Gibt es einen Fachkräftemangel? - Seite 5
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Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es einen Fachkräftemangel?

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Thema: Gibt es einen Fachkräftemangel?

  1. #41
    Status: Arbeitgeber Array Avatar von Physicus
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Es ist eben kein so einfaches sondern ein komplexes Thema. Mit Schlagworten um sich zu werfen bringt einen nicht weiter, und die Lage erstmal zu analysieren ist schon schwierig. Neben rein ökonmischen Gründen spielen ja auch psychologische und andere mit rein... Zu behaupten es sei wie dies oder wie jenes ist da recht leicht gestrickt, denke ich. Denn immerhin ist das ja ein Problem, das Gewerkschaften, Politik und Arbeitgeber seit Jahr(zehnt)en beschäftigt.
    „Wer eine Hühnerfarm leitet, muss nicht selbst Eier legen können.“
    (Oswald Neuberger)

  2. #42
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Ich finde immer wieder interessante Artikel hierzu:
    Arbeitslose Fachkr
    Zwei Wege zum Ziel:
    1. Sich gezielt einen Lebens- / Karriereweg aussuchen und alles Weitere genau auf diesen Weg abstimmen.
    2. Sich auf das Leben und die Möglichkeiten einlassen und das Beste daraus machen.

  3. #43
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Wobei es bezieht sich im Artikel auf Berufsanfänger ohne Berufspraxis, die haben einen ganz andere Situation als ein 35 Jähriger Dipl-Ing.
    (einige Hochschulen verleihen parallel zum Glück noch das Diplom auf der Masterurkunde) .

    Ich denke wer 10 Jahre Praxis hat ist gut im Rennen.

    Bei Berufsanfängern ist ja das Problem im Moment das Bachelor und Master im Gegensatz zu früher viel weniger Praxissemester vorweisen können - wenn überhaupt. Die Hochschulen sind verschult worden: viel mehr Hausarbeiten als beim Diplom, viel mehr Prüfungen, teilweise sogar in den Semesterferien. Bei diesen Bedingungen sind Praxissemester recht schwierig für unsere Studis die ja nichts für den Bildungswahn einer Frau Schawan (die ohne den Doktortitel) , aber das ist ja nicht die Schuld der Studenten heute.

    Früher musste z.B ein FH Student zwei Praxissemester machen was vor allem im Mittelstand sehr anerkannt war. Und heute ???
    Geht ja gar nicht, da ist der Bachelor Abschluss vorgestellt.
    Okay, war ein kleiner Ausflug zu Bologna, musste auch Mal sein.

  4. #44
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Naja, wenn die Deutschen Firmen und Hochschulen das Konzept nicht verstehen und das haben wollen wie früher im Diplom hatten ist das halt problematisch.
    Man macht einen Bachelor und beginnt zu arbeiten, macht also seine Erfahrung.
    Dann spezialisiert man sich mit dem Master.

    KPMG sagt "Bachelor is enough", die geben einem lieber den geeigneten Master nach dem man das Ziel definiert hat.
    Der Chef von FEV sagt, dass ein Master noch lange nicht seine akademische Ausbidlung beendet hat, da muss man als Bachelor wohl gar nicht nachfragen.

    Wie in meinem Eingangsbeispielen, wenn ich nicht alles tue um in meinem Unternehmen gute Fachkräfte zu haben und zu halten, darf ich mich nicht über einen angeblichen Fachkräftemangel beschweren.
    Und wenn die deutschen Automobilhersteller keine jungen Ingenieure einstellen, dann muss es ja genug davon geben.
    Zwei Wege zum Ziel:
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  5. #45
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Warum prescht Frau Merkel denn da vor und wirbt zum Beispiel spanische Ing. an , fast alles Berufsanfänger ?

    Altenpflegerinnen kann ich ja noch verstehen, aber Ing. ohne Berufspraxis, Frankfurt und andere Großstädte sind voll davon.

    Wenn die eigenen schon Probleme haben wie sollen die Spanier/Griechen etc. schaffen hier was zu bekommen ???
    Wer weiß was oder möchte dazu was schreiben, por favor ? Man tut den jungen Spaniern doch keinen Gefallen wenn man sie anwirbt und dann kriegen Sie nur 500 Euro Jobs, ich wäre da stocksauer auf die deutschen Politker.

  6. #46
    Status: keine Angabe Array Avatar von District 9
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Zitat Zitat von Moppel Beitrag anzeigen
    Warum prescht Frau Merkel denn da vor und wirbt zum Beispiel spanische Ing. an , fast alles Berufsanfänger ?

    Altenpflegerinnen kann ich ja noch verstehen, aber Ing. ohne Berufspraxis, Frankfurt und andere Großstädte sind voll davon.

    Wenn die eigenen schon Probleme haben wie sollen die Spanier/Griechen etc. schaffen hier was zu bekommen ???
    Wer weiß was oder möchte dazu was schreiben, por favor ? Man tut den jungen Spaniern doch keinen Gefallen wenn man sie anwirbt und dann kriegen Sie nur 500 Euro Jobs, ich wäre da stocksauer auf die deutschen Politker.
    Naja sie geht ja nicht zu den jeweiligen Spaniern und stellt die persönlich ein...
    Und deren Ingenieure haben doch die gleichen Abschlüsse wie hier auch, oder?
    Gummistiefel für all diejenigen, die vom Regen in Ausführung ihrer Weltrettungstätigkeit gestört werden!

