Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen? - Seite 3
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Thema: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

  1. #21
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Zitat Zitat von Grossmeout Beitrag anzeigen
    Das ist so typisch! Wieder einmal eine Einmischung durch den Staat!
    Also ich persönlich finde diese "Einmischung durch den Staat" wie du es nennst eigentlich sehr sinnvoll. Eine Krankenversicherung ist wichtig. Klar, wenn man nur Kleinigkeiten hat, kann man die vielleicht auch so bezahlen, aber was, wenn man mal etwas schlimmeres hat, bei dem die Behandlung wirklich richtig teuer ist? Da zahle ich doch lieber jeden Monat als dann auf einmal mehrere 1000 Euro. So eine teure Behandlung kann sich dann ja auch wirklich nicht jeder leisten und ich bin entschieden dagegen, dass sich hier irgendwann nur noch die Reichen eine ärztliche Behandlung leisten können.

  2. #22
    Status: Selbständiger 2 Firmen Array
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Hallo Akelei,
    ich will da gar nicht auf Deinen Tarif speziell eingehen, weil ich den nicht kenne. Wenn man aber nur 100 Euro zahlt ist man sehr jung und/oder man hat einen Tarif mit Lücken (oder einer hohen SB).
    Achten sollte man auf solche Dinge, an die heute keiner denkt. Typisches Beispiel: Psychotherapie! Bei vielen Billigtarifen ausgeschlossen oder auf ein Minimum begrenzt. Da sagt jeder: das brauche ich nicht, ich hab´s doch nicht im Kopf. Ja - jetzt noch nicht...
    Dann solche Sachen wie Krankenfahrstuhl. Da zahlen Billigtarife nur 1000 oder 1500 Euro. Das ist viel zu wenig, aber man kann die Wichtigkeit eben heute noch nicht abschätzen. Wenn 1500 Euro drin steht, werden auch nur 1500 Euro bezahlt. Bitte an die Inflationsrate denken!
    Auf alles kann man nicht eingehen. Viele Kunden werden über Jahre mit den Billigtarifen zufrieden sein, solange die Standardsachen bezahlt werden.
    Frank

  3. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Frank13 für diesen nützlichen Beitrag:

    Physicus (19.12.2011)

  4. #23
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Hallo Akelei,
    ich will da gar nicht auf Deinen Tarif speziell eingehen, weil ich den nicht kenne. Wenn man aber nur 100 Euro zahlt ist man sehr jung und/oder man hat einen Tarif mit Lücken (oder einer hohen SB).
    Achten sollte man auf solche Dinge, an die heute keiner denkt. Typisches Beispiel: Psychotherapie! Bei vielen Billigtarifen ausgeschlossen oder auf ein Minimum begrenzt. Da sagt jeder: das brauche ich nicht, ich hab´s doch nicht im Kopf. Ja - jetzt noch nicht...
    Dann solche Sachen wie Krankenfahrstuhl. Da zahlen Billigtarife nur 1000 oder 1500 Euro. Das ist viel zu wenig, aber man kann die Wichtigkeit eben heute noch nicht abschätzen. Wenn 1500 Euro drin steht, werden auch nur 1500 Euro bezahlt. Bitte an die Inflationsrate denken!
    Auf alles kann man nicht eingehen. Viele Kunden werden über Jahre mit den Billigtarifen zufrieden sein, solange die Standardsachen bezahlt werden.
    Frank
    Da hat Frank13 wirklich recht.
    Ich verstehe nicht, wieso man daran überhaupt sparen sollte. Sicher, der BdV und andere mahnende Stimmen geben einem vollkommen zu Recht Hinweise auf Überversicherung - aber jede Versicherung die es gibt hat irgendwie ihren Zweck.
    Gerade bei privaten Krankenversicherungen investiert man sicher nicht am falschen Eck. Jeder, der auf Gebühr der gesetzlichen KK nach einer Operation einmal in einem schmuddeligen Krankenzimmer mit 3 Zimmerkameraden aufgewacht ist, bereut in dem Moment seinen Geiz
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  5. #24
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Zitat Zitat von Physicus Beitrag anzeigen
    Gerade bei privaten Krankenversicherungen investiert man sicher nicht am falschen Eck. Jeder, der auf Gebühr der gesetzlichen KK nach einer Operation einmal in einem schmuddeligen Krankenzimmer mit 3 Zimmerkameraden aufgewacht ist, bereut in dem Moment seinen Geiz
    Es ist ja nicht nur das. Mal ein Beispiel: Mein Vater war Anfang diesen Jahres sehr krank und musste ein gerät implantiert bekommen das 65000 Euro kostet. So eine Summe hat man auch als Selbständiger nicht unbedingt immer gleich mal auf der hohen Kante und spätestens dann ist man froh darüber, dass man jahrelang in eine KV investiert hat.

