Freier Mitarbeiter: Freibetrag - Seite 3
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Thema: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

  1. #21
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Dann versuche ich dir das mal einfacher zu erklären, hoffentlich kannst du es so besser verstehen.

    Der Grundfreibetrag bezieht sich auf das tatsächlich erzielte Einkommen. Das heißt vom Einkommen (Umsatz) werden gewisse Dinge abgezogen und das Ergebnis ist das tatsächliche Einkommen. Wenn dieser Betrag unter der Grenze des Grundfreibetrags liegt müssen keine Steuern gezahlt werden.
    Krankenkassenbeiträge zählen als Sonderausgaben und werden vom Einkommen abgezogen.

    Beispiel mit völlig fiktiven Zahlen und sehr vereinfacht: Du verdienst als freier Mitarbeiter im Jahr 9300 Euro, zahlt 1300 Euro an KV- und PV-Beiträgen. Tatächliches Einkommen liegt bei 8000 Euro und du muss keine Steuern zahlen.

    Zum Nachlesen:
    Grundfreibetrag
    Sonderausgaben

  2. #22
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Jetzt weiß ich wo mein Denkfehler war - ich habe Umsatz und Einkommen verwechselt. Verzeihung, das ist mir ehrlich gesagt peinlich, grade weil oben schonmal geschrieben wurde, dass es da einen Unterschied gibt.
    Danke an euch alle nochmal für die Erklärungen.

  3. #23
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Zitat Zitat von Sturzflug Beitrag anzeigen
    Jetzt weiß ich wo mein Denkfehler war - ich habe Umsatz und Einkommen verwechselt.
    Ok, dann kann ich mich kurzfassen. und stelle hier nur die Tabelle, (die nur gültig sein kann wenn alles steuerrechtlich korrekt berückschtigt wurde)
    Umsatz
    Betriebsausgaben Sonderausgaben Gewinn Steuern
    8500 2750 4150 1600 0
    15000 2720 4150 8130 0
    31131 2720 4150 (min) 24252 4870
    48000 2720 5544 39736 7490
    58010 2720 8040(max) 47250 22930
    Jahresbezogen Datenrechnung
    Bedenke, das Betriebsausgaben und Sonderausgaben, wegen mangelnder Vollabzugsfähigkeit (20%,50%,70% usw). den Grundfreibetrag überschreiten lassen können. Auch ist Altersvorsorge im Gegensatz, zur Vorsogeaufwendugen, z.Zt. nur zu 76% abzugsfähig. Solche Kosten gibt es auch bei den BA.
    Und bedenke, ene KK mit Krankentagegeld ist kein Basisversorgung mehr, hier werden 4% des absetzbaren Beitrags abgezogen.

    Ich rate dir daher dringend einen Gang zum Steuerberater an .


    Klar, wie Bill erwähnt. ab Zeile 3 bist du Umsatzsteuerpflichtig. Dann müssen 19% MwSt abgeführt werden. Da in Zeile 1+2 keine MwSt enthalten sind, wurden in Zeile 3-5, diese schon berücksichtigt. Rechnungsgrundlage ist hier §18. EStG.


    Angaben/Rechnung wie immer ohne Gewähr. Jede hinzugefügte Info bzw. unterlassen Info kann die Angaben hinfällig werden lassen!

    Geändert von Prostan (25.11.2013 um 16:10 Uhr) Grund: Ergänzung

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    Sturzflug (26.11.2013)

  5. #24
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Grobe Übersicht

    du bist Unternehmer als Selbständiger (keine GewSt) keine UST?

    Betriebseinnahmen (deine Rechnungen)
    - Betriebsausgaben (alle Kosten, welche zur Erzielung der Einnahmen notwendig sind, inkl km, inkl AFA)
    = Einkünfte
    -Sonderausgaben
    - Vorsorge
    = zu versteuerndes Einkommen

  6. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Bill für diesen nützlichen Beitrag:

    Sturzflug (26.11.2013)

  7. #25
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    ....= zu versteuerndes Einkommen
    Was du aber erklären kannnt Bill. Ich bin bei meiner Berechnung laufenden Jahreskosten ausgegangen, Also, dass die KK-Beiträge abgezogen werden und daraus die Steuern ermittelt werden.
    That's right, aber wie man sieht, sind die Steuern im Nachhinein viel höher als die KK. Sie reduzieren erheblich den Gewinn, die KK-Beiträge werden jedoch auch vom Gewinn her ermittelt und würden über einen Gewinn von 24.252€ den KK-Beitrag reduzieren.

    Also Vorsteuer zahlen oder KK-Beiträge Jahresrückbezogen zahlen?

