Weihnachtshektik wird zu viel
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Thema: Weihnachtshektik wird zu viel

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Weihnachtshektik wird zu viel

    Hallo
    Mir steht das Wasser langsam bis zum Kopf. Und ehrlich gesagt poste ich grade während der Arbeitszeit, nicht, weil es nicht genug zu tun gibt, sondern weil ich einfach nicht mehr weiß wo ich anfangen soll, es gibt viel zu viel zu tun.

    Es fing schon im Herbst an. Wir hatten kein Sommerloch oder sonstwas, sondern haben den ganzen Sommer durch geackert. Im Herbst haben wir dann gemerkt, dass es eigentlich zu viele Aufträge gibt als dass wir die alle in der Zeit abarbeiten können. Jetzt in der Vorweihnachtszeit geht es ab wie ein Schnitzel, wir können uns vor Arbeit eigentlich nicht mehr retten. Es ufert regelrecht aus und inzwischen haben wir schin Ausfallerscheinungen, zwei Kollegen sind genau jetzt krank (und im Gegensatz zu der Geschichte hier im Forum weiß ich, dass es echt Überarbeitung ist. Da kann man nichts machen momentan.

    Unser Chef, der ja wenigstens fleißig mitarbeitet und aushilft wo es geht, weigert sich mehr Leute einzustellen. Nicht einmal Aushilfen über die Weihnachtszeit (wobei alle wissen dass das nicht reichen würde, wir sind schon ausgebucht bis in den Frühling, inzwischen ist das unbestätigte Gerücht im Umlauf dass der Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr gestrichen wird. Das kann ja eigentlich nicht wahr sein.


    Jetzt habe ich gedacht ich schreib mir das mal von der Seele. Etwas besser geht es mir schon, aber ich fühle mich derartig überarbeitet, und ich bin nicht alleine. Irgendwie herrscht hier die Stimmung wie auf der Bounty vor der Meuterei.

    Was würdet denn ihr machen? Wie kann man sich in der Situation helfen? Eigentlich sollte es ja vor Weihnachten ruhiger zugehen, oder nicht?

  2. #2
    Status: keine Angabe Array Avatar von green
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Zitat Zitat von Einer Beitrag anzeigen
    Eigentlich sollte es ja vor Weihnachten ruhiger zugehen, oder nicht?
    Naja, ich denke es ist in vielen Firmen so, dass die Zeit vor Weihnachten nochmal sehr stressig wird, weil viele Dinge noch in dem aktuellen Jahr erledigt werden müssen usw. Bei uns ist es durchaus so, dass wir zur Zeit auch jede Menge zu tun haben - wobei es noch bei weitem nicht so extrem ist wie bei euch.

    Auch Krankheiten sind natürlich in dieser Jahreszeit/bei dem Wetter ziemlich normal. Und dementsprechend fallen immer mal Mitarbeiter aus und die anderen müssen deren Ausfall irgendwie auffangen.


    Wenn allerdings der Stress so ausartet, dass man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht, wo man anfangen soll und (vermutlich?!) auch eine Überstunde nach der anderen schrubben muss, dann sollte der Arbeitgeber da schon ein Einsehen haben und versuchen etwas an der Situation zu verbessern. Möglichkeit 1 wäre weniger Aufträge anzunehmen. Problem dabei ist, dass man evtl. Kunden verliert und das auch kurzfristig nichts bringt. Die angenommenen Aufträge kann man ja schlecht wieder absagen. Möglichkeit 2 ist, wie du ja selbst schon angesprochen hast, mehr Mitarbeiter einzustellen - ob nun Aushilfen oder Festangestellte sei mal dahin gestellt.

    Ich weiß ja nicht wie die Strukturen in deiner Firma so sind. Vielleicht habt ihr Meetings oder so, in denen du das mal ansprechen kannst. Oder eine Mitarbeitervertretung bzw. einen betriebsrat, der das mal mit dem Chef besprechen sollte. Das wäre so der Weg, den ich erstmal probieren würde.
    ... that divides me somewhere in my mind ...

  3. #3
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Wenn Ihr keine neuen Leute einstellen wollt / sollt / dürft, wäre vielleicht Unterstützung durch Leiharbeiter angebracht.
    Man kriegt recht schnell qualifiziertes Personal und hat keine Probleme es "loszuwerden" falls im neuen Jahr die Aufträge weniger werden.
    Sollte es bei der Arbeitslast bleiben, kann man sich immer noch überlegen einige von denen fest einzustellen. Man hat ja schon erfahren, wie die Leute arbeiten.
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  4. #4
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Danke euch beiden! Ich schau auch heute abend mal rein falls mehr Leute geschrieben habe (hoffe ich).

    Der Chef lenkt bei uns eigentlich relativ einsam und alleine, hat auch bisher einen guten Job gemacht und wirklich aggressiv die Firma vergrößert. Eigentlich ist das ja auch gut, dass wir wachsen, oder zumindest die Auftragslage. Aber Nicht auf Kosten der Mitarbeiter! Damit schneidet sich der Chef ja eigentlich ins eigene Fleisch, langfristig.

