Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb
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Thema: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

  1. #1
    Status: zwischen den Stühlen Array
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    Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Wir sind ein kleiner Familienbetrieb und haben u.a. einen Imbiß. Den betreiben wir mit einer Festangestellten, mir und 3-4 Aushilfen. Nun ist seit Sept./Okt. die Festangestellte erkrankt. Sie hat wohl was mit der Schulter (letztens meinte sie zu mir evtl. Bandscheibenvorfall - weil jetzt auch ihr Rücken zwickt oder so, keine Ahnung). Sie wurde immer 14 Tage krankgeschrieben, bzw. einmal eine Woche und wenn die Krankschreibung auslief kam (immer sehr spät) die Folgekrankmeldung. Im Nov. war sie 14 Tage / 3 Wochen dann "gesundgeschrieben". Hat sich in der Zeit einmal heftig mit meinem Mann gestritten (bezügl. ihrer Arbeitseinstellung) drohte ihm sogar an gleich wieder nen Schein einzureichen - woraufhin er meinte dann könnte sie die Schlüssel (für den Betrieb) gleich unten liegen lassen. Hat dann auch gearbeitet - aber nach dem Motto "nur das Nötigste".
    Ende Nov. reichte sie mir dann morgens den nächsten Schein ein, wieder 14 Tage krank. An dem Morgen sprach ich sie auf div. Mängel an, die mir nach ihrer Schicht aufgefallen waren. Sie reagierte beleidigt und beschuldigte die Aushilfe, beim gehen fiel noch ein "ich weiß eh nicht ob ich wiederkomme". Konnte aber nur verdutzt reagieren, da Kd. im Laden waren.
    Lt. Krankenkasse war es eine Folgekrankschreibung - sie fällt nun also ins Krankengeld seit dem 25.11.. Krankgeschreiben war sie bis zum 10.12. - also gestern.
    Am 05.12. hab ich sie beim einkaufen getroffen und angesprochen ob sie denn schon absehen könnte ob ich nach dem 10.12. wieder mit ihr rechnen könnte. Antwort: "du brauchst doch gar nicht rechnen! Die Krankenkasse zahlt doch!" hab dann freudlich berichtigt, das ich meinte ob ich sie wieder einplanen könnte, worauf sie nur erklärte das sie jetzt erstmal in die Röhre käme und das wohl noch nichts werden würde. Sie wüsste auch noch nicht ... (ich mag mich täuschen, aber ich hatte so das Gefühl wie bei unserem Hund aus Kindheitstagen.... sie ging bevor ich sie ansprach recht normal und wie ich sie ansprach versteifte sie sofort die Schulter und machte auf leidend. Will nicht sagen das sie keine Schmerzen hat - aber es hatte schon was von "gerade jetzt wo wir drüber sprechen ist es besonders schlimm" )
    Mein Mann hat am 08.12. mit der Krankenkasse telefoniert und die Mitarbeiterin dort meinte wohl am Telefon "oh, Frau xy war gerade da und hat die Verlängerung eingereicht" durfte natürlich nicht sagen wie lange oder so. Nun war ich vorgestern Morgen im Laden, Vorgestern Abend im Laden, gestern Morgen im Laden - von Krankmeldung keine Spur - ebenso wie von Frau xy (wohnt übrigens über unserem Laden), ob sie gestern Abend im Laden abgegeben hat weiß ich nicht - letztes Mal erhielt ich wenigsten ne SMS diesmal auch nicht...
    Ich bin ehrlich gesagt sauer und ich kann es auch nicht mehr auffangen - wie gesagt wir sind ein kleiner Betrieb, die Aushilfskräfte kann ich ja nicht über Gebühr in Anspruch nehmen, haben in der Zeit GsD jetzt 2 neue dazugefunden, aber die restlichen Std. gleiche ich derzeit aus, da mein Mann im Hauptbetrieb voll ausgelastet ist. Sie hatte Ende Nov. sich noch über den Plan "moniert" und gefragt ob sie nicht ein WE frei haben könnte (wollte mit ihren Kindern ins Theater) hatte ihr daraufhin erklärt das wir es aus betriebl. Gründen kaum hinbekommen (stehen u.a. auf 2 Weihnachtsmärkten und haben gerade dieses WE div. Firmenfeiern) das ich sie unbedingt im Dez. brauchen würde ...
    Einer unserer derzeitigen Aushilfskräfte hätte sogar Interesse an der Stelle ...
    Wie sieht die Rechtslage aus? Wie zeitig hat sie mich zu informieren? Wie lange im Krankengeld muss ich sie "mitschleppen"?

  2. #2
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Hallo, schau dir das mal an: HENSCHE Arbeitsrecht: K

    Kann es sein, dass gerade der Punkt 2 wirklich bei euch zutrifft? Ich zitiere:
    Es muß fest*ste*hen, daß die zu er*war*ten*den Fehl*zei*ten des Ar*beit*neh*mers zu ei*ner er*heb*li*chen Be*ein*träch*ti*gung der be*trieb*li*chen oder wirt*schaft*li*chen In*ter*es*sen des Ar*beit*ge*bers führen. Ei*ne sol*che In*ter*es*sen*be*ein*träch*ti*gung liegt vor al*lem dann vor, wenn es auf*grund der Fehl*zei*ten des Ar*beit*neh*mers zu Störun*gen des Be*triebs*ab*laufs oder zu er*heb*li*chen Be*las*tun*gen des Ar*beit*ge*bers mit Lohn*fort*zah*lungs*kos*ten kommt.
    Ich würde ehrlich gesagt mal bei der Dame anklopfen bzw. vorstellig werden und fragen ob sie nicht selbst die Kündigung einreichen will. Ich schätze mal dann gäbe es aber weniger Geld vom Amt oder so, und deswegen bevorzugt sie "diese" Methode die euch als die bösen dastehen lässt.