  8. #26
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    hm
    man darf das nicht vermischen
    1. Ermittlung des Gewinnes per GUV, EÜR, oder Bilanz
    hier ist dann alles erledigt.
    2. Erst in der persönlichen EST-Erklärung kann der "Unternehmer" seine Beiträge für KK usw einbringen.
    Das gilt, wenn es der Gesellschafter oder Einzelunternehmer ist.
    Bei KapGesellschaften oder größeren Personengesellschaften, kann man sich auch selber Anstellen und hat dann die SV-Kosten als BA

  9. #27
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    hm...man darf das nicht vermischen
    1. Ermittlung des Gewinnes per GUV, EÜR, oder Bilanz...hier ist dann alles erledigt.
    hm will die Sache nicht noch mehr komplizieren. Deshalb, da sich Sturzflug Gedanken um Steuerfreibetrag macht, dass er weder eine Personen- noch Kapitalgesellschaft ist und seine Einnahmen sich nicht in der Größe bewegen, das er weder eine doppelte Buchführung noch Bilanz oder GuV machen muß.

    Ich gehe davon aus, das er eine ganz simple EÜR macht.
    .
    Im ersten Jahr zahlt er noch keine Steuern da er unter 8130€ liegt, aber bereits 4150€ KK-Beitrag. Ein Kollege, auch f.MA, zahlt 2013 an KK-Beitrag 5540€ und dafür in 2014 für 2013 dafür 7500€ an Steuern, welche den Gewinn in 2013 um diesen Steuerbetrag für die KK-Berechnung reduzieren müßten.
    .
    Das was ich evtl. vermischt habe, wären die Jahr 2014/15, wegen akt. KK u. späteren Steuern. Aber wie macht es Sturzflug am Anfang ohne Steuer und später, also wenn er über den Grundfreibetrag kommt, mit Steuern?

    Ich hoffe, dass ich die entstandene Problematik klar rübergebracht habe.

  10. #28
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    hat ja niemand behauptet, das FMA das beste der Welt ist.
    Siehst ja selbst, der "AG" drückt sich nur um die SV-Beiträge.
    So etwas rechnet sich für den FMA fast nie und ist nur ein gefährlicher Schein. Erst ab bestimmten Summen ist das fein, zb für einen Rechtsanwalt ist das eine ganz andere Sache.

    Die eigenen SV-Beiträge bei Einzelunternehmer (FMA) sind NUR in der persönlichen Steuererklärung unter Vorsorge und Sonder ansetzbar.
    In der EÜR bzw. Gewinnermittlung, finden sie keine Berücksichtigung.


    KK-Beiträge werden vom Gewinn (EÜR) berechnet.
    Leider kann man keine Steuern und SV als BA geltend machen
    Geändert von Bill (25.11.2013 um 18:41 Uhr)

  11. #29
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    zahlt 2013 an KK-Beitrag 5540€ und dafür in 2014 für 2013 dafür 7500€ an Steuern,zahl

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen
    ...Die eigenen SV-Beiträge ... unter Vorsorge und Sonder ansetzbar
    ...in der EÜR bzw. Gewinnermittlung, finden sie keine Berücksichtigung.

    KK-Beiträge werden vom Gewinn (EÜR) berechnet.
    Leider kann man keine Steuern und SV als BA geltend machen
    Richtig Bill hier gibst du genau das wieder, was ich zuvor beschrieben habe und bei meiner Tabelle für Sturzflug in den ersten Jahren zum Kostenproblem werden kann.

    2013
    Klar ist: den Gewinn ermittelt Sturzflug aus der EUR im 1. Jahr. 8100€ ---> keine Steuern.
    In Anlage S trägt er seine konstaten (bis 24252€) gezahlten 4140€ SV-Beiträge ein

    2014
    genauso.

    2015
    Es kommen MwSt hinzu die er in der EÜR berücksichtigt ist aber noch nicht über 24252€
    Nun zahlt er aber schon Steuern, da über den Freibetrag.
    In Anlage S wieder die konst. 4150€

    2016
    kommt mein Post-Bsp.
    zahlt 2013 an KK-Beitrag 5540€ und dafür in 2014 für 2013 dafür 7500€ an Steuern
    D.h. EstE-Vorgang wie zuvor. er hat aber, da die 7500€ Steuern Nachzahlung, den Gewinn reduziert, trotzdem für diese Jahr akt. die kompl. SV-Beiträge bezahlt. Sogar für die Steuern.

    Deshalb heißt es, die Steuererklärung so früh wie möglich machen, damit hierfür keine SV-Beiträge gezahlt werden.

    Bei Sturzflug ist das am Anfang nicht möglich, Sieh dir nochmal meine Tabelle an. Ich hoffe jetzt wird es klar, was ich meine.
    Geändert von Prostan (25.11.2013 um 19:52 Uhr)

  12. #30
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    AW: Freier Mitarbeiter: Freibetrag

    hm nee ehrlich stehe auf dem Schlauch

    Sonderausgaben reduzieren nicht den Gewinn in form von BA.
    Sonderausgaben finden nicht in Anlage S statt

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