. Denn Du wirst dabei auf der Strecke bleiben und Unterstützung wird aus Angst um den eigen Arbeitsplatz abebben oder gar unterbleiben.
    Geändert von Frankenfreund84 (28.01.2013 um 18:21 Uhr) Grund: Das Zitat am Anfang zum Funktionieren gebracht
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  7. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Erdenmensch für den nützlichen Beitrag:

    Birdy (29.01.2013), zebrafink (28.01.2013)

  8. #15
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo ihr Lieben,
    wow, so viele Antworten... Ich freue mich!
    Spätestens morgen früh melde ich mich wieder ganz ausführlich. An der Stelle schon mal ein ganz herzliches Danke schön an euch!!!

    Liebe Grüße,
    Birdy

  9. #16
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Dieses Thema finde ich sehr interessant. Ich bin ja jetzt noch nicht ganz so lange im Berufsleben aktiv und merke, wie froh ich sein kann, aus dem Erfahrungsschatz andere schöpfen zu können. Bitte lass uns weiterhin teilhaben,an dem was die passiert Birdy. Ich denke, da haben wir alle was davon, auch du.

    Ich finde es jedenfalls sehr hart, dass du derartig zurück gehalten wirst. Es ist ja nicht so, dass du Arbeitsabläufe stören willst oder alles umwerfen willst. Wie mit dir umgegangen wird erinnert mich ein bisschen an einen politischen Gefangenen, dem man eine psychologische Krankheit oder Komplikation nachsagt, um ihn klein zu halten oder aus dem Verkehr zu ziehen. Witzigerweise hat mir mal mein Chef, mit dem ich ein recht gutes Verhältnis habe, mal gesagt, dass er auch ein Mediator wäre, bzw. eine entsprechende Fortbildung gemacht hat. Damals wusste ich damit nichts anzufangen, aber ich finde dass diesse Extraausbildung dem ganzen Betrieb gut tut.

    Sehr interessant und richtig finde ich, dass du jetzt mit der Mitarbeitervertretung/Betriebsrat zusammen getroffen bist. Ich denke, wenn jemand, der wirklich auch diese Aufgabe inne hat, auf deiner Seite steht, dann wirst du es ein bisschen leichter haben. Ich harre jedenfalls voller Interesse der Dinge die da kommen.Caros Idee mit dem "jemand hat Angst dass du es auf seinen Posten abgesehen hast" macht mich sehr nachdenklich. Es sieht wirklich etwas danach aus, was ich alarmierend finde. Ich kann deinen Aussagen jedenfalls bisher nicht entnehmen, dass du es auf jemand andere's Stelle abgesehen hättest, oder?

  10. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei zebrafink für diesen nützlichen Beitrag:

    Birdy (29.01.2013)

  11. #17
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hey Birdy, was ich noch nicht verstanden habe: Du schreibst in der Überschrift "Inhalte einer finanzierten Weiterbildung" - hat dir der AG die Fortbildung bezahlt oder du selbst?

  12. #18
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Zitat Zitat von Birdy Beitrag anzeigen
    "Wo ist die Mitarbeitervertretung?", war deine nächste Frage:
    Es gibt Vertreter aus verschiedenen Dienstbereichen. Einer davon sitzt auch in unserem Team. Ihn hatte ich um eine Liste mit den Vertretern gebeten, die er mir auch aushändigte. Ich werde möglichst auf eine Person zurück greifen, die die Vorgänge möglichst objektiv beurteilen kann.
    Das klingt schonmal nach einem guten Plan.
    Die Mitarbeitervertretung ist dafür da in solchen Fällen einzuschreiten und Klärung bzw. Lösung mit den Betroffenen zusammen herbeizuführen.

    Es klingt wirklich sehr danach als wollen deine Vorgesetzten nicht, dass du unangenehme Dinge zu Tage bringst, die die Firma betreffen. Ich hoffe du berichtest uns mal was die Mitarbeitervertretung dazu gesagt hat. Das würde mich wirklich mal interessieren.

  13. #19
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    Hallo an euch,
    da bin ich wieder... ;)
    ich habe gesehen, dass es noch viele weitere Antworten zu meinem Thema gibt, Allgemein möchte ich schon einmal voraus schicken, dass mir eure Beiträge sehr gut tun. Im Folgenden versuche ich- so gut es geht- darauf zu antworten und möglichst alle dabei zu berücksichtigen. Mal sehen, wie weit ich heute komme.
    Vorab: Ich bin diese Woche noch krank geschrieben. Und am Montag geht es evtl. für mich wieder "los"...

