Umgang mit Kritik
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Thema: Umgang mit Kritik

  1. #1
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    Umgang mit Kritik

    Guten Tag,

    mich interessiert wie ihr mit Kritik an euch als Arbeitgeber umgeht, beispielsweise von euren Mitarbeitern.

    Vielleicht kommt euch die Frage jetzt etwas seltsam vor. Es ist so, dass ich vor kurzem eine recht heftige Kritik einstecken musste und merke, dass es mir schwer fällt damit umzugehen. Ich bin momentan etwas verunsichert und dachte es sei eine gute Idee mich deshalb einmal mit anderen Arbeitgebern darüber auszutauschen.

    In erster Linie richtet sich die Frage natürlich an die Arbeitgeber unter euch, aber vielleicht gibt es auch Arbeitnehmer, die ihre Erfahrungen mit mir teilen wollen.

    Besten Dank.

  2. #2
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Umgang mit Kritik

    Hallo Mankind,
    Ich verstehe das sehr gut. Du bist der Chef und an deiner Autorität muss nicht gewackelt und gerüttelt werden, die muss erhalten bleiben. Punkt.
    Kritik wirst du auch aus den eigenen Reihen hin und wieder hören.- Hier muss man unterscheiden: Ist das Kritik an dir als Person, an dir als Arbeitgeber, oder an dir als Repräsentant der Firma?
    Wie macht ihr das, lässt du die Mitarbeiter evaluieren? Gehst du offen hin und fragst, was anders gemacht werden kann/sollte?
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  3. #3
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Umgang mit Kritik

    Zitat Zitat von Physicus Beitrag anzeigen
    ... Hier muss man unterscheiden: Ist das Kritik an dir als Person, an dir als Arbeitgeber, oder an dir als Repräsentant der Firma?...
    Also, nicht jede Kritik ist zulässig. Weiterhin setzt Kritik erst einmal Einsichtvermögen vorraus. Wenn Kritik, dann sachlich, nur i.S. des Unternehmens und natürlich konstruktiv.

    Sollte dann diese Kritik berechtigt sein, ist sie gut und angebracht. In jedem Fall sollte sie deine Authorität nie untergraben und zu endlosen Diskussionen führen. Wenn du unfehlbar bist, ist jede Kritik unangebracht.

    Solltest du je erwähnen müssen:"Ich bin der Chef und habe das Sagen!", läuft schon etwas schief!

  4. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Prostan für diesen nützlichen Beitrag:

    Physicus (09.07.2013)

  5. #4
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Umgang mit Kritik

    Kritik ist sicherlich nie wirklich angenehm, jeder möchte lieber gelobt werden als kritisiert. Auf der anderen Seite kann man aber durch Kritik auch weiter an sich arbeiten. Wichtig dabei ist, das finde ich auch, dass die Kritik sachlich ist, sachlich geäußert wird und im Falle eines Arbeitgebers eben an der Firma oder dem Arbeitgeber, nicht aber der privaten Person geübt wird.
    Wenn wir Mitarbeitergespräche haben und von meine Mitarbeitern Kritikpunkte geäußert werden, dann setze ich mich anschließend hin und denke in Ruhe darüber nach. Es gibt dann Fälle, bei denen ich die Kritik verstehe und auch Punkte finde, die geändert werden könnten. Es gibt aber natürlich auch die Situation, in der ich die Kritik trotz allem Nachdenken nicht gerechtfertigt finde oder in denen an der Situation einfach nichts zu ändern ist. Ich finde es wichtig darüber danna uch nochmal mit den Mitarbeitern zu sprechen.

  6. #5
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Umgang mit Kritik

    Ich stimme, wer hätte es für möglich gehalten, Prostan zu. Er hat insofern recht, als dass man nicht so tun sollte als sei man vollkommen. Abgesehen davon, dass man sich zum Deppen macht, ist das auch eine echte Anmaßung.

