Freundschaftsdienst versteuern?
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Thema: Freundschaftsdienst versteuern?

  1. #1
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    Freundschaftsdienst versteuern?

    Hallo zusammen,

    ich bin Kleinunternehmerin und bin immer sehr genau, was meine Steuererklärung angeht. Jetzt bin ich aber unsicher, ob ich wirklich alles angeben muss.

    Seit ein paar Monaten übernehme ich für einen Bekannten einen kleinen Freundschaftsdienst. Er ist viel in ganz Deutschland unterwegs und ich aktualisiere für ihn täglich (ca. 3 Minuten) seine Online-Anzeige. Als Gegenleistung, sozusagen, bekomme ich im Monat 20 Euro von ihm überwiesen. Er wohnt auch ziemlich weit weg und kann es mir deshalb nicht so einfach in die Hand drücken .

    Wie ist das nun, muss ich das in der Steuererklärung nächstes Jahr angeben? Es sind ja keine Einkünfte die mit meinem Kleingewerbe zu tun haben. Wenn ich es nicht angebe, wäre das Steuerhinterziehung? Er lässt es auch nicht "über seine Bücher laufen", also er zahlt es aus seiner privaten Tasche.

    Kennt sich da jemand von Euch aus?

  2. #2
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Wenn Dein Bekannter Deinen Freundschaftsdienst, bzw. die 20 Euro mtl. nicht absetzt, brauchst Du sie auch nicht angeben, von meiner Sicht aus. Wenn er Dir das Geld bar geben würde, wäre es wohl einfacher. Aaaber ich bin kein Fachmann was Steuern betrifft und falls ich falsch liege, lasse ich mich gerne belehren

  3. #3
    Status: Elektroklempner Array Avatar von sn00py603
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    20 €uronen im Monat, macht 240 €uronen im Jahr. Bis 610 €uronen im Jahr kann man nebenbei machen, ohne diese versteuern zu müssen. Ich bin auch kein Steuerfuzzi, aber diese Auskunft habe ich von meiner Steuertante bekommen.
    Wer glaubt, das ein Bauleiter einen Bau leitet,
    der glaubt auch, das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  4. #4
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Zitat Zitat von Karo Beitrag anzeigen
    ...ich bin Kleinunternehmerin .. Seit .. Monaten übernehme ich .. einen Freundschaftsdienst.., bekomme .im Monat 20 Euro von ihm überwiesen..

    Wie ist das nun, muss ich das in der Steuererklärung nächstes Jahr angeben? ..sind .keine Einkünfte die mit meinem Kleingewerbe zu tun haben. Wenn ich es nicht angebe, wäre das Steuerhinterziehung?
    Also Karo, die Steuerfrage ist nicht ganz so einfach, da das Einkommen von diversen Dingen abhängt, wie Regelmäßigkeit, Einkommenshöhe...
    Da ich kein Steuerexperte bin, antworte ich einmal mit meinem Basiswissen.
    A) Da die 20€ regelmäßig auf dein Geschäftskonto überwiesen werden, ist der Fall wohl eindeutig als Einnahme, i.R. deiner Selbstständigkeit, zu sehen und somit steuerpflichtig.
    B) Es könnten noch zig andere Möglichkeiten zw. Dir und deinem Freund geregelt sein. z.B. Das Geld geht auf dein Privatkonto ein und dein Bekannter/Freund bezahlt dich i.R. Minijobregelung. Dann wärest du mit 240€/Jahr ganz aussen vor.

  5. #5
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Zitat Zitat von Prostan Beitrag anzeigen
    Also Karo, die Steuerfrage ist nicht ganz so einfach, da das Einkommen von diversen Dingen abhängt, wie Regelmäßigkeit, Einkommenshöhe...
    Da ich kein Steuerexperte bin, antworte ich einmal mit meinem Basiswissen.
    B) Es könnten noch zig andere Möglichkeiten zw. Dir und deinem Freund geregelt sein. z.B. Das Geld geht auf dein Privatkonto ein und dein Bekannter/Freund bezahlt dich i.R. Minijobregelung. Dann wärest du mit 240€/Jahr ganz aussen vor.

    Minijob= Beschäftigung die mit den allgemeingültigen Regeln dazu angemeldet werden muss.

    Besser
    du bist Unternehmer= Rechnung über diese Leistung stellen, als Unternehmer= bei dem Empfänger Betriebsausgabe, bei dir Betriebseinnahme
    das scheint mir der einfachste weg zu sein

    Auch geht: bei ihm Privatausgabe, bei dir Betriebseinnahme (Wenn du eine Rechnung schreibst)
    ansonsten: wenn es bei ihm nicht über die Bücher geht, bei ihm privat, bei dir privat (dann das sollte das aber bei deinem Kontoauszug so erkennbar sein)
    aber oben genanntes scheint mir für alle seiten am besten zu sein
    Geändert von Bill (15.07.2013 um 01:34 Uhr)

  6. #6
    Status: keine Angabe Array Avatar von Even Flow
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Ginge es auch, dass er dir das Geld einmal im Jahr wenn ihr euch trefft oder so bar bezahlt?

  7. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Ich würde auch sagen, entweder beide als Unternehmer als Betriebsausgabe und Betriebseinnahme buchen oder dann beide privat, dann könnt ihr das ja auch statt über das Geschäftskonto einfach über eure Privatkontan laufen lassen.

  8. #8
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Danke erstmal für Eure Erklärungen und Antworten. Es läuft leider über mein Geschäftskonto, ein anderes habe ich nicht. Aber einmal im Jahr treffen, das wäre machbar und eine gute Idee. Mit der Minijobregelung wäre es etwas schwierig, denn ich arbeite ja nicht wirklich für ihn, tu ihm eben nur den Gefallen, weil er es nicht selbst machen kann. Allerdings schreibt er immer auf die Überweisung in die Betreffzeile: von und seinen Spitznamen. Also von Olli.

  9. #9
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Ja wie du hast kein privates Konto? Wie regelst du denn deine privaten Finanzen? Alles über das Geschäftskonto???

  10. #10
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    AW: Freundschaftsdienst versteuern?

    Ja, es läuft alles über mein Geschäftskonto. Nur, jetzt bin ich etwas verwirrt, ist das nicht korrekt? Wenn ich mir etwas kaufe, Internet oder mit Kartenzahlung mache ich es doch auch über mein Konto. Bisher gab es da keine Probleme. Muss man zusätzlich ein privates Konto haben?

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