    Liebe Grüße,
    Birdy

    Hallo Darky,
    danke für deine Antwort (übrigens gefällt mir dein ausgewählter Spruch von Kafka) ;)
    Du schreibst, es sei dein Gefühl, dass das Aussprechen diverser Missstände in meinem Unternehmen unerwünscht sei. Da ich dies getan habe, werde ich als "unbequem" erlebt...
    Das entspricht auch meiner Wahrnehmung und deckt sich nach meinem Ermessen mit den bestehenden Strukturen in diesem Dekanat.

    Zu deinem Tipp bezüglich der Arbeitnehmervertretung kann ich Folgendes sagen:
    Bei uns besteht das sog. "Kirchenarbeitsrecht"; die Arbeitnehmervertretung nennt sich bei uns MAV (Mitarbeitervertretung). Diese werde ich für das anstehende Gespräch mit ins Boot holen. Mir persönlich wäre es auch lieb, einen neutralen Mediator oder Schlichter hinzu zu ziehen, und ich müsste mich bei der MAV einmal erkundigen, ob es "so etwas" bei uns überhaupt gibt. - Ein sehr guter Tipp von dir! :)

    Ob es sich bessert, wenn ich mich ausschließlich auf meine "ursprüngliche" Tätigkeit konzentriere, wolltest du noch wissen...
    Das erlebe ich nicht so... In der Fallarbeit habe ich meine Kenntnisse in den vergangenen Monaten kaum mehr genutzt, d. h.: Es wurden mit Klienten definitiv keine Coaching- Prozesse durchgeführt. Da sich mein Teamleiter für meine Begriffe unklar ausdrückte, was die Umsetzung und Anwendung meines Wissens angeht, hatte ich einer Klientin vor etwa 3 bis 4 Monaten angeboten, ein bestimmtes Thema mit ihr zu bearbeiten. Dies wollte sie jedoch nicht, und so habe ich das Ganze ruhen lassen. Ich bin in diesem Fall nicht mehr tätig, weil sich die Zusammenarbeit mit der Klientin als nicht so effektiv erwies- die "Chemie" stimmte einfach nicht. Nun ist meine Kollegin Fallverantwortlich.
    Sie erzählte mir (und möglicherweise auch dem Teamleiter), die Klientin habe sich von mir bedrängt gefühlt; ich habe ihr ein Coaching "aufschwatzen" wollen.
    Hinsichtlich des Teams ist es so, dass "ganz normale" Gespräche, meine Beiträge im Fallaustausch usw. offensichtlich schon als "Coaching" ausgelegt werden. So weit ich informiert bin, werden Kollegen zu bestimmten Gesprächen mit mir von dem TL befragt, und er interpretiert den Gesprächsverlauf als Coaching.
    Des Weiteren habe ich vor meiner Prüfung Kollegen gefragt, ob sie bereit wären, sich am Prüfungstag mit berufsfremden Themen (die sie mir nicht nennen mussten) als Coachee zu Verfügung zu stellen. Es hätte so ausgesehen, dass sie hier nicht von mir, sondern einer völlig fremden Person gecoacht worden wären. Zu diesem Zeitpunkt war natürlich noch kein "Verbot" bezüglich der Anwendung ausgesprochen worden (sonst hätte ich die Kollegen überhaupt nicht gefragt).
    Der Teamleiter sagte mir, ich hätte ihn vorher fragen müssen, ob ich die Kollegen diesbezüglich ansprechen darf. Gestern erzählte mir eine Kollegin, er habe dagegen generell nichts gehabt, doch er hätte mir gesagt, wen ich hätte ansprechen dürfen, bzw. wen nicht. Aus seiner Sicht habe ich also Dienstwege (wieder) nicht eingehalten.

    Ob ich von Kollegen unterstützt werde, war deine weitere Frage.
    Das kann ich nicht sagen. Mir werden hinter "vorgehaltener Hand" Informationen darüber gegeben, wie der TL über mich denkt, bzw. was er wem gegenüber geäußert hat. Es wird mir auch häufiger signalisiert, es sei alles "ganz schlimm, was abläuft"... Doch dann finden wieder Gespräche zwischen den Kollegen und dem TL statt, und die Meinungen kippen wieder, oder es erfolgt der Rückzug.

