Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?
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Thema: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

  1. #1
    Status: keine Angabe Array
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    Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Hi, ich wurde von der Arge in ein BEwerbungsgespräch vermittelt. Das war ein Call Center und da ich auch schonmal in einem gearbeitet habe war das gar nicht schlimm. Ich bin da also hin und war ziemlich entsetzt als ich erfuhr, dass dort ausschließlich Sexhotlines, oder wie das da genannt wurde Flirthotlines, bedient wurden. Ich bin dann gleich am nächsten Tag rein zu meinem Betreuer und hab ihm gesagt, dass ich das nicht machen will, ich fühl mich dabei nicht wohl. Weil sie mich aber einstellen wollen hat mein Bearbeiter gesagt ich würde bei einer Weigerung dann eine Sperrung bekommen. Kann man das wirklich von mir verlangen bei so einer Schmuddelei mitmachen zu müssen? Als nächtes bekomme ich noch Vorstelllungsgespräche im Puff!

  2. #2
    Status: befristeter Rentner Array Avatar von Erdenmensch
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Hallo Oreo,

    für die Aufgabe oder Ablehnung einer Arbeit liegt ein wichtiger Grund vor, wenn

    1. bindende Bestimmungen über Arbeitsbedingungennicht eingehalten werden,
    2. bindende Bestimmungen über Arbeitsschutzvorrichtungen nicht eingehalten werden,
    3. Ihnen die Arbeit nach Ihrem körperlichen oder geistigen Leistungsvermögen nicht zugemutet werdenkann,
    4. die Arbeitsstelle durch Streik oder Aussperrung freigeworden ist und Ihnen nur für die Dauer des Streiks oder die Aussperrung angeboten wurde,
    5. die angebotene Unterkunft gesundheitlich oder sittlich bedenklich ist,
    6. die Arbeit gegen ein Gesetz oder gegen die guten Sitten verstößt,
    7. Sie zu Ihrer Ehegattin/Ihrem Ehegatten bzw. zu Ihrer Lebenspartnerin/Ihrem Lebenspartner i. S. des Lebenspartnerschaftsgesetzes ziehen wollen.

    Hier ist doch die Frage, ob und inwieweit diese Tätigkeit sittenwidrig ist. Sprich Deinen Betreuer darauf an, dass Du der meinung bist, dass diese Täötigkeit gegen die guten Sitten verstößt. Sollte der Betreuer nicht einlenken und weiterhin darauf bestehen, dass Du den Job annehmen sollst, bestehe aus eine schriftliche Aufforderung.
    Sobald Du diese hast, schreibst Du dem Direktor des Arbeitsamtes einen Brief mit der Aufforderung des Betreuers als Kopie und Bitte um ein klärendes Gespräch. Solltest Du Mitglied einer Gewerkschaft sein, so hast Du Anspruch auf kostenlose Rechtsbeihilfe.

  3. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Erdenmensch für den nützlichen Beitrag:

    oreo (22.12.2011), Reiniger (22.12.2011)

  4. #3
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Jetzt bin ich aber wirklcih geschockt. Dass verlangt wird, dass man sich bewirbt usw. verstehe ich und eigentlich finde ich es sogar gut. Dass man sich allerdings auf solche Jobs auch bewerben muss bzw. du bei Ablehnung angeblich gesperrt werden sollst finde ich schon heftig. Ich habe nichts gegen solche Jobs ansich oder gar die Personen, die ihnen nachgehen. Aber ich denke doch, dass man sowas wirklcih können und vor allem wollen muss um es zu machen. Ich hoffe, dass du mit Erdenmenschs Ratschlag da weiter kommst!

  5. die folgenden 2 Benutzerbedanken sich bei Karsten für den nützlichen Beitrag:

    oreo (22.12.2011), Reiniger (22.12.2011)

  6. #4
    Bea
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Hallo oreo,

    ich kann Deine Aufregung verstehen. Ich finde das auch unglaublich. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Firma etwas anderes beim Arbeitsamt angegeben hat. Ich glaube nicht das die Wissen um was für eine Tätigkeit es sich tatsächlich handelt. Was ja auch interessant zu wissen wäre, ob da überhaupt schon einmal jemand hin vermittelt wurde.
    Ich würde mich auch an den Vorgesetzten wenden.
    Erfolg hat 3 Buchstaben ! TUN

  7. Die folgenden Benutzer bedanken sich bei Bea für diesen nützlichen Beitrag:

    Reiniger (22.12.2011)

  8. #5
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Ich muss Karsten zustimmen. Es obliegt uns nicht, den ultimativen moralischen Ordner zu spielen, der sich auskennt und andere nach ihrem Beruf oder Neigungen aburteilt. Auf der anderen Seite muss man jedoch jedem ein gewisses Maß an Eigenverantwortung bei der Berufswahl lassen. Erdenmensch hat auch einige gute Gründe genannt. Bei solchen Sachen, wo es eindeutig der gängigen Norm entspricht solche Berufe als weniger unverfänglich wie Bäcker oder ähnliches anzusehen, sollte auch das Arbeitsamt mit den Moralvorstellungen des Arbeitssuchenden gehen!

  9. #6
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Der Sachbearbeiter glaubt anscheinend ich möchte mich nur drücken. Dabei möchte ich gerne arbeiten, es macht mir auch gar ncihts aus in einem Call Center zu arbeiten, das ahbe ich ja auch getan. Ich fühle mich da einfach zu etwas gedrängt was ich so gar nicht machen will. Ich bin da eben ein wenig prüde, wenn man das so nennen will. Ich werde dann wohl das machen wie Erdenmensch das gesagt hat. Oder meint ihr ich soll mich da nicht so anstellen? Ich bin nur verwirrt, ich dachte das wäre klar, dass man das nur machen muss, wenn man damit klar kommt..

  10. #7
    Status: keine Angabe Array Avatar von connymue
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    @oreo, hi, ich finde das als Eingriff in die Persönlichkeit, oder wie das auch immer heisst, das kann doch nicht wahr sein! Das ist ja, als ob sie dir - so wie Du es selbst siehst - einen Job im Rotlichviertel anbieten, den Du (verständlicher Weise) ablehnst. Das ist ja echt unglaublich! Mal frech geschrieben: gehts noch? Sorry aber das ist echt der Hammer!

  11. #8
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Hallo

    das Arbeitsangebot verstößt gegen kein Gesetz in Deutschland. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du den Job machen musst.
    das hier zu erklären ist zu umfangreich. Geh zu einem Anwalt der wird Dir helfen.

  12. #9
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Mal frech geschrieben: frag mal den oder die Angestellte, ob sie es machen würden? Ich finde sowas eine Zumutung. Wer damit kein Problem hat, kann es ja machen aber als einen "richtigen" und seiösen, anerkannten Beruf für einen Arbeitslosen oder Arbeitssuchenden, kann ich es nicht empfinden.

  13. #10
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    AW: Weigerung bei Sexhotline zu arbeiten - Sperrung?

    Mal frech geschrieben: frag mal den oder die Angestellte, ob sie es machen würden?
    Ganz, ganz schlechte Idee, da schneidet man sich nur ins eigene Bein. Ist vom Prinzip her sicher richtig aber damit tut man sich keinen GEfallen weil einem das nicht ganz zu Unrecht als Beleidigung ausgelegt wird.

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