Mitarbeiter geht schwarzarbeiten - Seite 2
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Thema: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

  1. #11
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Hallo Gernot,
    dem Mitarbeiter musst du sogar kündigen, wenn du glaubwürdig bleiben willst.
    Aber du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass er gegen die Kündigung vorgehen wird. Denn gerade, weil er schon so lange bei euch ist (schon bei deinem Vater...) hätte er bei einer normalen (betriebsbedingten) Kündigung die Chance, eine satte Abfindung heraus zu holen.
    Bevor du zu einem Rechtsanwalt gehst solltest du dich bei deiner Handwerkskammer beraten lassen. Die IHK's und HWK's haben fast immer eine Rechtsabteilung und die Beratung ist für Kammermitglieder i.A. kostenlos. Und meistens können sie auch Anwälte empfehlen, die entsprechende Erfahrung haben.

    An deiner Stelle würde ich auch gleich mal Inventur machen um festzustellen, ob er sich bei Kleinmaterial (Nägel, Leim, Folien usw...) nicht sogar aus eurem Lager bedient hat. Und des Fahrtenbuch des Transporters würde ich auch mal kritisch auf "Stimmigkeit" überprüfen.
    Bei einem Prozess vor dem Arbeitsgericht musst du damit rechnen, dass dir deine bisherige Vertrauensseligkeit zum Nachteil wird. Denn wenn es so hingestellt werden kann, als hättest du solches in der Vergangenheit gewusst und stillschweigend geduldet, dann wird das nix mit der fristlosen Kündigung.

    Trotzdem sehe ich sehr gute Chancen für die fristlose Kündigung des Mannes. Er hat Schwarzarbeit gemacht, damit Steuern und Versicherungsbeiträge hinterzogen und muss daher mit einem weiteren Verfahren rechnen (ebenso die alte Dame), Auslöser wird das Finanzamt sein. Er hat euer Werkzeug und den Transporter dazu widerrechtlich benutzt, das ist mit Diebstahl zu vergleichen. Er hat dich als Arbeitgeber betrogen und dazu (falls er der Kundin gegenüber behauptet hat, er würde die Verlegung im Auftrag eurer Firma durchführen) den Ruf deines Unternehmens geschädigt. In diesem Fall hast du ihm gegenüber sogar ein Recht auf Schadenersatz. Ich würde an deiner Stelle wahrscheinlich sogar selbst bei der Polizei Anzeige gegen ihn erstatten - lass dich auch in dieser Richtung bei deiner HWK beraten.

    Allerdings ist wichtig: du darfst keine Zeit verlieren! Fristlose Kündigungen sollten immer unverzüglich nach Erkennen des Grundes erfolgen.

  2. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei bepe0905 für den nützlichen Beitrag:

    Gernot (29.06.2014), Physicus (30.06.2014)

  3. #12
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Das ist ziemlich starker Tobak. War es doch gut, mich hier erst mal zu informieren. So ganz auf der sicheren Seite bin ich also nicht. Ich werde das mal alles kontrollieren denn mein Vetrauen in ihn ist komplett weg, was sicher verständlich ist. Wer weiß ob er sich schon öfter vergriffen hat, dem gehe ich auf den Grund. Ich werde mich an die Kammer wenden, gleich schon morgen.

  4. #13
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Hallo Gernot,
    du solltest diese alte Dame (bzw. deren Kinder) informieren. Frage sie, wie der Mitarbeiter aufgetreten ist, ob er vorgab, im Auftrag des Unternehmens zu arbeiten oder ob er ihr gegenüber zugegeben hat, auf eigene Rechnung zu arbeiten. Und mach ihr klar, dass deine Firma mit der Arbeit nichts zu tun hat und dass diesem Mitarbeiter kündigen wirst.
    Wenn er so tat, als würde er im Auftrag deiner Firma arbeiten, dann ist das ganz klarer Betrug und du hast ein weiteres Druckmittel gegen ihn in der Hand. Falls nicht, dann ist es "nur" Schwarzarbeit, die du aber auch nicht dulden musst.