    Du schreibst, aus deiner Sicht hätte ich schlechte Karte in dieser Angelegenheit... Ja, das ist vermutlich so. Und ich sehe es genau wie du: Ich muss nun schnellstmöglich die Bremse ziehen. Leider klemmt sie ein wenig, und ich habe trotz vieler Bewerbungen noch nichts Konkretes in Aussicht:(

    Liebe Grüße,
    Birdy

    Hallo zebrafink,
    du hattest sogar zweimal geschrieben, und deine Beiträge haben mich angerührt, weil so viel Interesse und Mitgefühl in deinen Antworten enthalten sind. Lieben Dank!
    Ich versuche mal, auf deine Anmerkungen einzugehen:

    Warum mir eine "Charakterveränderung" nachgesagt wird, wolltest du wissen:
    Die Beantwortung der Frage ist gar nicht so leicht; ich probiere mal zu schildern, was mir dazu einfällt:
    Dieser "Vorwurf" ist für mich sogar nachvollziebar. Ich war etwa 6 Jahre lang sicherlich eine "bequeme" Mitarbeiterin. Das heißt: Fachlich gut, nicht aufmüpfig und relativ Kritiklos, was verschiedene Umstände anging. Wie die meisten anderen habe ich mich hin und wieder über Einiges aufgeregt, doch immer nur im kleinen Kreis, also mit Kollegen oder dem Teamleiter darüber gesprochen. "Damof ablassen" untereinander war ja auch okay, es hatte keine Konsequenzen und man fühlte sich hinterher zumindest vorübergehend besser. Vom Typ her bin ich eher ein sehr sensibler Mensch, herzlich, mitfühlend - unauffällig in der Wesensart gerne positiv und humorvoll unterwegs; "angenehm" wahrscheinlich (vermute ich jedenfalls)
    Dann begann meine Ausbildung. Ich habe im Rahmen dessen u.a. gelernt, Problemen Lösungsorientiert zu begegnen. Mir wurde durch den fachlichen Background bewusst, dass es wichtig ist, bestimmte Dinge (vor allem, wenn sie mir nicht gut tun) offen anzusprechen und möglichst Lösungen zu finden. Und damit begann ich dann auch. Zuerst redete ich verstärkt mit dem TL über störende Dinge. Dieser gab mir in vielen Punkten zwar Recht, doch dabei wurde es belassen. Es änderte sich also nichts.
    Es folgte ein (im Voraus überhaupt nicht geplantes) Gespräch mit der Fachbereichsleitung. Und dann kam diese Lawine ins rollen.
    Wie mir Kollegen mitteilten, beschloss man, dass jemand mir im Zuge der Ausbildung eine "Gehirnwäsche" verpasst haben müsse. Ich sei scheinbar manipuliert worden.
    Des Weiteren war es ja auch so, dass die ganzen Unterstellungen ihren Lauf nahmen (angebliches Alkoholproblem, Übertreibungen, Gerüchte usw.). Logischerweise war mir fortan weniger nach Lachen, sondern mehr nach Heulen zu Mute. Und zeitweise musste ich meinen reichlich vorhandenen Humor mit der Lupe suchen... Auch hier hieß es dann: "Birdy hat sich so verändert. Das kann alles nur mit dieser Ausbildung zusammenhängen." Der TL. erklärte mir, er wolle "die alte Birdy" wieder haben, während die Gerüchte und alles Andere munter weiter liefen.
    Ich behaupte mal: Ich bin die "alte Birdy", solange ich mich in meinem privaten Umfeld bewege; und ein Psychologe erklärte mir diesbezüglich: "Sie brauchen keine Therapie, sondern Rechtsbeistand!" (gut zu wissen) :)

    Zu deinen anderen Anmerkungen kann ich noch sagen:
    Nein, niemals war ich darauf aus, Arbeitsabläufe stören zu wollen. Es ging mir immer nur darum, ERGÄNZEND zu allem bestehenden Angeboten meine fachlichen Elemente mit einzubringen. Also dort, wo es passt und erwünscht ist.
    Deine Metapher mit dem politischen Strafgefangenen hat mich wie ein Hammerschlag getroffen. So ähnlich könnten sich auch diese Menschen fühlen- nur, dass ich nicht politisch unterwegs bin, sondern das christliche, von Nächstenliebe geprägte System in Frage stelle, was natürlich gerade in dieser Zeit der durch die Medien flatternden Skandale besonders "gut kommt".