    Ich bin ja fast so weit zu sagen das mal einem Anwalt zu schildern, aber warten wir mal ob andere hier im Forum noch Ideen haben.
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    (Oswald Neuberger)

  3. #3
    Status: keine Angabe Array Avatar von Eddard
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Vorneweg:
    Wenn ich erkennen würde dass ein/e Mitarbeiter/in eigentlich gerne weiterarbeiten würde, es aber einfach nicht geht, dann würde ich dir dazu nicht raten, da ich hier aber iwirklich eine gewisse "Arbeitseinstellung" erkenne, die nicht tragbar ist sage ich dir dies: Geht am besten gleich zum Anwalt, vorallem wenn ihr eine Rechtsberatungsversicherung o. ä. habt.

    Ich habe das Gefühl, sie will es wirklich "drauf ankommen lassen".
    Winter is coming.

  4. #4
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Das würde ich auch empfehlen auch wenn es offensichtlich ist dass Du das Recht hast nach diesen und vermutlich auch weiterbestehenden Krankheitsphasen zu kündigen. Ich habe das Gefühl dass sie genau weiß was sie macht und wird dann wohl ihrerseits einen Rechtsanwalt nehmen. Das kannst Du im Vorfeld schon mal regeln, wenn es dazu kommen sollte.

  5. #5
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Wenn sie einen Bandscheibenvorfall hat, dann kann sie demnächst mit Sicherheit nicht mehr mitarbeiten. Rede mal mit ihr, weil das ist so kein Zustand. Es wäre sogar fair und zu ihrem Vorteil wenn ihr Ihr kündigt, sie hätte dann Anspruch auf ALG, glaube ich zumindest? Aber das müsst Ihr unter Euch ausmachen. Ansonsten bleibt auch in meinen Augen nur der Gang zum Anwalt.

  6. #6
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Um da definitiv auf der sicheren Seite zu sein, würde ich auch zu einer richtigen Rechtsberatung raten. Nicht, dass man da irgendwas macht und dann noch eine Kündigungsschutzklage oder sowas der Art bekommt.

  7. #7
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Zitat Zitat von VanMo Beitrag anzeigen
    Um da definitiv auf der sicheren Seite zu sein, würde ich auch zu einer richtigen Rechtsberatung raten. Nicht, dass man da irgendwas macht und dann noch eine Kündigungsschutzklage oder sowas der Art bekommt.
    Ja, das wäre in letzter Konsequenz auch mein Vorschlag. Es soll hier ja schon verbindlich sein.
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  8. #8
    Status: keine Angabe Array Avatar von Eddard
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Muss man dafür aber die Mitarbeiterin nicht erstmal zum Amtsarzt schicken? Sonst gäbe es ja auch für den AG keine Gerechtigkeit in diesem Fall...
    Winter is coming.

  9. #9
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Zitat Zitat von VanMo Beitrag anzeigen
    Um da definitiv auf der sicheren Seite zu sein, würde ich auch zu einer richtigen Rechtsberatung raten. Nicht, dass man da irgendwas macht und dann noch eine Kündigungsschutzklage oder sowas der Art bekommt.
    Eine Kündigungsschutzklage wird sie höchstwahrscheinlich doch einreichen, das ist heutzutage gang und gäbe.

    Ich weiß nicht, welcher Kammer (IHK oder Handwerkskammer) ihr angeschlossen seid, aber ich würde mich auf jeden Fall an die wenden. Denn die Kammern haben meistens einen Referenten für Personal- und Rechtsfragen und die Beratung ist für Mitglieder meist kostenlos.
    Kündigen würde ich der Mitarbeiterin auf jeden Fall. Evtl. könnte sogar die Krankheit als Kündigungsgrund benannt werden. Das ist besonders dann richtig, wenn auf Grund ihrer Krankheit nicht damit zu rechnen ist (oder ihr nicht zugemutet werden kann) dass sie künftig ihre gewohnte Arbeit weiter macht.

  10. #10
    Status: keine Angabe Array Avatar von Eddard
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    AW: Mitarbeiterin lange krank - Kleinbetrieb

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Eine Kündigungsschutzklage wird sie höchstwahrscheinlich doch einreichen, das ist heutzutage gang und gäbe.

    Ich weiß nicht, welcher Kammer (IHK oder Handwerkskammer) ihr angeschlossen seid, aber ich würde mich auf jeden Fall an die wenden. Denn die Kammern haben meistens einen Referenten für Personal- und Rechtsfragen und die Beratung ist für Mitglieder meist kostenlos.
    Kündigen würde ich der Mitarbeiterin auf jeden Fall. Evtl. könnte sogar die Krankheit als Kündigungsgrund benannt werden. Das ist besonders dann richtig, wenn auf Grund ihrer Krankheit nicht damit zu rechnen ist (oder ihr nicht zugemutet werden kann) dass sie künftig ihre gewohnte Arbeit weiter macht.
    Eben. Man sollte nicht von der Warte kommen, dass die MA unbrauchbar wäre, sondern dass der Job zu viel des Guten für sie ist, vor allem auf der gesundheitlichen Seite.
    Winter is coming.

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