Maßnahmen trotz Panik und Depression - Seite 2
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Thema: Maßnahmen trotz Panik und Depression

  1. #11
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Zitat Zitat von Mumin Beitrag anzeigen
    Ich kenne jemanden, der aufgrund von Depressionen auch Panikattacken und eine so genannte Soziophobie entwickelt hat. Obwohl das jemand war, der immer gerne Leute um sich rum hatte vorher, hatte er dann Angst in die Öffentlichkeit zu gehen und all solche Sachen. Das war schlimm, aber mit Therapie und Geduld hat er das wieder hinbekommen und inzwischen geht es ihm wieder gut. Vielleicht motiviert dich das ein wenig Alles Gute für dich!
    Bei mir geht es in eine ähnliche Richtung. Es fing alles auf der Arbeit an, Stress, Stress, Stress. Wegfall von Kunden, Firma ging pleite, jetzt steh ich da... Schaden ist noch da, Arbeit nicht in Sicht, und ich weiß auch nicht wie das jetzt weitergehen soll. Erstmal ruhig bleiben und die Krankheit bekämpfen.

  2. #12
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Zitat Zitat von alberto Beitrag anzeigen
    Welches Attest gibt es da? Oder reicht ein formloses von einem Psychologen unterschrieben? Oder muss es wie doch wie Mama-Mia sagt der zuständige Amtsarzt sein (wo findet man den?)
    Ein halbes Jahr reicht dem Jobcenter ein Attest deines Psychiaters. Danach muss es unbedingt ein Amtsarzt sein, der deine Arbeitsunfähigkeit wegen Depression feststellt. Tut er das nicht und hält dich fähig zumindest ein par Stunden am Tag arbeiten zu können, kann das Jobcenter dich auch trotz Attest vom Psychiater in eine Arbeitsmassnahme für psychisch Erkrankte schicken. Das Attest des Psychiaters muss dann vom Jobcenter nicht mehr anerkannt werden. Das Jobcenter hat nämlich das Recht sich ein eigenes Bild von deiner Arbeitsfähigkeit zu machen und das wird durch solche Massnahmen erreicht. Es ist eine Art Belastungsprobe und es gibt später eine Beurteilung des Massnahmebetreibers in wie weit du dort arbeitsmässig belastbar warst.

  3. #13
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Ich leide an einer Angststörung und habe Panikattacken wenn ich in besonderen Situationen bin. Ich bin in Behandlung deswegen aber das ist nichts, was einfach so verschwindet, wenn man ein paar mal beim Psychologen war.
    Mit Maßnahmen und psychischen Erkrankungen kenne ich mich leider (oder zum Glück) nicht aus, aber ein guter Freund von mir leidet an einer Generalisierten Angststörung und da habe ich mitbekommen wie belastend und einschränkend das im Alltag sein kann.

    Ich halte dir die Daumen, dass du ein passendes Attest bekommst und Zeit hast wieder zu genesen. Ist sicher kein kurzer und einfacher Weg, aber du schaffst das dich da Schritt für Schritt wieder rauszukämpfen. Nicht vorrangig für den Arbeitsmarkt, sondern für dich! :)

  4. #14
    Status: Schüler Array
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Ja bei einer schweren Depression ist man unter Umständen nicht arbeitsfähig und sollte erst mal Ruhe zum Genesen haben. Mit dem Jobcenter ist das aber so eine Sache. Dort wird die Erkrankung auch heute noch nicht wirklich für voll genommen. Dort heisst es, ein par Stunden Arbeit am Tag zumindest geht immer. Ein Attest reicht erst mal für ein halbes Jahr. Nach dem halben Jahr allerdings geb ich Hammer und Siegel, dass man da von nem Amtsarzt zumindest für 3 bis 4 Stunden am Tag gesund geschrieben wird und dann landet man ganz schnell in ne Arbeitsmassnahme.