    Dass Dein Chef eine Mediatorenausbildung besitzt, und euer Team davon profitieren kann, finde ich prima. Auch scheinst du dich in deinem Betrieb wohl zu fühlen. zebrafink, das ist GOLD Wert! :)

    Außerdem kam noch die Frage auf, ob ich andere Personen durch meine Zusatzqualifikation ihren eigenen Posten als gefährdet ansehen könnten... (ich glaube, auch Caro sprach davon)
    Das scheint mir auch so. Und ich kann dazu nur sagen: Niemals habe ich mich mit dem Gedanken einer Führungsposition getragen. In meinem "Unternehmen" könnte man sie mir schenken, und ich würde sie nicht annehmen wollen;)
    Das Einzige, was ich möchte, ist fachliche und menschliche Wertschätzung und eine Würdigung meiner Arbeit. Das wünsche ich mir natürlich auch für meine Kolleginnen und Kollegen. Alles Andere ist aus meiner Sicht krank machend, schadet der eigenen Gesundheit und einer guten Teamatmosphäre - ganz zu schweigen von den negativen Auswirkungen auf die eigene Arbeit.

    Liebe Grüße,
    Birdy

    Hallo Erdenmensch,
    ich war und bin von deinen gemachten Erfahrungen erschüttert. Es ist kaum in Worte zu fassen, was du über den langen Zeitraum von insgesamt 19 Monaten und nach 25-jähriger Tätigkeit in diesem Unternehmen alles erlebt und ertragen hast.
    Besonders schrecklich fand ich die Übertragung einer Aufgabe, bei der Fehler von Vorneherein vorprogrammiert waren, sowie die Aussage und das Verhalten deines Kollegen. Für lächerliche 5,45 Euro so einen Psychodruck ertragen zu müssen, finde ich hochgradig unmenschlich und unprofessionell!

    Um so erstaunlicher und mutiger finde ich deinen Umgang mit der ganzen Sache. Unter all diesen Umständen die Kraft aufzubringen, dich zu wehren, zeugt für mich persönlich von großer Stärke!
    Weitere Mobbing- Erfahrungen, wie du sie dann in 2 anderen Betrieben erleben musstest, hätten mich mit Sicherheit aus den Socken gehauen.
    Ich finde es großartig, dass du deine Erfahrungen und deinen großen Wissensschatz hier einbringst, und ich weiß dies zu schätzen!

    Deine Erklärungen zum Thema Suspendierung waren wieder sehr informativ für mich. So weiß ich zumindest schon einmal, was es genau ist und worauf ich mich einstellen muss, falls es dazu kommen sollte.
    Mit deinen Anmerkungen hinsichtlich der Gedächtnisprotokolle hast du mir Mut machen können. Ich habe sie alle gesammelt und in einem Ordner abgeheftet (zusammen mit den Seiten aus dem Mobbingtagebuch und anderen Beweismitteln) ;)
    Ja, Erdenmensch. Diese Tretmühle werde ich so schnell es geht verlassen. Dein Beispiel bestätigt mich noch einmal in diesem Entschluss.
    Danke!!!

    Liebe Grüße,
    Birdy

    Hallo Green,
    endlich komme ich dazu, auch deine Fragen zu beantworten; im Moment ist mein Schreibtempo eher raupenartig ;)