    Eines fiel mir dazu noch ein: Ich denke auch, dass ein Mitarbeiter mich nicht vor versammelter Mannschaft kritisieren muss. Das wollen die Mitarbeiter ja umgekehrt auch nicht unbedingt. Bei sowas kann man schon durchaus mal als chef in die Vollen greifen.
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    (Oswald Neuberger)

  7. #6
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    AW: Umgang mit Kritik

    Es kommt erstmal darauf an ob es konstruktive oder destruktive Kritik ist. Bei destruktiver Kritik würde ich einfach sagen, dass ich mich auf solche Diskussionen nicht einlasse, konstruktive Kritik hingegen finde ich sogar wichtig. Das muss ja nicht sofort heißen, dass man durch und durch seine Sache falsch macht, sondern nur, dass man sich in einigen Punkten noch verbessern kann. Nimm dir etwas Zeit darüber nachzudenken, aber lass dich nicht verunsichern, denn dadurch schwächst du deine Position als Arbeitgeber.

  8. #7
    Status: bald Selbstständig Array Avatar von Justin-time
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    AW: Umgang mit Kritik

    Hey mankind, was du in Zukunft machen kannst um sowas zu kanalisieren wäre vielleicht ein Evaluationsbogen. Auf die Weise kannst du Verbesserungsvorschläge bekommen ohne dass es garstig wird.

    Ich würde mich übrigens auch "freuen" wenn ich konstruktive Kritik aus den richtigen Kreisen höre, mit der ich meine ((hypothetische)) FIrma verbessern könnte.

  9. #8
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Umgang mit Kritik

    Ich schätze mal mankind hat viel zu arbeiten, sonst würden wir schon hören was Sache ist.

    Was ich wichtig finde ist dass solche Kritik nicht vor versammelter Mannschaft passiert. Das habe ich oben schon mal geschrieben und will es weil es mir soch wichtig ist hier nochmal rausstellen. Autoritätsverlust kann nicht sein!
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    (Oswald Neuberger)

  10. #9
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    AW: Umgang mit Kritik

    Ja, es kommt darauf an, wie die Kritik geäußert wird. Ich halte mich nicht für unfehlbar und im eigentlichem Sinne ist es mutig und wohl auch gut gemeint, wenn ein Mitarbeiter eine Schwachstelle feststellt, die er zu mir "an den Mann bringt". Deshalb bin ich dann nicht sauer, sondern überprüfe ob die Kritik auch angebracht war. Man sollte einen (gut gemeinten9 Hinweis eines Mitarbeiters nicht gleich als Kritik ansehen. Eine freche Äußerung vor versammelter Mannschaft wäre dagegen etwas ganz anderes. Diesen Mitarbeiter würde ich mir zu mir zitieren und Tacheles mit ihm reden.

  11. #10
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    AW: Umgang mit Kritik

    Guten Morgen,

    entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt wieder melde, ich habe die letzten Tage einfach keine Zeit gefunden. Erst einmal besten Dank für eure Antworten. Um eure Fragen zu beantworten: Die Kritik wurde an mir als Arbeitgeberin bzw. Chefin geübt und das auch ganz persönlich in einem vertraulichen Gespräch. In dem Fall war ein keine Evaluation, sondern ein Wunschgespräch eines Mitarbeiters. So gesehen liegt das Problem wirklich nicht darin, wie die Kritik geübt wurde, sondern nur darin, dass es mir schwer fällt damit umzugehen.

    Es war auch keineswegs so, dass die Kritik unsachlich war. Er hat ganz höflich mit mir gesprochen und mich auf das ein oder andere aufmerksam gemacht. Was ich allerings nicht weiß ist, ob auch andere Mitarbeiter diese Dinge so sehen. Allein deshalb fällt es mir schon schwer das zu bewerten und damit umzugehen. Ich kann nun aber doch auch nicht die anderen Mitarbeiter fragen, ob sie der Meinung sind, dass ich das und das schlecht mache, oder? Damit werte ich mich doch noch mehr ab als Chefin.

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