Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen? - Seite 2
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Thema: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

  1. #11
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Und was, wenn man dann wirklich mal etwas schlimmeres hat? Es gibt ja auch schon junge Leute, die eigentlich gesund sind und plötzlich doch etwas gravierenderes bekommen. Dann kann es u.U. teuer werden mit hoher Selbstbeteiligung.

  2. #12
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Richtig,das muss selber jeder wissen,die Differenz zur Einsparung kann auch zur Vorsorge verwendet werden, wenn dann doch mal was ist dann kann er auf die zurückgreifen, ob Lebensversicherung oder anders, das ist individuell bei jedem ..und kommt auf die Geldbörse an.

  3. #13
    Status: technokratisch Array Avatar von derTechnokrat
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Zitat Zitat von rosacea Beitrag anzeigen
    hallo El Barto,
    du musst dich als selbständiger nicht krankenversichern; nur dann bezahlst du alles aus eigener tasche, oder du gewinnst im lotto
    Das ist falsch! Seit dem 01.01.2009 gilt auch für Selbständige eine Krankenversicherungspflicht. Versicherungspflicht für Freiberufler

  4. #14
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Hallo,
    seit dem 1.1.2009 git in Deutschland eine vollständige Versicherungspflicht.
    Das bedeutet, jeder Deutsche muss eine Krankenversicherung haben, sei es in der GKV (auch als Mitversicherter in einer Familienversicherung) oder in einer PKV.
    In der PKV kann man seinen Versicherungsumfang selbst bestimmen und so seinen Bedürfnissen anpassen.
    Experten empfehlen, beste Versicherungsbedingungen zu wählen. Um den Vertrag dann trotzdem bezahlbar zu halten, ist es sinnvoll, eine hohe Selbstbeteiligung zu vereinbaren.
    Die Beiträge sinken bei diesen sog. Großschadentarifen dramatisch. Kleinigkeiten bezahlt man aus der hohen Beitragsersparnis, bei ernsten Krankheiten ist man bestens versichert (mit 1-Bett-Zimmer und Privatarzt uvam.)
    Hier zwei Beispiele:
    Eintrittsalter 35 Jahre MANN 88,85 Euro, FRAU 125,99 Euro
    Eintrittsalter 55 Jahre MANN 182,00 Euro, FRAU 240,58 Euro
    Das sind Monatsbeiträge incl. Pflegepflichtversicherung!
    Das ist keine Werbung, sondern eine sachliche Antwort!
    Viele Grüße!

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    lookalike (02.10.2011)

  6. #15
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Ob erlaubt oder nicht, ich würde nie auf die Krankenversicherung verzichten. Die Preise, die man für Behandlungen, Arznei oder Krankenhausaufenthalte bezahlen müsste sind horrend. So ein Krankenhausaufenthalt kostet sicherlich mehr als die Nacht in einem 5-Sterne Hotel. Ich persönlich bezahle insgesamt ca. 100 Euro für private Kranken- und Pflegeversicherung. Das ist deutlich weniger als bei der gesetzlichen Krankenversicherung, auch wenn man die 600 Selbstbeteiligung miteinrechnet.
    Geändert von Akelei (16.12.2011 um 11:25 Uhr)

  7. #16
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Hallo Akelei,
    vielen Dank für den Hinweis auf die HUK. Man sollte aber wirklich immer auf das Kleingedruckte achten. Schau mal nach den Bedingungen für Heil- und Hilfsmittel...
    Die Meinung, dass die Arztkosten horrend sind, teile ich nur zum Teil. Ein normaler Arztbesuch kostet weniger als 50 Euro und die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus ist sehr niedrig.
    Gerade in dieser Branche (Gesundheitswesen UND Krankenversicherung) wird mit der Angst der Menschen gespielt. Es gibt eine "Angst"-Medizin nd eine "Angst"-Versicherung. Beide bringen nur die worst-case-Szenarien nach oben. Selbstverständlich gibt es schwere Krankheiten, dafür ist eine vernünftige Absicherung existenzwichtig. Ich bedauere auch diejenigen Menschen, die glauben, nie krank werden zu können.

    Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel verfasst, den ich gern mal hier einstelle:

    Versicherungen sollen unvorhersehbare Risiken abdecken, die man selbst nicht tragen kann. Bei der Krankenversicherung ist das scheinbar anders. Dort wünschen sich viele Versicherte eine niedrige Selbstbeteiligung, also beispielsweise 300 oder 600 Euro im Jahr.
    Sind das aber Beträge, „die man selbst nicht tragen kann“? Schon die jährlich zu zahlenden Prämien sind zehnfach höher…
    Und was heißt "unvorhersehbar"? Kosten in Höhe von 300 oder 600 Euro im Jahr sind nicht unvorhersehbar. Diese fallen doch bei den meisten Versicherten ganz automatisch an - für Vorsorge beim Arzt oder Zahnarzt oder für diese oder jene Erkältung oder andere Kleinigkeit.
    Wenn man länger darüber nachdenkt, kommt man vielleicht auf die Idee, das Risiko "Krankheit" wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das funktioniert hervorragend, wenn man eine höhere Selbstbeteiligung vereinbart und einen Tarif wählt, der darüber hinaus beste Leistungen bietet und alle existenzbedrohenden Risiken abdeckt.
    Die Prämie sinkt dramatisch und gibt dem Versicherten einen hohen Liquiditäts-Spielraum.
    Kleinigkeiten bezahlt man aus der hohen Prämieneinsparung - bei ernsthaften Erkrankungen ist man solide versichert. Und man lebt viel ruhiger: Keine Diskussionen, ob dieses oder jenes nun bezahlt werden würde oder nicht...
    Und was wird im Alter? Möglicherweise ist man dann "beitragsfrei", weil man die Prämien und die Selbstbeteiligung aus dem angesparten Guthaben bezahlen kann.
    Sie wollen wissen, wie das geht? Auf www.easy-PKV.de erfahren Sie die Details!