    Die Idee mit den Leiharbeitern ist eignetlich nicht schlecht. Freilich ich fände es besser wenn "richtige" Jobs her kämen und dauerhaft Entlastung brächten aber jetzt vor Weihnachten grade mit den Ausfällen wäre das schon eine Entlastung. Anlernen müsste man die zwar genauso, aber immerhin ein paar helfende Hände mehr.

  5. #5
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Hi Einer! Also wenn es mir erlaubt ist, ich denke dein großes Problem lautet kurz zusammengefasst: Wie sage ich einem Chef, dass es zu viel Arbeit für zu wenig Mitarbeiter gibt, ist das so richtig?

    Die Frage nach einer Vertretung der Arbeiterschaft fände ich hier auch wichtig, weil genau das ein gutes Organ wäre um dem Chef solche Probleme mitzuteilen. Alternativ könntest du auch versuchen die gesamte Belegschaft, nicht nur eine Person oder du und dein bester Kollege, zusammenzutrommeln und es dem Chef mitzuteilen.

  6. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von Tante Emma
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Es gibt Firmen die zur Hochsaison Leute vorübergehend einstellen, bezahlbar ist es doch, wenn das Geschäft so floriert? Es bringt doch keinem was, wenn Ihr alle an Heilig Abend platt unterm Weihnachtsbaum liegt. Ja, geht zum Chef, ich denke er wird sich das auch überlegen. Außerdem freuen sich Leute, die vor Weihnachten noch eine Kleinigkeit verdienen können. Es wäre dabei jedem geholfen.

  7. #7
    Status: Büroangestellter Array Avatar von zebrafink
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Naja das hat ja mit Weihnachtshektik schon nur noch bedignt zu tun. In diesem Fall will der Chef einfach Geld sparen in dem er die Leute schindet. Betriebsrat ist das Zauberwort. Die können ihm zwar nicht vorschreiben, was zu tun sei, aber der ist das richtige Organ, um mit dem Chef in solchen Fällen zu konferieren.

  8. #8
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Ja Weihnachtshektik trifft es vielleicht wirklich nicht so ganz. Also wie auch immer: Eine Arbeitsschaftvertretung haben wir, und zwar einen Betriebsrat. Bei uns sind das drei Kollegen, die ich sehr schätze, von denen ich aber nicht weiß, ob sie schon wirklich irgendwie mal in Erscheinung getreten sind.

    Mit welchem Argument wäre es denn am besten, dem Chef zu kommen? Also kann man sagen, dass man sich geschunden vorkommt und deswegen bitte für Entlastung gesorgt werden kann? Denn der Chef könnte ja einfach sagen: Naja nehmt euch mal ein Beispiel an mir, ich arbeite doch auch ohne mich zu beschweren.

  9. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Ich würde dem Betriebsrat, auch wenn sie bisher nicht in Erscheinung getreten sind, raten, geschlossen zum Chef zu gehen und um eine spezielle Unterredung zu bitten. Die kann ja auch, um Frieden zu stiften, nach der Arbeitszeit erfolgen. Dann sollte direkt die momentane Lage angsprochen werden, in dem man sagt: Herr XY sie haben ja sicher auch gemerkt, dass es momentan zu viel abzuarbeiten gibt. Die Angestellen haben deswegen darum gebeten, für Entlastung zu sorgen. Dies kann durch neue Angstellte oder Leiharbeiter erfolgen.

    Mit so einer Bitte ist man auf der sicheren Seite. Man fordert nicht irgendwelche unmöglichen Sachen sondern stellt vernünftige Anforderungen die allen helfen.

  10. #10
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    AW: Weihnachtshektik wird zu viel

    Zitat Zitat von Einer Beitrag anzeigen
    Eine Arbeitsschaftvertretung haben wir, und zwar einen Betriebsrat. Bei uns sind das drei Kollegen, die ich sehr schätze, von denen ich aber nicht weiß, ob sie schon wirklich irgendwie mal in Erscheinung getreten sind.
    Dass die bisher noch nie in Erscheinung getreten sind als Betriebsrat liegt vielleicht einfach daran, dass es dafür bisher keinen wirklichen Anlass gab. Einmal ist aber immer das erste Mal und es ist jetzt im Grunde ihr Job da als Betriebsrat in Aktion zu kommen. Die drei Kollegen werden doch sicherlich selbst in der Situation sein, dass sie vor Arbeit nicht mehr wissen wie und was, oder?

    Was das Argument angeht: Ich denke es wäre wenig sinnvoll sich vor den Chef zu stellen und das Jammern anzufangen, denn damit kommt ihr wahrscheinlich kein Stück weiter. Wichtig wäre es fakten auf den Tisch zu legen. Sowas wie zum Beispiel viele Überstunden, die ihr derzeit machen müsst, die Menge der Aufträge, die stetig mehr werden etc. Vielleicht muss dem Chef vor Augen geführt werden, dass das so dauerhaft nicht weitergehen kann. Er wird im Moment noch sehen, dass es irgendwie geht und denkt wahrscheinlich deshalb, dass er (noch) nicht handeln muss.

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