Nach der Privatinsolvenz gründen? - Seite 3
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Thema: Nach der Privatinsolvenz gründen?

  1. #21
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    AW: Nach der Privatinsolvenz gründen?

    Hahaha Darky, danke für den Beitrag, das ist ja der Hammer.

    Wieso sollte man den Gesellschafter wechseln?

  2. #22
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Nach der Privatinsolvenz gründen?

    Zitat Zitat von Louis Beitrag anzeigen
    Bei einer Privatinsolvenz sieht es also ganz anders aus als wenn es eine Firmenpleite wäre. Da braucht man nicht mal ein "Hintertürchen" und kann ganz legal und offiziell gründen.
    Jetzt wird hier so einiges vermischt, was die These vom Halbwissen und den damit verbunden Halbwahrheiten bestärkt. Leider!Deshalb einmal und z.T. nochmal, die Einzelheiten:
    • "Nach der Insolvenz"-phase und der WVP mit anschließender RSB, darf der Insolvenznehmer, wenn gegeben, wieder alles gründen.
    • Er darf in dieser Phase nichts eigenständig ohne IV durchführen.
    • Macht er in dieser IP falsche Angaben oder gibt einen falschen EV an, kann Strafe drohen. In jedem Fall eine RSB Versagung.
      (Die Abgabe einer falschen oder unvollständigen eidesstaatlichen Versicherung ist nach § 156 StGB ein Straftatbestand und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.)
    • Stimmt der TH einer Selbstständigkeit zu, was fraglich ist, müssten die Verbindlichkeiten nach IV gerichtlichen Verbindlichkeitsplan zumindest gegeben sein. Bei einem Null-Plan sehe ich mehr als nur wenig Chancen.
    • Sollte der TH einer Selbstständig unter den besten Voraussetzungen zustimmen, könnte er die Hand darauf halten oder auch eigenverantwortlich freigeben.
    • Mit Sicherheit wird der TH keiner Gründung einer Kapitalgesellschaft zustimmen, wo vom Gewinn jährlich das Haftungsvermögen angespart werden kann/muß und die Gläubiger leer ausgehen.
    • Der Insolvenznehmer verliert nicht automatisch seine RSB, nur weil er neue Schulden macht. Unter Umständen kann jedoch einer der Gläubiger die RSB Versagung beantragen.
    • Eine entstandene Neuverschuldung, ist auch nicht mehr Bestandteil der bei IV Antrag maßgeblichen Insolvenztabelle nach welcher der TH die eingetragenen Gläubiger bedient. Diese Schulden müssen aus dem pfändungsfreien Einkommen bedient werden, sonst...
    • Zu beachten ist hier weiter, dass Gläubiger aus der Tabelle vom ihm nicht bedient werden dürfen, dies darf nur der TH.

    So, dies reicht erst einmal, was die Verbraucherinsolvenz betrifft. Bei einer Regelinsolvenz gelten diese Gegebenheit auch und natürlich zudem noch viel schärfere was Selbstständigkeit betrifft.

    Dies schließt nur den stinknormale aufrichtig basierten Inso-fall ein!
    Geändert von -a bacus (28.07.2015 um 12:40 Uhr)

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei -a bacus für diesen nützlichen Beitrag:

    joke (29.07.2015)

  4. #23
    Status: . . . . . . Array Avatar von -a bacus
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    AW: Nach der Privatinsolvenz gründen?

    Zitat Zitat von joke Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man den Gesellschafter wechseln?
    Vielleicht noch als Info zu deiner Frage: Sollte eine Regelinsolvenz vorliegen, dann darf der Insolventnehmer ca. 5 Jahre keine geschäftsführende Tätigkeit ausüben.

    Bei einer UG ist es jedoch so, dass diese nur aus einem Gesellschafter bestehen braucht. Wie man sich da selber austauscht, kann wohl nur Darky beantworten.

  5. #24
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Nach der Privatinsolvenz gründen?

    Schwarz auf weiß, mit Hervorhebungen. Danke dafür.


    Nimmst du denn aber überhaupt Bezug auf das, was Darky schrieb?

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