    Freue mich auf interessante Response!
    Frank13

  8. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Frank13 für diesen nützlichen Beitrag:

    Physicus (16.12.2011)

  9. #17
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Hallo Frank,

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Hallo Akelei,
    vielen Dank für den Hinweis auf die HUK. Man sollte aber wirklich immer auf das Kleingedruckte achten. Schau mal nach den Bedingungen für Heil- und Hilfsmittel...

    Frank13
    Was meinst du damit? Ich konnte nichts Auffälliges finden.

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Gerade in dieser Branche (Gesundheitswesen UND Krankenversicherung) wird mit der Angst der Menschen gespielt. Es gibt eine "Angst"-Medizin nd eine "Angst"-Versicherung. Beide bringen nur die worst-case-Szenarien nach oben. Selbstverständlich gibt es schwere Krankheiten, dafür ist eine vernünftige Absicherung existenzwichtig. Ich bedauere auch diejenigen Menschen, die glauben, nie krank werden zu können.

    Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel verfasst, den ich gern mal hier einstelle:

    Versicherungen sollen unvorhersehbare Risiken abdecken, die man selbst nicht tragen kann. Bei der Krankenversicherung ist das scheinbar anders. Dort wünschen sich viele Versicherte eine niedrige Selbstbeteiligung, also beispielsweise 300 oder 600 Euro im Jahr.
    Sind das aber Beträge, „die man selbst nicht tragen kann“? Schon die jährlich zu zahlenden Prämien sind zehnfach höher…
    Und was heißt "unvorhersehbar"? Kosten in Höhe von 300 oder 600 Euro im Jahr sind nicht unvorhersehbar. Diese fallen doch bei den meisten Versicherten ganz automatisch an - für Vorsorge beim Arzt oder Zahnarzt oder für diese oder jene Erkältung oder andere Kleinigkeit.
    Wenn man länger darüber nachdenkt, kommt man vielleicht auf die Idee, das Risiko "Krankheit" wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das funktioniert hervorragend, wenn man eine höhere Selbstbeteiligung vereinbart und einen Tarif wählt, der darüber hinaus beste Leistungen bietet und alle existenzbedrohenden Risiken abdeckt.
    Die Prämie sinkt dramatisch und gibt dem Versicherten einen hohen Liquiditäts-Spielraum.
    Kleinigkeiten bezahlt man aus der hohen Prämieneinsparung - bei ernsthaften Erkrankungen ist man solide versichert. Und man lebt viel ruhiger: Keine Diskussionen, ob dieses oder jenes nun bezahlt werden würde oder nicht...
    Und was wird im Alter? Möglicherweise ist man dann "beitragsfrei", weil man die Prämien und die Selbstbeteiligung aus dem angesparten Guthaben bezahlen kann.
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    Frank13
    Ja, so eine Privatversicherung mit Selbstbeteiligung ist wrklich was Tolles. Man spart sehr viel Geld, es kann sogar günstiger sein, als die gesetzliche Versicherung.

    Aber eine Krankenversicherung ist wirklich notwendig. Ich habe persönliche Erfahrung gemacht, dass die Arzneimittel viel teurer sind, als man eingeschätzt würde. Ich habe z. B. 3 Jahre lang jeden Monat Hyposensibilisierungsspritzen bekommen. Solange ich gesetztlich versichert war, war es angenehm. Ich habe pro Quartal 10 Euro gezahlt und das wars. Nachdem ich privat versichert war mit einer Selbstbeteiligung von 600 Euro im Jahr, musste ich feststellen, dass fünf solcher Spritzen ca. 360 Euro kosten.

    __________________________________________________ __________________________________________________ ________________
    Irgendwann klappt es auch mit dem EuroJackpot - ich muss einfach nur die richtige Gewinnzahlen erwischen
    Geändert von Akelei (22.12.2011 um 21:31 Uhr)

  10. #18
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Ein umfassender Versicherungsschutz ist das A und O wenn man eine Firma leitet, gerade seine eigene.

    Ein Stallbesitzer wird sein bestes Pferd auch versichern. Ein Harfinisit versichert seine Finger. Das neue Auto wird mit Vollkasko versichert und heutzutage auch das neue Handy und die Brille. Und da soll man bei der eigenen Krankenversorgung Abstriche machen?
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  11. #19
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Korregiert mich bitte, wenn ich mich täusche, aber ist es nicht mittlerweile auch für Selbständige Pflicht krankenversichert zu sein?


    EDIT: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Sorry, hatte das hier zuerst irgendwie überlesen!

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Hallo,
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    Geändert von destino (16.12.2011 um 17:21 Uhr)

  12. #20
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    AW: Als Selbstständiger verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen?

    Das ist so typisch! Wieder einmal eine Einmischung durch den Staat!

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