    1. Weiß die Mitarbeitervertretung schon Bescheid und was sagt sie dazu?
    Ich habe mit einer Person aus der MAV gesprochen. Kurioserweise ist das genau die Person, die die Krankheitsvertretung für die Fachbereichsleitung hat. Das Gespräch kam zufällig telefonisch zu Stande. Dieser Mann rief eigentlich wegen einer anderen Angelegenheit in unserem Büro an, und mein Teamleiter war im Urlaub. Ich fragte den Mann (ich nenne ihn einfach mal X) wann ich denn mit dem angekündigten Schreiben rechnen könne.
    Er hatte nicht viel Zeit an diesem Tag, signalisierte mir jedoch, er habe von der Sache gehört, er wolle dies jedoch so nicht stehen lassen. X rief mich am Folgetag diesbezüglich noch einmal zurück. In dem Rahmen erklärte er mir, er müsse meinem Teamleiter zunächst einmal vertrauen und daher dieses Schreiben erstellen. Aus seiner Sicht sei das Ganze sehr unglücklich verlaufen, Vieles könne er auch nicht nachvollziehen. Er habe meinem Teamleiter angeboten, an einer Teamsitzung teilzunehmen, um mit mir im Anschluss über das Schreiben zu reden, bzw. es mir auszuhändigen. Auch wolle er sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie sich der Kontakt zwischen mir und dem Teamleiter gestalte, bzw. wie mein Kontakt zum Team sei. An dem besagten Tag war ich allerdings wegen einer Beerdigung nicht im Dienst. Mein Teamleiter habe ihm gesagt, es sei daher "nicht nötig" für X zu erscheinen.
    X erklärte, Coaching sei an sich eine gute Sache; er habe Interesse daran, mich als "Topp- Mitarbeiterin" zu behalten .Ich erwiderte, es sei mein Eindruck, dass es viele Missverständnisse geben würde aus meiner Sicht. Auch bat ich schon um ein Gespräch im Beisein der MAV.
    X klärte mich darüber auf, dies sei mein Recht. Er wisse allerdings nicht, ob er mich vertreten könne, da er sich durch die Vertretung gerade in einer Doppelrolle befindet.
    Danach war ich krank. Soweit ich weiß, ist die Fachbereichsleitung noch immer nicht gesund, sodass er weiterhin die Vertretung übernimmt. Doch ich werde mit ihm noch einmal Rücksprache halten, um zu klären, wer mich sinnigerweise vertreten kann, und um einen Termin für das Gespräch zu bitten (natürlich nach vorheriger Ankündigung beim Teamleiter zwecks Einhaltung der Dienstwege).

    2. Weiß der Chef von der Sache?
    Hm, ich weiß jetzt nicht, welchen Chef du meinst.
    Insgesamt sind es 3
    1. Mein Teamleiter (direkter Vorgesetzter)
    2. Die Fachbereichsleitung, die krank ist (lt. Aussagen des Teamleiters sieht sie die Angelegenheit so wie er)
    3. Der Direktor (auch er soll informiert sein laut Aussage des Teamleiters. Seine Aussage sei gewesen: "Coaching nach der NLP- Methode ist in unserem Dekanat unerwünscht!") Hinweis: Er hatte die Finanzierung der Grundausbildung, in der auch schon "gecoacht" werden darf, befürwortet.

    Und dann gibt es da noch X als Vertreter der Fachbereichsleitung (scheinbar kaum involviert in dem Thema, und an einer Lösung interessiert)/ gleichzeitig MAV...

    Ich hoffe, hier steigt noch irgendjemand durch. Das ist echt alles etwas komplziert... ;)

    Liebe Grüße,
    Birdy
    Geändert von Frankenfreund84 (29.01.2013 um 15:37 Uhr) Grund: Mehrfachposts

  14. #20
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Inhalte einer finanzierten Weiterbildung dürfen nicht angewendet werden

    Hallo Birdy. Du siehst mich geschockt und enttäuscht. Ich hatte bis jetzt nicht verstanden, für wen du arbeitest. Ich hatte mir von einem kirchlichen Träger eigentlich etwas mehr erhofft, nicht nur im Umgang mit den Patienten sondern auch mit den Mitarbeitern.
    Die Lage in der du bist ist ja eine zum Himmel stinkende Ungerechtigkeit - dir wird ja gradezu eingeredet, dass du gerade aufgrund deiner Extraausbildung weniger wert bist als voher. Dabei finde ich es zunächst einmal gar nicht schlimm, dass Menschen sich über Jahre hinweg vielleicht auch ändern, das ist ja eigentlich ganz normal. Dass man sich aber "den alten Menschen" zurück wünscht ist vielleicht so wenn jemand Alzheimer hat oder eine Bewusstseinsstörung, du jedoch hast eine Ausbildung gemacht (!). Ich hoffe, dass du diesem Betrieb bald den Rücken kehren kannst und eine Stelle findest, die dich idealerweise für deine Extraausbildung würdigt.
    Gehe ich Richtig in der Annahme, dass du im Pflegebereich arbeitest?

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