  7. #47
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Zitat Zitat von District 9 Beitrag anzeigen
    Naja sie geht ja nicht zu den jeweiligen Spaniern und stellt die persönlich ein...
    Und deren Ingenieure haben doch die gleichen Abschlüsse wie hier auch, oder?

    Indirekt tut sie das: Deutschland hilft Spanien mit speziellen Programmen um Fachkräfte anzuwerben, teilweise läuft das über Deutschland selbst aber auch über die EU.
    Und es sind Ing,, Krankenpfleger und Altenpfleger, Die bekommen Reisekosten, Unterkunft und Deutschkurse.
    Damit soll der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien (50 Prozent bei Jüngeren) Paroli gegeben werden und die Spanier verbrennen nicht mehr
    die deutsche Flagge mit Frau Merkel drauf, das hat es nicht nur Griechenland gegeben,

    Fachkräftemangel ist also auch ein internationales Thema geworden. Ich freue ich für jeden der den Weg aus der Arbeitslosigkeit schafft, wie sicherlich alle hier.

  8. #48
    Status: Arbeitnehmer Array Avatar von Kp1O
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Ich frage mich, ob man nicht nur die hohen Gehälter der Ingenieure etwas eindämmen will.
    Es gab ja auch mal Architekten und Juristen, welche vor 30 Jahren viel Geld verdient haben.

    Heute muss sich ein Architekt freuen, der nach dem Studium eine echte Stelle angeboten bekommt und nicht nur Praktika.
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  9. #49
    Status: Arbeitnehmer und Student Array Avatar von Darky
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Naja, früher war der Zugang zu Spezialwissen nicht so einfach wie heute.

    Da waren Experten vielleicht etwas gefragter. Heute kann jeder alles studieren, teilweise sogar ohne Abitur.

    Die Arbeiter aus Spanien sind zudem vielleicht auch etwas motivierter als die satten Deutschen, die unter Tariflohn, Zusatzleistungen und Dienstwagen sowie IPhone gar nicht mehr ins Büro kommen. Und sie bringen frischen Wind durch andere Sprachen und Kulturen und evtl. neue Handwerkstechniken.
    Mein Pferd: Nur ein PS, aber fünf rasante Gänge!

  10. #50
    Status: ausgewogen Direkt Array Avatar von Prostan
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    AW: Gibt es einen Fachkräftemangel?

    Zitat Zitat von Kp1O Beitrag anzeigen
    Ich finde immer wieder interessante Artikel hierzu:Arbeitslose Fachkräfte
    Zitat Zitat von Kp1O Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, ob man nicht nur die hohen Gehälter der Ingenieure etwas eindämmen will.
    Es gab ja auch mal Architekten und Juristen, welche vor 30 Jahren viel Geld verdient haben.
    Dein Link zur Mär der Hochqualifizierten, zeigt ganz klar auf, was hier scho mehrfach beschrieben wurde. Es ist zwar ganz klar, jeder AG will was maßgeschneidertes, hochqualifiziertes und billiges an Arbeitskraft beschäftigen. Aber selbst in der Werbung heißt es:"Es war schon immer etwas teurer, einen besondern Geschmack zu haben!" So ist es.

    Nun will ich mal die Mär vom Ingenieurmangel etwas relativieren. In dem Artikel steht, das 63.000 Fachingenieure gesucht werden, dem gegenüber stehen 30.000 Ingenieure gegenüber. Somit bräuchte es zumindest keine arbeitslosen Ingenieure geben. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese hier aufgeführten Ingenieurfachbereichenur ca. 2% der der Fachbereiche sind und die Spezialbereiche noch garnicht eingerechnet, läßt überblicken, dass 30.000 freie Ingenieure und 50.000 Ingenieurabsolventen, dies nicht alles abdecken können. Zudem, wenn hier z,.B. nur Maschinenbau, Anlagenbau, Elektrotechnik studiert wird, denn ein Elektrotechnikingenieur hat mit einem Bioingenieur nichts gemein.

    Aber personell, wäre das Problem lösbar, denn
    ein z.B. festangestellter Ingenieur muß im Betrieb stets alles können. er wird nicht gefragt ob er das Problem lösen kann, dies wird vom ihm vorausgestzt und darauf angesetzt.
    Ein z.B arbeitsloser Ingenieur. wird gefragt ob er das Problem schon aus Erfahrung gelöst hat, wenn nein hat er leider keine Chance.

    Und hier sind die Unternehmen wieder gefragt. Mit Fortbildung, interner Schulung, genügender Einarbeitszeit. Mit mundgerechtem Service und 3 Tagen Einarbeit, ist das natürlich nicht getan. da bleibt man im stehen.

  11. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Prostan für diesen nützlichen Beitrag:

    Kp1O (11.03.2014)

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