  5. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei bepe0905 für diesen nützlichen Beitrag:

    Gernot (29.06.2014)

  6. #14
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Den Rat nehme ich gerne an. Ein Gespräch mit ihren Kindern zu führen wäre wohl am sinnvollsten. Ich werde morgen erst einmal zur alten Dame fahren.

  7. #15
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Das sind schon gute Tipps... Mir tut die alte Dame jetzt leid. Wenn ihre Kinder die Geschäfte übernehmen sieht man schon, wie alt sie wirklich ist... Die hat es wohl nicht besser gewusst.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  8. #16
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Meine Oma ist auch schon ziemlich alt, Meine Eltern wollen sie demnächst zu sich nehmen, aber sie will einfach noch nicht. Auch wenn sie schon ziemlich vergesslich ist meint sie noch fit zu sein. Aber bei solchen Sachen regeln meine Eltern das selbst und direkt. Ich finde das schon Ausnutzen von Hilflosigkeit krass ausgedrückt. Ist das nicht auch strafbar?

  9. #17
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    ...dem Mitarbeiter musst du sogar kündigen, ...
    ... kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass er gegen die Kündigung vorgehen wird.... Handwerkskammer beraten lassen....

    ... mal Inventur machen um festzustellen, ob er sich bei Kleinmaterial (Nägel, Leim, Folien usw...) ....
    Bei einem Prozess ... musst du damit rechnen, dass dir deine bisherige Vertrauensseligkeit zum Nachteil wird.... hättest ... gewusst und stillschweigend geduldet,...

    ... Er hat Schwarzarbeit gemacht, ... und muss ... mit einem ... Verfahren rechnen (ebenso die alte Dame), ... Werkzeug und den Transporter dazu widerrechtlich benutzt, das ist mit Diebstahl zu vergleichen. Er hat dich als Arbeitgeber betrogen ::: Recht auf Schadenersatz. ... bei der Polizei Anzeige gegen ihn erstatten...
    Einige Dinge, siehst du zu dem bereits gesagten, völlig richtig. Jedoch eine "nur reine", isolierte, Schwarzarbeit eines Arbeitnehmers, berechtigt den Arbeitgeber nicht zu einer Kündigung. Die könnte ein Arbeitgeber jedoch in Fall zur Anzeige bringen!

    In diesem Fall hier, liegt jedoch wesentlich mehr vor, da schadet ein Umweg zur HWK zwar nicht und wenn deren Anwalt das Kündigungsschreiben verfassen würde, dann wäre es auch keiner.

    Jedoch sollte man die Sache nicht zu kompliziert machen. Wie beweist man Fehlmaterial bei einer Inventur, dass der Schwarzarbeiter der Dieb ist? Und eine potentielle Unterstellung vom Gericht, dass wegen der Nichtabstellung des Betriebstransporter im Betrieb, eine wissentliche Duldung von Schwarzarbeit resultiert und somit eine Mitschuld gegeben ist, Das ist eine bisschen sehr weit ausgeholt, finde ich. Das würde jeder gute Anwalt in der Luft zerbröseln.
    Wie ein Schadenersatz durchsetzbar wäre, ist gleichfalls fraglich. Wäre ggf. möglich, müsste jedoch glaubhaft nachgewiesen werden, das auch de facto Schaden entstanden ist.

    Und dann noch zur alten Dame, die hat als Auftragsnehmer überhaupt nichts straftrechtliches zu erwarten. Hat sie denn bewusst den Schwarzarbeiter als solchen für den Auftrag engagiert? Schwierig!

    Ansonsten liegt der relativ eindeutig, aber dazu wurde ja schon fast alles gesagt.

    Hierzu noch zu Ergänzung: Kündigung wegen Schwarzarbeit?


