Familienversichert als Kleinunternehmerin
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Thema: Familienversichert als Kleinunternehmerin

  1. #1
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    Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Guten Morgen an alle,

    ich bin zur Zeit Hausfrau und Mutter und habe mir jetzt überlegt mit nebenher eine Selbständigkeit aufzubauen. Erstmal soll das wirklich nur etwas kleines sein, dass ich nebenher mache. Dazu würde ich gerne wissen ob ich als Kleinunternehmerin vielleicht weiterhin über meinen Mann familienversichert bleiben kann. Würde das gehen?

    Danke schon jetzt für eure Hilfe.

  2. #2
    Status: Restaurantbesitzerin Array Avatar von Rania
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Hallo Gab77, ruf doch einfach mal bei deiner Krankenkasse an.
    Dat Wasser vun Kölle es jot...

  3. #3
    Status: keine Angabe Array
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Soviel ich weiß, gehen die Krankenkassen von dem monatlichen Einkommen aus. Da gibt es auch Ober- und Untergrenzen und so sind auch die Beiträge entsprechend. Welche Einkommensgrenze bei Deiner Versicherung gesetzt ist, kannst Du von der Krankenkasse erfahren. Wenn es nur etwas kleines sein soll, dann wäre es vielleicht möglich dass Du familienversichert bleibst. Ich würde auch sagen, ruf einfach mal bei der Kasse an, da bekommst Du genaue Auskunft.

  4. #4
    Status: Arbeitnehmer Array
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Der Jahresbruttoumsatz eines Kleinunternehmers liegt bei unter 17.500 Euro und darf im laufenden Jahr 50.000 Euro nicht überschreiten.


    Als Kleinunternehmer hast du grundsätzlich die Wahl. Es gibt zwei Möglichkeiten der Krankenversicherung. Die Möglichkeit ist, sich freiwillig, gesetzlich zu versichern, die andere Möglichkeit ist, sich privat abzusichern.

    Wenn du Familie hast, wird die gesetzliche Krankenversicherung voraussichtlich wesentlich günstiger sein. Denn sie bietet das Modell der Familienversicherung an. Das heißt mit Ehefrau, Kindern, kostenfrei über den Ehemann krankenversichert sein, solange diese kein eigenes Einkommen beziehen. In der privaten Krankenversicherung muss jede Person einzeln versichert werde.

    Es wird ersichtlich, dass bei einer Umsatzschwelle von 17.500 Euro, es sich um einen Kleinunternehmer handelt, der gerade eine Selbständigkeit begründet hat. Bei einem Jahresumsatz von 17.500 Euro, unabhängig ob Existenzgründer oder nicht, ist das für eine Krankenversicherung zur Verfügung stehende monatliche Budget ziemlich klein. Da in Deutschland Krankenversicherungspflicht besteht, sollte man auf jeden Fall sehr gut prüfen, wie man sich am besten und vor allem am kostengünstigsten krankenversichert.
    Das käme in deinem Fall zu teuer.

    Als selbständiger Kleinunternehmer, werden die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung, mit denen der privaten Krankenversicherung verglichen. Der Beitrag richtet sich nach der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze. Das ist der Berechnungsgrundlage das Maximum und verhindert weiteres Ansteigen des Krankenversicherungsbeitrags, ab einem bestimmten Einkommen.

    In deinem Fall kommst du nicht an die reguläre Beitragsbemessungsgrenze, die für hauptberuflich Selbständige, wesentlich höher ist. Es gibt eine Mindestbemessungsgrundlage, für Existenzgründer, diese ist noch wesentlich niedriger. In deinem Fall wer es dann so, dass sich der monatliche Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in Grenzen hält, da für dich die relativ niedrige Beitragsbemessungsgrenze Anwendung findet, da du Existenzgründer bist.
    Achte auf die massiven Preisunterschiede der verschiedenen Krankenkassen, bevor du dich entscheidest.

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    Rania (15.09.2012)

  6. #5
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Zitat Zitat von Gab77 Beitrag anzeigen
    Dazu würde ich gerne wissen ob ich als Kleinunternehmerin vielleicht weiterhin über meinen Mann familienversichert bleiben kann. Würde das gehen?
    Das geht wenn man wirklich nur nebenberuflich selbständig ist (bis zu 18 Stunden pro Woche) und das Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet (das sind so um die 350/360 Euro). Frag da nochmal genau bei deiner Krankenkasse nach. Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Betrag bei jeder Krankenkasse dergleiche ist. nachlesen kannst du das auch nochmal hier.

  7. #6
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    @ Base ist das denn nicht etwas wenig, 18 Stunden Arbeit in der Woche, wenn man sich selbständig macht und etwas aufbauen will?

  8. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Duplo für diesen nützlichen Beitrag:

    Rania (15.09.2012)

  9. #7
    Status: bald Selbstständig Array Avatar von Justin-time
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    18 Stunden klingt wirklich nach wenig, aber wenn es wirklich nur nebenher sein soll, dann sind das 3 Stunden pro 6 Tage, also schon durchaus im machbaren Bereich. Ich wünsch dir viel Erfolg, Gab77, bei deiner Selbständigkeit!

  10. #8
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Es kommt dann wohl sicher darauf an, was speziell Gab77 selbständig aufbauen will. Vielleicht verrät sie uns das?

  11. #9
    Status: Restaurantbesitzerin Array Avatar von Rania
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Bei so wenig Arbeitseinsatz kann ich mir auch schlecht vorstellen das man etwas dabei verdienen kann.
    Der ganze Aufwand ist vielleicht auch viel zu groß.
    Dann doch eher einen 400 Euro Job oder Teilzeit und du zahlst für dich auch noch etwas in die Rentenkasse ein, dass sollte man nämlich nicht vergessen!
    Dat Wasser vun Kölle es jot...

  12. #10
    Status: bald Selbstständig Array Avatar von Justin-time
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    AW: Familienversichert als Kleinunternehmerin

    Naja mal ganz langsam... Wie sie im ersten Post schrieb will sie es ja erstmal als Kleinunternehmerin probieren. Wenn Gab noch viel mit Kindern etc. beschäftigt ist, dann hat sie ja auch sicher guten Grund um Kleinunternehmerin werden zu wollen. Da finde ich die Frage durchaus berechtigt. Wer weiß ob sich nicht über die Jahre etwas ergibt.

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