  6. #25
    Status: Selbständiger 2 Firmen Array
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Hallo Destino,
    vielen Dank für das Beispiel!
    Warum ich die sog. Großschadentarife (beste Leistungen, hohe Selbstbeteiligung, niedrige Prämie) empfehle, liegt daran, dass solche Sachen passieren, aber durchaus nicht die Norm sind.Umgekehrt gibt es viele Versicherte, die darüber klagen, nie eine Rechnung eingereicht zu haben und doch ständig höhere Beiträge zahlen.
    Ohne Krankenversicherung zu leben ist Unsinn. Aber 600 Euro jeden Monat zu zahlen wahrscheinlich auch (bis auf bestimmte Konstellationen, wie Familienversicherung mit vielen Kindern). Wenn man allein die im Laufe eines Lebens gezahlten Krankenversicherungsbeiträge zusammenrechnet (und vielleicht noch verzinst), kommen horrende Summen heraus. Rechnet selbst!
    Da ist es günstiger, auch die Krankenversicherung als eine Art Risikoversicherung einzuschätzen und einen akzeptablen Teil des Risikos (in Höhe der Selbstbeteiligung) selbst zu tragen.
    Auf Wunsch erstelle ich gern konkrete Angebote. Kostenlos, aber objeltiv und umfassend! Gratis dazu gibt es eine ausführliche Handlungsanleitung.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Frank

  7. #26
    Status: keine Angabe Array Avatar von destino
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Ja da gebe ich dir Recht Frank. Natürlich hat nicht jeder in seinem Leben mal den Fall, dass er solche Behandlungen braucht (zum Glück!). Meine Posts waren auch gar nicht als Kritik an deinem Vorschlag gemeint, sondern sollten eher ein Hinweis sein, dass eine KV (meiner Meinung nach) unverzichtbar ist und eine Begründung warum ich die KV-Pflicht sehr gut finde. Ob jemand dann lieber einen hohen Beitrag zahlen will oder eine hohe Selbstbeteiligung vereinbahrt muss dann jeder selbst entscheiden denke ich!

  8. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei destino für diesen nützlichen Beitrag:

    Frank13 (19.12.2011)

  9. #27
    Status: keine Angabe Array Avatar von hastalavista
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Hallo Destino,
    vielen Dank für das Beispiel!
    Warum ich die sog. Großschadentarife (beste Leistungen, hohe Selbstbeteiligung, niedrige Prämie) empfehle, liegt daran, dass solche Sachen passieren, aber durchaus nicht die Norm sind.Umgekehrt gibt es viele Versicherte, die darüber klagen, nie eine Rechnung eingereicht zu haben und doch ständig höhere Beiträge zahlen.
    Ohne Krankenversicherung zu leben ist Unsinn. Aber 600 Euro jeden Monat zu zahlen wahrscheinlich auch (bis auf bestimmte Konstellationen, wie Familienversicherung mit vielen Kindern). Wenn man allein die im Laufe eines Lebens gezahlten Krankenversicherungsbeiträge zusammenrechnet (und vielleicht noch verzinst), kommen horrende Summen heraus. Rechnet selbst!
    Da ist es günstiger, auch die Krankenversicherung als eine Art Risikoversicherung einzuschätzen und einen akzeptablen Teil des Risikos (in Höhe der Selbstbeteiligung) selbst zu tragen.
    Auf Wunsch erstelle ich gern konkrete Angebote. Kostenlos, aber objeltiv und umfassend! Gratis dazu gibt es eine ausführliche Handlungsanleitung.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Frank
    Sehe ich ähnlich wie Frank! Aber irgendwie stimmt das mit der Gewichtung der zu zahlenden Beiträge nicht überein. Wie setzt sich denn die Beitragshöhe insgesamt zusammen? Nur nach der Verfassung bzw. der Inanspruchnahme?
    Hier kann ich ganz gut zwischen den einzelnen Gesellschaften vergleichen, aber günstig heißt dann ja auch nicht gleich gut!
    Eine Million Steuerzahler verhalten sich vernünftiger als eine öffentliche Hand.

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