  10. #18
    Status: keine Angabe Array Avatar von Northern Lights
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Ganz schön kompliziert! Und obwohl es offensichtlich ist, dass der AG bisher nicht davon wusste dass er so eine "Made" in seinem Betrieb hat, auch noch vorsichtig sein muss um sich nicht selbst zu schaden, ist ein Unding. Im Nachhinein herauszufinden was bisher alles schon gelaufen ist dürfte fast unmöglich sein. Aber vielleicht fällt ihm die eine oder andere Begebenheit ein, dass in der Vergangenheit des Öfteren mal Aufträge zurück gezogen wurden?

    Die alte Dame hat mit Sicherheit gedacht dass der Schwarzarbeiter im Auftrag der Firma kam und mit der Steuer nicht wirklich verstanden.

  11. #19
    Status: Personalberater Array Avatar von bepe0905
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Und eine potentielle Unterstellung vom Gericht, dass wegen der Nichtabstellung des Betriebstransporter im Betrieb, eine wissentliche Duldung von Schwarzarbeit resultiert und somit eine Mitschuld gegeben ist, Das ist eine bisschen sehr weit ausgeholt, finde ich. Das würde jeder gute Anwalt in der Luft zerbröseln.
    Wie ein Schadenersatz durchsetzbar wäre, ist gleichfalls fraglich. Wäre ggf. möglich, müsste jedoch glaubhaft nachgewiesen werden, das auch de facto Schaden entstanden ist.

    Und dann noch zur alten Dame, die hat als Auftragsnehmer überhaupt nichts straftrechtliches zu erwarten. Hat sie denn bewusst den Schwarzarbeiter als solchen für den Auftrag engagiert? Schwierig!
    Hallo Prostan,
    du schreibst sehr richtig, dass DU das so findest. Und glaubst, jeder "gute Anwalt" würde diesen Vorwurf "in der Luft zerbröseln".
    Lass dir versichern: das ist leider nicht so!

    So passierte es einem mir persönlich sehr gut bekannten Bäcker, der mehrere Filialen hat.
    Er hatte einer Verkäuferin, die ihn um über 5000 Euro betrogen hatte, nach Aufdeckung des Betrugs fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht wandelte diese fristlose in eine fristgemäße Kündigung um und er musste ihr noch für die Kündigungszeit den vollen Lohn weiter zahlen.
    Begründung: er hatte nicht oft genug kontrolliert und damit den Betrug erst möglich gemacht.

    Ein zweiter Fall, der einige Jahre zurückliegt, im Lebensmittegroßhandel:
    Ein Verkaufsfahrer, der die Kunden (Gaststätten, Kioske, Hotels) belieferte, hatte die Kunden betrogen. Das konnte geschehen, weil er (wie es in manchen Branchen auch heute noch üblich ist), gleich beim Kunden in bar kassierte.
    Auch ihm wurde nach Bekanntwerden des Betrugs fristlos gekündigt. Das Gericht wandelte auch hier die fristlose in eine fristgemäße Kündigung um und entscheid, dass der Arbeitgeber (und nicht der Verkaufsfahrer) für den Schaden bei den Kunden aufzukommen hatte.

    Es gibt die alte Erkenntnis:
    Vor Gott, auf hoher See und vor Gericht ist nichts unmöglich!

    Deshalb wäre es m.E. nützlich zu wissen, ob die alte Dame bewusst den Handwerker mit der Schwarzarbeít beauftragt hat (um Steuern zu sparen) und dabei wusste, dass der Auftrag nicht vom eigentlich beauftragten Unternehmen durchgeführt wurde - oder ob er ihr vorgemacht hat, als Mitarbeiter des Unternehmens zu handeln (evtl. zu einem besonders günstigen Angebot).

    Im ersten Fall hätte dann die alte Dame sehr wohl ein Problem - und zwar steuerrechtlicher Art. Und falls es wegen der Kündigung zum Prozess vor dem Arbeitsgericht kommt, dann wird das Gericht diesen auf jeden Fall Hinweis aufnehmen und an das Finanzamt weiterleiten (die sind bei Schwarzarbeit inzwischen sehr pingelig und das geht alles auf dem Dienstweg an die zuständige Stelle weiter). Die alte Dame wird eine Anfrage des Finanzamtes bekommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wahrscheinlich wird es wegen Geringfügigkeit und ihres Alters allerdings nicht zu einem Verfahren kommen, sondern gegen ein Bußgeld eingestellt.