  5. #15
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Hallo alberto, willkommen im Forum.
    Du benötigst eine einfache AU-Bescheinigung vom behandelnden Facharzt, also dem behandelnsen Psychologen.. Den sogenannten Amtsarzt brauchst du nicht aufzusuchen, da dieser für diesen Sachverhalt nicht zuständig ist und deine Erkrankung womöglich nicht richtig bewerten kann, da es sich hier meist um Allgemeinmediziner handelt.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  6. #16
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Zitat Zitat von Darky Beitrag anzeigen
    Nur infohalber für mich, die sich nicht auskennt im Arge-Dschungel:

    Kann das Arbeitsamt einen dann auch sanktionieren, weil man mit einem Attest dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung steht?
    Nein. Die Arge kann das Attest anzweifeln und den medizinischen Dienst der Krankenkassen mit einer Untersuchung beauftragen (früher:Amtsarzt). Wenn eine Sanktion möglich wäre, was könnten dann Arbeitgeber an Sanktionen verhängen weil du dem Arbeitgeber nicht zur Verfügung stehen würdest??????
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  7. #17
    Status: lebenslanger Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Maßnahmen trotz Panik und Depression

    Zitat Zitat von Spinnenfreund Beitrag anzeigen
    Ja bei einer schweren Depression ist man unter Umständen nicht arbeitsfähig und sollte erst mal Ruhe zum Genesen haben. Mit dem Jobcenter ist das aber so eine Sache. Dort wird die Erkrankung auch heute noch nicht wirklich für voll genommen. Dort heisst es, ein par Stunden Arbeit am Tag zumindest geht immer. Ein Attest reicht erst mal für ein halbes Jahr. Nach dem halben Jahr allerdings geb ich Hammer und Siegel, dass man da von nem Amtsarzt zumindest für 3 bis 4 Stunden am Tag gesund geschrieben wird und dann landet man ganz schnell in ne Arbeitsmassnahme.
    Ich war Arbeitslos, dann hartzIV-Empfänger und 18 Monate AU wegen Depressionen und Angstzuständen. Ich musste nicht zum medizinischen Dienst der Krankenkassen (früher:Amtsarzt). Seitens der ARGE wurde mir eine REHA-Maßnahme nahegelegt, die ich dann auch wahrgenommen hatte. Ergebnis: ich war weniger als 3 Stunden am Tag arbeitsfähig und wurde Krank aus der Reha entlassen. Dies bedeutete für mich, dass ich einen Rentenantrag stellen musste, der erst zweimal befristet und nun unbefristet bescheidet wurde. Allerdings musste ich 10,8% Rentenkürzung hinnehmen. Ich bin nun 57 und seit 4 jahren wegen Depressionen und Angstzuständen, die durch massiven Mobbings hervorgerufen wurden, berentet und immer noch in Behandlung.
    Bei den von mir gemachten Aussagen zu rechtlichen Sachverhalten, handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung sondern lediglich um meine persönliche Einschätzung zu der Sache. Konnte ich weiterhelfen und gefällt mein Beitrag, dann sollte der "gefällt mir, Danke" Button betätigt werden.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Erdenmensch Beitrag anzeigen
    Ich war Arbeitslos, dann hartzIV-Empfänger und 18 Monate AU wegen Depressionen und Angstzuständen. Ich musste nicht zum medizinischen Dienst der Krankenkassen (früher:Amtsarzt). Seitens der ARGE wurde mir eine REHA-Maßnahme nahegelegt, die ich dann auch wahrgenommen hatte. Ergebnis: ich war weniger als 3 Stunden am Tag arbeitsfähig und wurde Krank aus der Reha entlassen. Dies bedeutete für mich, dass ich einen Rentenantrag stellen musste, der erst zweimal befristet und nun unbefristet bescheidet wurde. Allerdings musste ich 10,8% Rentenkürzung hinnehmen. Ich bin nun 57 und seit 4 jahren wegen Depressionen und Angstzuständen, die durch massiven Mobbings hervorgerufen wurden, berentet und immer noch in Behandlung.
    Hallo.
    Dann handhaben die das beim Jobcenter wohl unterschiedlich. Ich kenne mehrere depressiv seitens Psychiater arbeitsunfähig geschriebene Leute, die alle nach einem halben Jahr zum Amtsarzt mussten und dort zumindest stundenweise gesund geschrieben wurden. Anschliessend mussten sie in eine arbeitstherapeutische Massnahme, ins Arbeitstraining wo ja die Belastbarkeit festgestellt wird. Sicherlich. Wenn dort aber eine Arbeitsfähigkeit von unter 3 Stunden festgestellt wird sind die Leute aus der Schusslinie vom Jobcenter raus. Bei zweien war das so. Dagegen kann das Jobcenter dann nichts machen. Bei dir war es die Reha, die das JC forderte. Aber da dann auch nur unter 3 Stunden Arbeitsfähigkeit festgestellt wurde, warst du raus. Wie auch immer. Ich denke, dass man so oder so nicht um eine Belastungsprobe oder Reha herumkommt. Erst wenn das scheitert lassen die einen in Ruhe und müssen sie dann auch.

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