Abmahnung
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Thema: Abmahnung

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Abmahnung

    Hallo, ich brauche um ihre Hilfe. Mein Mitarbeiter hat gestern auf sein Arbeitsplatz getrunken, so voll dass auf seine Füße nicht stehen kann. Ich habe ihm eine Abmahnung geschrieben und per Post geschickt. Heute er ist zur Arbeit nicht angekommen (hat er nicht gemeldet, nicht krank geschrieben), ich gehe davon aus, dass macht er Party weiter.
    Er ist seit 7 Monaten bei der Firma. Kann ich ihm nach Abmahnung sofort kündigen oder soll ich noch paar TAge abwarten.
    Ich werde dankbar auf ihre Hilfe..

  2. #2
    Administrator Gigajob Mitarbeiter Array Avatar von lookalike
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    AW: Abmahnung

    Hallo nick77, willkommen im Forum!

    Ich habe dein Thema mal in den Arbeitgeberbereich unter Mitarbeiter verschoben. Da passt es deutlich besser rein als ins Sonstiges-Forum und wird auch besser von den Usern gefunden.

    lookalike
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  3. #3
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    AW: Abmahnung

    Grundsätzlich kann man nach einer Abmahnung kündigen, natürlich, allerdings nur, wenn die Kündigung dann wegen dem gleichen Pflichtverstoß ausgesprochen wird. Hier ist das Problem, dass zwei unterschiedliche Pflichtverstöße vorliegen, einmal das Trinken und einmal das unentschuldigte Nichterscheinen. Ich bin kein Experte was Abmahnungen angeht, aber in meinen Augen müsstest du diesen zweiten Pflichtverstoß zuerst ebenfalls abmahnen.

  4. #4
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Abmahnung

    Das ist schon mal schlimm dass er am Arbeitsplatz Alkohol trinkt. Ist das schon öfter vorgekommen? Wenn er sich nach dem zweiten Verstoß und erneuten Abmahnung wieder einen Fehltritt erlaubt, kündige ihm fristlos. Ich bin auch kein Experte aber ich bin mir eigentlich sicher dass es rechtlich korrekt ist.

  5. #5
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Abmahnung

    Was seid ihr für eine Firma? Eine Brauerei, Spirituosenhandel, Gastronomiebetrieb? Bei diesen kann ich es wenigstens noch halbwegs nachempfinden, auch wenn ich es sicher nicht richtig finde.


    Mahne sofort das Fernbleiben ab, und rufe bei dem Mitarbeiter an. Vielleicht ist etwas passiert - Verletzung, Erkrankung - und du willst ja nicht, dass es heißt du mahnst jemanden ab weil er krank ist.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  6. #6
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Abmahnung

    Wenn er am Arbeitsplatz trinkt, muss er zu allererst einmal MÜNDLICH ermahnt werden. Im Wiederholungsfall kann dann die Abmahnung folgen.(so war es jedenfalls bei mir mal) Erst nach der zweiten Abmahnung kann die Kündigung erfolgen. Ist es nachzuweisen, dass er in Folge des Alkoholmißbrauchs unentschuldigt nicht zur Arbeit erscheint kann das auch zu einer Abmahnung führen. Das wird etwas schwierig. Normalerweise sollte er drei Tage Zeit haben, eine Krankmeldung vom Arzt vorzulegen. Erst wenn das nicht erfolgt kann abgemahnt werden. @Erdenmensch, verbessere mich, wenn ich was falsches schreibe.

    Außerdem hat der Arbeitgeber eine gewisse Fürsorgepflicht. Es könnte die Möglichkeit bestehen, dass der Kollege ein Alkoholproblem hat, was diese Angelegenheit durchaus nicht einfacher macht.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  7. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Abmahnung

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    Wenn er am Arbeitsplatz trinkt, muss er zu allererst einmal MÜNDLICH ermahnt werden. Im Wiederholungsfall kann dann die Abmahnung folgen.(so war es jedenfalls bei mir mal) Erst nach der zweiten Abmahnung kann die Kündigung erfolgen.
    Das stimmt so meiner Meinung nach nicht, jedenfalls nicht generell. Je nach den vertraglichen Regelungen und Job ist beim Thema Trinken am Arbeitsplatz teilweise sogar eine sofortige außerordentliche Kündigung möglich. Ansonsten kann man bei diesem Verstoß aber sofort abmahnen. Eine Abmahnung kann immer schriftlich oder mündlich erfolgen, wobei schriftlich letztlich immer sicherer ist.

    Und es ist auch generell ein Gerücht, dass mehrfach abgemahnt werden muss, bevor man eine Kündigung aussprechen darf. Das geht bereits nach der ersten Abmahnung, allerdings muss die Kündigung dann wie Porseidon bereits geschrieben hat aus dem gleichen Grund erfolgen. Wenn es um zwei unterschiedliche Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers geht muss erneut abgemahnt werden. Das solltest du also tatsächlich wieder tun.

  8. #8
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Abmahnung

    Sie haben Recht. Wir sind nicht Tiere, wir sind Menschen. Ich habe ihm angerufen, er ist voll besoffen. Ich warte bis morgen, wenn er nicht kommt, dann schicke ich noch eine Abmahnung wegen unentschuldigte Nichterscheinen.

    Muss ich noch bei der Sozialversicherung melden?

  9. #9
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Abmahnung

    Würde ich schon. Im schlimmsten Fall sagen die "interessiert uns nicht".

    Ich weiß aber nicht ob du ihm einfach kündigen kannst. Rede mal mit ihm und frag was da los ist/war. So ein Verhalten ist ja untragbar.
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  10. #10
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Abmahnung

    Zitat Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
    ..... der Arbeitgeber eine gewisse Fürsorgepflicht.
    ..könnte die Möglichkeit bestehen, dass .er .ein Alkoholproblem hat, was diese Angelegenheit durchaus nicht einfacher macht.
    Zitat Zitat von Physicus Beitrag anzeigen
    ..Ich weiß aber nicht ob du ihm einfach kündigen kannst. ... So ein Verhalten ist ja untragbar.
    Klar Sn00py hat ein Arbeitgeber eine Fürsogepflicht, welche z.T. jedoch nicht gesetzlich geregelt ist. Dies bezieht sich z.B. jedoch nur auf Persönlichkeitsschutzrechte, Sicherheitsschutzmaßnahme, Gleichbehandlung (vor allem, aber auch hier), usw., -er bekommt keine Extrawurst-
    Dies betriftt weiter auch Abmahnungen, denn diese müssen korrekt formuliert sein! Ganz gewiß, muß ein Arbeitgeber keine Suipernanny spielen und stets und ständig dem Arbeitnehmer auf seine arbeitsvertragrechtlichen Pflichten hinweisen, die er, wie jeder andere, zu erfüllen hat. Dafür gibt es ja die Abmahnung.

    D. h. natürlich, dass ein Arbeitgeber nicht so einfach kündigen kann. In der Fürsorgepflicht des AG, weist er korrekt, mit Datum/Uhrzeit,... auf die Verfehlung hin, mit der Maßnahme, dass im Wiederholungsfall eine fristlose Kündigung ansteht. Somit ist die Fürsorgepflicht für den AG erfüllt und beim gleichen Vergehen, die fristlose Kündigung fällig.

    Wenn die Abmahung nicht persönlich übergeben bzw. der Empfang unterschrieben wird, gibt es auch keine Probleme per Einschreiben mit Rückschein und der Fall ist bald erledigt.

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