    Im zweiten Fall wäre es seitens des Handwerkers Betrug an der Kundin und zumindest ein arbeitsrechtliches Vergehen (Ausnutzung einer Vertrauensposition) seinem Arbeitgeber gegenüber.

    Und deshalb müsste Gernot meiner Meinung nach auch die Auftraggeberin informieren. Stell dir vor, der Handwerker hat Pfusch gemacht und die Dame fordert Nachbesserung oder Schadenersatz vom Unternehmen. Deshalb muss sie darüber informiert werden, dass der Handwerker auf eigene Rechnung gehandelt hat.

    Man könnte auch über Alternativen nachdenken:
    Gernot nimmt sich den Mitarbeiter "zur Brust". Dieser soll seine Einnahmen aus diesem Auftrag an das Unternehmen abtreten und er erhält dafür im Gegenzug die Chance, selbst zu kündigen bzw. er erhält eine "wohlwollende" fristgemäße Kündigung. Und der Auftrag läuft ordnungsgemäß über die Bücher der Firma. Damit könnten sich alle Seiten einigen Ärger ersparen.
    Mal sehen, was die Kammer dazu meint.....
    Geändert von bepe0905 (30.06.2014 um 15:10 Uhr)

  12. #20
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Mitarbeiter geht schwarzarbeiten

    Zitat Zitat von bepe0905 Beitrag anzeigen
    Hallo Prostan,
    du schreibst sehr richtig, dass DU das so findest. Und glaubst, jeder "gute Anwalt" würde diesen Vorwurf "in der Luft zerbröseln".
    Lass dir versichern: das ist leider nicht so!

    Es gibt die alte Erkenntnis:
    Vor Gott, auf hoher See und vor Gericht ist nichts unmöglich!
    ...
    Man könnte auch über Alternativen nachdenken:
    ...die Chance, selbst zu kündigen bzw. er erhält eine "wohlwollende" fristgemäße Kündigung. Und der Auftrag läuft ordnungsgemäß über die Bücher der Firma. ....
    Dazu bepe, kann ich nur sagen, "Es gibt alles, da stimme ich zu, nichts was gegeben sein kann, auch möglich ist!" Man sollte nur nach Chancen dazu reduzieren. Es gab schon Fälle, da wurde Kassierer wegen 1,50€ Unterschlagung fristlos gekündigt. Dass bei Diebstahl von 5000€ nur eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt ist, dafür fehlt hier, für eine Aussage, grundsätzliche Hindergrundinformationen.
    .
    So kenne ich z.B. Fälle, die hätte ich verlieren müssen und habe klar gewonnen, gleichfalls welche, die hätte ich totsicher gewinnen müssen, leider durch eine "Nülpe" verloren.
    .
    Inwiefern die Dame als Auftragnehmerin, wenn sie von realer Schwarzarbeit gewußt hätte, steuerrechttlich belangt werden könnte, ist mir fremd. (Ist sie Selbstständig und fordert Vorsteuer zurück?)
    Sie müsste, bei gutem Wissen, ggf. mit einem Bußgeld rechnen, bräuchte evtl. den rechtlich nicht zustande gekommen Vertrag nicht begleichen und hat auch keinen Anspruch auf Kulanz/Nachbesserung. So der Normalfall.

    Und wenn der MA zudem noch im Namen der Firma den Auftrag durchgeführt hat, dann sprengt das, mit allen Konsequenzen, den Boden vom Faß. Da kann ich mich nur wiederholen, dass wäre ein Festessen für einen, nicht einmal sehr, guten Anwalt.

    Somit würde ich mich an Gernot's Stelle, auf Nichts mehr einlassen!

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